9 Zypern Urlaub Tipps - Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Zypern

Zypern ist mit 9251km² die drittgrößte Insel im Mittelmeer, seit 1974 ist sie geteilt. Der Norden wird international nur von der Türkei als unabhängige Republik anerkannt, die griechische Republik Zypern im Süden jedoch von allen anderen Staaten. Urlauber kriegen von dieser Zweiteilung jedoch relativ wenig mit, die Staatengrenze lässt sich rund um die Uhr problemlos mit allen Transportmitteln oder zu Fuß passieren, nur Mietwagen lassen sich öfters schwer überführen und sollten in den jeweiligen Teilstaaten gemietet werden. Der Sage nach soll übrigens die Liebesgöttin Aphrodite hier aus dem Wasser gestiegen sein und zum ersten Mal Land betreten haben.

Kyrenia

Die Festung Kyrenia in Girne war einst das Bollwerk einer Hafenfestung, mittlerweile dient es jedoch gut restauriert als Touristenattraktion. Erbaut wurde es im siebten Jahrhundert vor Christus und beherbergt das Grab des Admirals Sadik Pascha. Ebenfalls das Schiffswrackmuseum ist einen Besuch wert, dort ist ein das „Schiff von Kyrenia“ aus dem dritten Jahrhundert vor Christus ausgestellt, das damals mit einer Ladung Wein auf den Grund des Meeres sank. Ein Ausflug für die ganze Familie also, für den man getrost einen ganzen Tag einplanen kann. Girne ist die touristische Hochburg Nordzyperns und nur eine halbe Stunde von der geteilten Hauptstadt Nikosia entfernt.

Salamis

Von der Macht und dem Reichtum der einstigen Metropole Salamis sind leider nur noch die Ruinen übrig geblieben und zeugen von der vergangenen Pracht der um 1200 vor Christus gegründeten Stadt. Zu den Highlights der Ausgrabungen gehören das Gymnasium, dessen Marmorsäulen noch stehen, das Theater, das zu römischen Zeiten 15.000 Besucher fasste, sowie die riesige Nekropole, eine Totenstadt, mit ihren Königsgräbern. Hier fand man einen aus Silber und Elfenbein bestehenden Thron. Für Besucher außerdem sehr interessant sind die antiken Thermen und Toiletten, die einem einen Einblick in den damaligen Alltag geben.

Famagusta

Die Hafenstadt zieht Touristen mit der historischen Altstadt und den bemerkenswerten Kirchenruinen an. Aber auch der mediterrane Flair und die schönen Strände der Gegend haben ihren Effekt. Auch der Verteidigungswall aus dem 15. Jahrhundert ist eine Sehenswürdigkeit, mitunter lassen sich in ihm sogar noch Kanonenkugeln der Osmanen entdecken. Der Stadtteil Varosha ist seit 1974 militärisches Sperrgebiet, seitdem die türkische Regierung diesen Teil der Stadt mit mehreren Hotelanlagen und Resorts als Pfand und Druckmittel für Verhandlungen besetzt hält. Mittlerweile ist er zu einer photogenen Geisterstadt verkommen, die sich besichtigen lässt, selbst Badeurlaube am Strand dort sind wieder möglich.

Nikosia

Die geteilte Hauptstadt der Insel, von den Einheimischen auch Lefkosia genannt, ist mit 276.000 Einwohnern die größte Stadt Zyperns. Das heute prägendste Merkmal der Metropole ist wohl die Grenze zwischen dem besetzten Nord- und Südzypern, die durch die Stadt verläuft. Die Stadt hat keine weißen Strände und alte Ausgrabungstätten wie der Rest von Zypern zu bieten und ist somit nicht so von Touristen überlaufen – und aus diesem Grund eine Reise wert. In der Altstadt Nikosías pulsiert das Leben: In den zahlreichen Restaurants, Cafés, Bars und Nachtclubs kommen die Studenten der Stadt zusammen. Auch Einkaufen und Fensterladenbummeln kann man hier hervorragend, denn als einer der reichsten Städte des Mittelmeerraums gibt es hier nebst den lokalen Märkten selbst hochkarätige Luxusboutiquen.

Agía Nápa

Agía Nápa ist der wohl bekannteste Badeort auf der Sonneninsel und daher ein beliebtes Reiseziel. Vor allem junge Urlauber kommen hier voll auf ihre Kosten, denn der Ort ist bekannt für sein reges Nachtleben. Dazu trägt auch die Beach Bar bei, die Musik, Schaumpartys und Spiele anbietet. Daher ist der Strand auch leider häufig etwas überfüllt. Für Familien und Urlauber, die es etwas ruhiger mögen, sind daher eher andere Strände zu empfehlen, wie der Golden Beach, Sandy Bay oder der Limanaki, einer der längsten Strände Zyperns. Auch für Wassersport sind die Strände Agia Napas populär geworden: Wasserski, Tauchen, Surfen und Speedboat fahren sind beliebte Aktivitäten entlang der gesamten Küste.

Páfos

Páfos wurde als erste Stadt Zyperns im Jahr 2017 zur Kulturhauptstadt Europas gekürt und das zu recht: Hier steht ein Tempel zu Ehren der Liebesgöttin Aphrodite und viele weitere Relikte wurden hier im Zuge von Ausgrabungen gefunden, sodass die Stadt ebenso zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde. Unter den antiken Funden sind römische Mosaike, die Festung Saranta Kolones, sowie ein Amphitheater. Sehenswert ist vor allem das archäologische Museum, die Bäder des Adonis und die Bäder der Aphrodite, sowie die berühmten Königsgräber. Mit etwas Glück kann man nachts in der Lára Bucht Schildkröten beim Eierlegen beobachten.

Das Tróodos Gebirge

Vom Bezirk Paphos im Westen bis zum östlichen Bezirk Lanarka erstreckt sich auf einem Drittel der Fläche Zyperns das Tróodos-Gebirge, dessen höchster Gipfel knapp 2000 Meter misst und von der ganzen Insel aus zu sehen ist. Er wird mit seinen Waldreichen Berghängen als „Grünes Herz Zyperns“ bezeichnet, oder mitunter auch als „Schwarzwald Zyperns“. Als Ausflugsziel ist das Tróodos nicht nur bei Touristen, sondern auch bei den Zyprern beliebt. Der Berg bietet verschiedene markierte Wege, die von Wanderern und Mountainbikern genutzt werden können. Auch in den heißen Sommermonaten bleibt es hier angenehm kühl, sodass man optimal der Hitze in den Tiefebenen entflüchten kann. In der Zeit von Januar bis März fällt im Tróodos-Gebirge sogar Schnee, wodurch Wintersport auf Zypern möglich wird. Allein der Olympus-Gipfel bietet vier Skipisten.

Akámas

Noch hat der Massentourismus und der damit verbundene Betondschungel aus Straßen und Hotelanlagen keinen Einzug auf die Halbinsel Akámas gehalten, sodass dieser Flecken Erde Zyperns noch relativ unberührt ist. Bis heute ist die Halbinsel ein bevorzugtes Ziel für Wanderer, Mountainbiker und alle, denen nicht der Sinn nach dem lauten Strandleben an der Südküste steht. Die Flora und Fauna hier ist ungemein artenreich und vielfältig, gerade im Frühling blüht diese Region noch einmal so richtig auf.

Limassol

Mit 235.000 Einwohnern ist Limassol die zweitgrößte Stadt Zyperns, sie liegt an der Südküste der Insel. Hier kann man nicht nur sonnenbaden, schwimmen und dem Müßiggang frönen, sondern auch die zahlreichen kulturellen Angebote wahrnehmen. Darunter zum Beispiel das Völkerkundemuseum und das archäologische Museum, aber auch das mittelalterliche Kastell von Limassol und die Hochburg Kolósso aus dem 13. Jahrhundert. Außerdem ist die Stadt Sitz der meisten Weinbaubetriebe Zyperns, eine Verköstigung sollte man sich also nicht entgehen lassen.

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