20 Dinge, die man in Tilburg machen kann (Sehenswürdigkeiten und Activiteiten)

Tilburg

Tilburg ist eine relativ kleine Gemeinde in den Niederlanden, genauer gesagt in der Provinz Nordbrabant. Neben der eigentlichen Stadt Tilburg umfasst sie auch die Dörfer Udenhout und Berkel-Enschot. Die Gesamtfläche der Gemeinde liegt bei ca. 118 km² und die Einwohnerzahl am 31. August 2017 bei 214.381.

In und um Tilburg gibt es eine Menge interessanter Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, die man mit der ganzen Familie machen kann.

Rathaus von Tilburg / Ehemaliger Königspalast

Eine wohlbekannte Sehenswürdigkeit von Tilburg ist ganz sicher das Rathaus. Dieses ist in dem ehemaligen Königspalast untergebracht.

Der niederländische König Wilhelm II. hatte eine besondere Vorliebe für Tilburg und gab 1847 den Bau des Palastes als seinen Landsitz in Auftrag. Er starb jedoch 22 Tage vor Abschluss des Baus und konnte nie in dem prächtigen Gebäude leben. Der Palast wurde von Auftragnehmer und Schreiner Adriaan Goijaerts von Tilburg gebaut, der dafür die Summe von ƒ 57.000 vereinbarte.

Sowohl im Jahre 1865 als auch zwischen 1934 bis 1936 wurde der Palast gründlich umgebaut, um den Palast anderweitig zu nutzen. So wurde der Palast zunächst als Schule und später dann – bis zum heutigen Tage – als Rathaus benutzt.

Die Schule bot weltlichen Unterricht auf dem Niveau einer Hochschule. Ihr bekanntester Schüler war ganz sicher der niederländische Maler Vincent van Gogh.

Im Jahre 1931 wurde das Schloss schließlich der Gemeinde Tilburg durch die niederländische Königsfamilie gespendet. Im Zweiten Weltkrieg diente der Palast als Beobachtungsposten zur Erfassung von alliierten Flugzeugen.

Im Jahr 1971, wurde ein moderneres Gebäude angebaut, welches durch einen Skywalk direkt an der Nordseite mit dem Palast verbunden ist. Seitdem wird der Palast selbst vor allem als Austragungsort für Hochzeitsfeiern, Vorträge, Eid Nahmen und Symposien verwendet.

Vincents Zeichenklasse im Rathaus

Die Klasse, in der Vincent van Gogh als Dreizehnjähriger seinen ersten Zeichenunterricht erhielt, befindet sich noch genau am selben Platz wie damals – nämlich im heutigen Rathaus von Tilburg (siehe oben). Ein historischer Ort, wo Vergangenheit und Gegenwart auf einander treffen.

Als Dreizehnjähriger kam Vincent van Gogh 1866 nach Tilburg und besuchte dort die Rijks-HBS. Hier erhielt er seinen ersten Zeichenunterricht von dem damals bekannten Lehrer Constant Huijsmans und entdeckte seine Leidenschaft für die Zeichen- und Malkunst. Man sagt, dass der Unterricht von Constant Huijsmans einen großen, bleibenden Einfluss auf den Stil Vincent Van Goghs hatte.

Sie können sich dort nicht nur davon überzeugen, wie Vincent früher Unterricht erhielt, sondern auch selbst tätig werden und in einem hypermodernen Zeichenraum digital zeichnen. Es sind regelmäßig Künstler und Illustratoren vor Ort, um die Besucher zu betreuen. Auf jeden Fall ein netter Ausflug mit den Kindern!

Schloss Breda Castle

Das Schloss ist ca. 24 km vom Zentrum Tilburgs entfernt. Es wurde 1536 gebaut und liegt in einem schönen Park. Heutzutage ist beherbergt das Schloss die Königliche Militärakademie (KMA), die die besten Offiziere des Landes ausbildet. Ein interessantes Detail ist, dass 25% der Kadetten Frauen sind.

Die Architektur des Schlosses ist mittelalterlich und es werden spezielle Führungen organisiert, um diese bewundern zu können. Erbaut wurde dieses hübsche Renaissance Schloss von Tommaso Vincidor da Bologna. Leider ist von der Innenausstattung des Renaissancepalastes nichts erhalten.

Interessant ist allerdings nicht nur das Schloss selbst, sondern auch seine schöne Umgebung. Man kann zusätzlich die Wachtürme besuchen, die zu Kapellen umfunktioniert wurden, und zwar eine katholische und eine protestantische, um den Offizieren ein tolerantes Verständnis der Religion zu vermitteln.

Schloss Heeswijk Castle

Diese schöne Sehenswürdigkeit ist ca. 25.3 km vom Zentrum Tilburgs entfernt und liegt in der Nähe von Heeswijk, Teil der Gemeinde Bernheze, in der niederländischen Provinz Nordbrabant. Schloss Heeswijk ist ein uriges Wasserschloss aus dem 11. Jahrhundert und sehr malerisch.

Um 1080 entstand als Vorläufer der heutigen Schlossanlage eine sogenannte Motte. Anstelle dieser Burg wurde dann im Laufe des Mittelalters ein Schloss errichtet. Nach einer ziemlich bewegten Geschichte kaufte der Gouverneur der Provinz Nordbrabant Andreas van den Bogaerde van Terbrugge das in Verfall geratene Schloss 1835 und begann dessen Umbau. Das Schloss wurde schließlich vom Besitzer auch um einen Waffensaal und den Eisenturm (IJzertoren) erweitert, damit er seine ständig wachsende Kunst- und Kuriositätensammlung sowie die seiner Söhne, Louis und Donat, unterbringen konnte. Die letzte Renovierung des Schlosses fand dann schließlich im Jahre 2005 statt.

Es werden schöne Führungen angeboten und man kann im Schlossmuseum die Wohngegebenheiten und die Sammlertradition Mitte des 19. Jahrhunderts besichtigen. Einige Teile des Schlosses werden für andere Zwecke genutzt, so z.B. der Waffensaal als Standesamt, die unter dem Innenhof gelegenen Kellergewölbe als Partyräume und das Kutscherhaus als Kongresszentrum und Bildungszentrum.

Schloss Slot Loevestein

Das ca. 30 km von Tilburg entfernte Schloss Slot Loevestein ist eine der berühmtesten Burgen der Niederlande. Erbaut wurde sie 1361 von Ritter Dirc Loef van Horne in der niederländischen Flusslandschaft, genau da, wo Maas und Waal zusammenfließen. Dies war damals eine ausgezeichnete Lage um Zoll einzufordern.

Heute ist die Burg ein tolles und aufregendes Ausflugsziel. Übrigens bietet die Burg auch luxuriöse Übernachtungsmöglichkeiten und ist eine spektakuläre Kulisse für rauschende Feste und Tagungen.

Es gibt viel zu entdecken, z.B. Hochburg, Vorburg oder Soldatenhäuser. Im burgeigenen Museum kann man alles Wissenswerte über Hugo Grotius, das Mittelalter und die holländische Wasserlinie erfahren. Zudem kann man Viel über Gewehre und Schießpulver lernen und nasse Füße im Kampf gegen das Hochwasser bekommen. Das ganz Besondere ist, dass Sie Ihren eigenen Schlüssel zur Burg bekommen, um all ihre Facetten erforschen zu können. Eine echte Entdeckungsreise!

Das Schloss ist übrigens einer der Schauplätze von Alexandre Dumas Novelle Die schwarze Tulpe („La Tulipe noire“).

National Park De Loonse en Drunense Duinen

Dieser interessante Nationalpark ist ca. 11.5 km von Tilburg entfernt und liegt bei den Dörfern Drunen und Loon op Zand. Im Jahr 2002 wurde das 35 km² große Gebiet zum Nationalpark erklärt. Der Großteil des Nationalparks besteht aus trockenen Sandverwehungen und Nadelwäldern. Allerdings gehören auch noch weitere 7 Teilgebiete zu dem Nationalpark, so dass im Rahmen eines Besuches mehrere Landschaften genossen werden können.

National Park De Biesbosch

De Biesbosch ist ein Nationalpark in den niederländischen Provinzen Noord-Brabant und Zuid-Holland zwischen den Flüssen Boven-Merwede und Amer. 1994 wurde das 90 km² große Gebiet zum Nationalpark erklärt. Er liegt ca. 33 km vom Stadtzentrum Tilburgs entfernt und ist allemal einen Ausflug wert.

Diese Landschaft entstand durch ein Zusammenspiel von Wasser, Natur und Mensch. Das Gebiet war relativ unzugänglich und Weidenhacker, Rohrschneider, Binsenflechter, Jäger, Kojenwarte und Bauern auf abgelegenen Höfen verdienten mehr schlecht als recht ihr karges Brot.

In der Nacht vom 19. November 1421 verwandelte die St.-Elisabeth-Flut das alles in ein 30.000 ha großes Binnenmeer, da der 150 Jahre alte Ringdeich im Südwesten, ungefähr an der Stelle der heutigen Moerdijk-Brücken, an mehreren Stellen brach. Diese katastrophale Überschwemmung löschte 16 Dörfer aus. Spätere Deichbrüche bei Werkendam hatten als Folge, dass das Flusswasser einen kürzeren Weg zum Meer suchte. Mit der Zeit wurde das Salzwasser zur Nordsee zurückgedrängt und das Gebiet verwandelte sich langsam in ein Süßwassergezeitengebiet, das einzige in Europa. Schließlich blieben ganze Landteile bei Ebbe trocken, so dass sich Pflanzen ansiedeln konnten – unter anderem Binsen.

Der Biesbosch ist ein Feuchtgebiet, und bietet vor allem Vögeln Deckung, Nahrung und Nistplätze. Es gibt einen sehr großen Artenreichtum, den man nach Herzenslust beobachten kann.

National Park 'De Groote Peel

Dieser schöne Nationalpark ist 53.6 km von Tilman gelegen. In dem 1500 Hektar großen Gebiet wurde in früheren Zeiten Torf gestochen. Heutzutage ist es eine Oase der Ruhe und eine Naturlandschaft auf internationalem Niveau. Zahlreiche Wanderrouten und ein informatives Besucherzentrum bieten ausgezeichnete Möglichkeiten zum Wandern und Entspannen – und natürlich jede Menge Erkundungsmöglichkeiten. Der Peel ist eine wunderbar raue Schönheit und allemal einen Besuch wert!

National Park Utrechtse Heuvelrug

Der Nationalpark Utrechtse Heuvelrug liegt in der Provinz Utrecht in den Niederlanden, 57,6 km von Tilburg entfernt und ist relativ schnell zu erreichen. Er ist nach dem Waldgebiet „Utrechtse Heuvelrug“ (deutsch Utrechter Hügelrücken) benannt und grenzt an das Naturgebiet „Gooisch Natuurreservaat“ in der Gemeinde Hilversum, Provinz Nordholland.

Die Landschaft besteht größtenteils aus Wald, vor allem Nadelhölzer. Es handelt sich um einen bewaldeten Sandrücken, der in der vorletzten Eiszeit aus einer Moräne entstand ist.

Der Nationalpark wird vor allem von Radlern und Wanderern genutzt. Es gibt viele Campingplätze, Pensionen und kleine Hotels. Den Touristen geht es vor allem um das ruhige Genießen der Natur.

Moses Brücke

Die Moses Brücke ist zwar ebenfalls etwas weiter entfernt – ca. 58 km vom Zentrum Tilburgs aus – ist aber ganz bestimmt die Reise Wert, da sie zu den ungewöhnlichsten und seltsamsten Brücken der Welt gezählt wird. Nicht umsonst zieht sie jedes Jahr große Mengen an Touristen an, die sie bestaunen wollen. Man kann doch tatsächlich durch sie trockenen Fußes durchs Wasser gehen, so wie einst Moses. Entworfen wurde sie von dem belgisch-niederländischen Architekturbüro RO&AD im Rahmen der Restaurierungsarbeiten von Fort de Rooeve.

Übrigens: Der Pegel bleibt immer gleich und somit die Laufgrabenbrücke auch bei Regen trocken, weil auf beiden Seiten des Grabens Überlaufgräben eingerichtet wurden, die das überschüssige Wasser ableiten.

Gebaut wurde diese ungewöhnliche Brücke 2011 und wurde bereits mit mehreren angesehenen architektonischen Preisen ausgezeichnet. Die Fläche der Brücke ist relativ klein und bildet etwa 50 qm. Der Brückenbau kostete etwa 250 000 Euro.

Textilmuseum

Ein unbedingtes Muss ist das Textilmuseum in Tilburg. Es öffnet seine Türen von Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr und Samstag und Sonntag von 12 bis 17 Uhr. Zur gleichen Zeit geöffnet sind er tolle Textil Shop und das interessante Textil Lab.

Fans von Tischwäsche mit einer Geschichte, innovativen Heimtextilien und anderen speziellen Textilprodukten werden den Textil Shop genießen. Die meisten der ausgewählten Produkte stammen von namhaften Designern, jungen Talenten und wurden im Textil Lab hergestellt. Es gibt auch Designs und Bücher, die die neuesten Entwicklungen in Textilien widerspiegeln. Der Textil Shop befindet sich im Haupteingang des Gebäudes. Für den Textil Shop ist keine Eintrittskarte erforderlich. Die Ladenöffnungszeiten stimmen mit denen des Textil Museums überein.

Das Textil Lab ist ein einzigartiges Wissenszentrum, das eine Fachwerkstatt für die Herstellung einzigartiger Stoffe und ein offenes Atelier, in dem Innovation im Mittelpunkt steht, miteinander verbindet. Nationale und internationale Designer, Architekten, Künstler und vielversprechende Studenten werden von Produktentwicklern und technischen Experten geführt und entdecken so die endlosen Möglichkeiten von Garn, computergesteuerten Techniken und Handwerkskunst. Die umfangreiche Bibliothek, Museumssammlung und temporäre Ausstellungen sind eine wichtige Informations- und Inspirationsquelle für die Kunden des Textil Lab.

Brabanter Naturmuseum

Einen Besuch ist auch das Brabanter Naturmuseum wert. Seit 1985 befindet es sich an seinem heutigen Standort gegenüber vom Bahnhof Tilburg und gegenüber dem Busbahnhof. In den 90er Jahren wurde ein Umweltbildungszentrum in das Museum integriert.

Die Liebe zur Natur spürt man in jeder der zahlreichen Ausstellungen und Bildungsprogrammen.

Das Gebäude besteht aus drei Etagen mit Dauer-und Wechselausstellungen. Permanent zu bewundern ist beispielsweise das fünfzehn Meter lange Skelett eines Pottwals. Im Jahr 2012 war eine spezielle Dinosaurier-Ausstellung zu sehen, gefolgt von der Ice Age Ausstellung, die bis Mitte 2015 zu sehen war - Mammut und Säbelzahntiger inklusive. Im Erdgeschoss entstand 2010 ein neues Bildungsmekka: OO - ZONE, Entdecken und Forschen für die Umwelt. Eine Mischung aus einem offenen Museumsdepot, einer interaktiven Ausstellung und speziellen Arbeitsplätzen.

Museum der De Pont Stiftung

Das Museum der De Pont Stiftung ist nach dem Juristen und Geschäftsmann Jan de Pont (1915-1987) benannt, aus dessen Nachlass 1988 die Stiftung "zur Anregung zeitgenössischer Kunst" ins Leben gerufen wurde.

Das Museum ist in einer ehemaligen Wollspinnerei zuhause, die vom Amsterdamer Büro Benthem Crouwel Architects in Räumlichkeiten umgebaut wurde, in denen zeitgenössische Kunst optimal ausgestellt werden kann. Die stattliche alte Fabrik mit dem großen, hellen Raum und den originellen "Wollböden" bildet eine tolle Kulisse für die vielen modernen Kunstwerke.

De Pont ist seit September 1992 für das Publikum geöffnet und funktioniert dank des Vermächtnisses des Gründers ohne staatliche Subventionen oder Sponsoring.

Das Museum organisiert pro Jahr drei große Ausstellungen. Darüber hinaus gibt es kleinere Einzelausstellungen in der Projekthalle, die nicht direkt mit der eigentlichen Sammlung in Verbindung stehen.

Ein interessantes Museum für Liebhaber der modernen Kunst.

Freizeitpark Efteling

Der Freizeitpark Efteling wurde bereits 1952 eröffnet und ist heute mit seinen vier zentralen Themenreichen einer der vier meistbesuchten Freizeitparks in ganz Europa. Über vier Millionen Menschen besuchen jährlich den Freizeitpark, der über rund 40 Attraktionen verfügt.

Anfang der 90er Jahre entschloss man sich, den Park in vier Reiche aufzuteilen, wobei einzig die Thematiken der Attraktionen auf eine gewisse Verbindung zu dem Reich aufweisen, in dem sie jeweils errichtet wurden.

  • Das Marerijk (Märchenland) befindet sich im nordwestlichen Teil des Parks.
  • Im Nordosten des Parks ist das Reizenrijk (Reisenland) zu finden. In dem wohl kleinsten der vier Bereiche befindet sich die Dunkelachterbahn Vogel Rok, sowie der Dark Ride Carnaval Festival.
  • Das „Anderrijk“ (Andersland) schließt im Südwesten Attraktionen ein, die sich vom Thema her mit fremden Kulturen beschäftigt. Hier heben sich Attraktionen wie die Wildwasserbahn Piraña, die (Schweizer) Bobbaan, oder auch die (morgenländische) Fata Morgana ab.
  • Die meisten Thrill-Attraktionen findet man im Abenteuerland Ruigrijk (Sagenland), welches im Südosten gelegen ist. Zu den besonderen Attraktionen zählen unter anderem die Loopingachterbahn Python, der „Achterbahn-Darkride“ De vliegende Hollander sowie die Holzachterbahn Joris en de draak.

Derzeit befinden sich 36 Attraktionen auf dem 72 Hektar großen Parkgelände.

Safaripark Beekse Bergen

Südlich von Tilburg, nahe der belgischen Grenze, befindet sich einer der größten Safariparks Europas. Wer gerne Tiere beobachtet kommt hier voll auf seine Kosten.

Den Besuchern werden drei Varianten einer Safari angeboten: Mit dem eigenen Auto, zu Fuß und per Boot. Man fängt jedoch mit dem klassischen Zoobereich an, den man zu Fuß erkunden kann. Die Anlagen sind sehr großzügig gestaltet und die Liebe zum Detail wird überall deutlich. Bei dieser Erkundung zu Fuß trifft man auf stolze Silberrücken, Leoparden und zahlreiche Tierhäuser.

Nach der Wanderung, bietet sich eine kleine Entspannung in Form einer 30-minütigen Bootsfahrt geradezu an. Das große und bequeme Boot fährt einen üppig mit Bäumen gesäumten Fluss entlang und man kann eine Vielzahl von Tieren vom Boot aus beobachten. Neben dem Kapitän befindet sich ein Führer mit auf dem Boot, der den neugierigen Besuchern alles bestens erklärt.

Und schließlich geht es zur Autosafari – ein absolutes Highlight. Man geht zurück zum Auto und fährt zum Eingang, der mit „Autosafari“ ausgeschildert ist. Einfach nur das Ticket vorzeigen und los geht´s! Man befindet sich auf einmal mitten im Gehege, ohne Barrieren, ohne Zäune. Selbstverständlich sollte man nur sehr langsam und vorsichtig fahren.

Auf einer riesigen Fläche begegnet man Zebras, Giraffen, Nashörner, Hyänen und vieles anderen wilden Tieren. Man sollte unbedingt ab und zu stehen bleiben, und die Tiere in Ruhe beobachten – es lohnt sich 100%, denn man vergisst tatsächliche des Öfteren, dass man in den Niederlanden und nicht in Südafrika oder Namibia weilt.

Einkaufen in Tilburg

Nach all den Museen, Naturparks, Schlösser und sonstigen Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, hat so manch einer irgendwann einfach mal Lust, ein bisschen Shoppen zu gehen, in einem netten Straßen Café einen Kaffee zu trinken und abzuspannen. Auch dies kann man hervorragend in Tilburg machen. Die Haupteinkaufsstraße in der Stadt ist die De Heuvelstraat. Hier findet man alle international bekannten Ketten. Nahe der Heuvelstraat findet man den Heuvelpoort und die Emmapassage - zwei wichtige Einkaufszentren der Stadt. Zu den weiteren wichtigen Einkaufsgebieten in der City gehören auch die Schouwburgpromenade und die Juliana van Stolbergstraat. Das Einkaufsgebiet "Pieter Vreedeplein", dass man parallel zur Heuvelstraat findet ist relativ neu und hat ebenfalls viele schicke Geschäfte. Wenn man dann von dem vielen Einkaufen müde ist, kann man sich in eines der zahlreichen Cafés setzten, die Beine ausstrecken und das bunte Treiben ringsum beobachten,

Tolles Nightlife

Und wer dann wieder Kräfte geschöpft hat und gerne das Nachtleben genießen möchte, der kommt auch nicht zu kurz. Tilburg bietet zahlreiche Nachtklubs, Restaurants und Pubs für jeden Geschmack. Die typischen Adressen zum Ausgehen sind:

  • de Heuvel
  • de Korte Heuvel
  • het Piusplein
  • Stadhuisstraat/oude Markt

Tilburger Kirmes

Jedes Jahr steht das Leben in der Stadt Tilburg im Juli für zehn Tage lang still, denn es ist Kirmes. In dieser Zeit (die letzten 10 Tage im Juli) sind circa 250 Fahrgeschäfte in vollem Betrieb... von Achterbahnen und Katapults bis hin zu Autoscooter Und all das auf einem 4,5 Kilometer langen Gebiet im Zentrum von Tilburg. Dieses Spektakel ist die größte Kirmes der Benelux Staaten und wenn man es einrichten kann, sollte man das nicht verpassen!

Es muss ja schon einen Grund haben, dass alljährlich über 1,5 Millionen Besucher auf diese Kirmes kommen, die auf diese Weise als bestbesuchte Veranstaltung Hollands zählt. Die Fahrattraktionen sind in der Regel hypermodern und spektakulär.

Am letzten Abend wird die Kirmes traditionell ‚begraben‘ und zwar mit einem anständigen und spektakulären Feuerwerk. Die Fahrgeschäfte schließen um 22:00 Uhr, und danach bewegt sich der ‚Trauerzug‘ unter musikalischer Begleitung von der Heuvelse Kerk zum Piushaven, wo dann das Feuerwerk stattfindet.

Incubate Festival

Incubate war ein jährliches multidisziplinäres Kunstfestival in Tilburg, Niederlande. Es fand jeden September statt, beginnend im Jahr 2005 als ZXZW, änderte seinen Namen jedoch im Jahr 2009 zu Incubate. Das Festival zeigte Indie-Kulturveranstaltungen wie Musik, zeitgenössischer Tanz, Film und bildende Kunst. Hier wurden mehr als 200 Künstler einem internationalen Publikum präsentiert, wobei Black Metal, Free Jazz, Street Art und akademischer Tanz nebeneinander stattfanden.

2005 startete ZXZW als zweitägiges Underground-Punk-, Hardcore- und Electronic-Music-Festival mit 47 Künstlern. Innerhalb von drei Jahren entwickelte es sich zu einem Festival, das an acht Tagen mit über 200 Künstlern stattfand. Das Festival erweiterte sein Programm durch die Übernahme einer breiten Palette von Musikstilen (von Jazz zu freiem Volk und Tanz), zusammen mit Film, Vorlesungen und visuellen Künsten. Es fand in kleinen Clubs, Pubs und Galerien rund um Tilburg statt. Bis 2015 hatte das Festival finanzielle Probleme, und ein Zuschuss wurde von der Provinz Noord-Brabant und der Stadt Tilburg gewährt. Im Februar 2017 gab die Organisierungsstiftung des Festivals bekannt, dass die Zuschüsse von Tilburg und Noord-Brabant zurückgezogen wurden und dass 2017 kein Festival stattfinden würde. Es ist zu hoffen, dass für nächstes Jahr wieder eine Finanzierung für dieses tolle Festival gefunden wird!

Fluchtspiele

Statt an einem regnerischen Tag im Hotel rumzusitzen, gibt es eine tolle Alternative – ein Escape Game (Fluchtspiel). Diese mittlerweile in allen größeren Städten anzufindenden Escape Rooms gibt es natürlich auch in Tilburg. Ein echter Spaß für die ganze Reisegruppe oder Familie. Es gilt in einem Raum genügend Hinweise zu finden und Rätsel zu lösen, um den versteckten – und verschlossenen – Ausgang zu finden und öffnen zu können.

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