11 Sri Lanka Urlaub Tipps - Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Sri Lanka

Sri Lanka hat von traumhaften Stränden, atemberaubenden Tauchspots, Nationalparks mit beeindruckender Tierwelt, wie etwa Elefanten, Leoparden und Affen, über Teeplantagen im Hochland bis hin zu riesigen Tempelanlagen, Festungen und sehenswerten Städten, zum Beispiel Galle, so ziemlich alles im Angebot.

Das Kulturdreieck

Im Zentrum Sri Lankas befinden sich die größten kulturellen Schätze und Sehenswürdigkeiten des Landes: Beeindruckende Tempel, riesige Buddha-Statuen, uralte Wandmalereien und ein riesiger Felsen. Das Dreieck wird eingeschlossen von den alten Königsstädten: Anuradhapura im Norden, Polonnaruwa im Osten und Kandy im Süden. Die berühmten Höhlentempel in Dambulla liegen genau in der Mitte, genauso wieder der Felsen Sgiriya. Alle diese fünf Sehenswürdigkeiten gehören zum UNESCO Weltkulturerbe.

Dambulla

Die über 80 Höhlentempel von Dambulla, die in den Fels geschlagen wurden lassen sich auf eigene Faust erkunden. Doch Vorsicht ist geboten, denn auch eine große Menge Affen bewohnen den Felsen und scheuen nicht vor den Menschen und ihren Habseligkeiten zurück. Die über 2000 Jahre alten Höhlen haben verschieden Größen und sind das Zuhause unterschiedlicher Buddha-Statuen, am Fuße des Berges gibt es sogar einen goldenen Buddha.

Sigirya und Pidurangala

Sigiriya ist eines der Wahrzeichen von Sri Lanka. Sigiriya ist ein Monolith, der sich mitten in der wunderschönen, grünen Landschaft erhebt. Nicht so bekannt, aber mindestens genauso beeindruckend ist der benachbarte Felsen Pidurangala. Sigiriya ragt über 200 Meter in die Höhe und bietet eine grandiose Aussicht über das Plateau. Direkt auf dem Felsen wurde vor vielen Hundert Jahren eine Festung errichtet, deren Ruinen sich noch heute erkunden lassen. Auf dem Weg zum Zenit kann man bis heute alte Wandmalereien entdecken. Pidurangala ist eine echter Geheimtipp und eine gute, viel günstigere, Alternative zu Sigiriya. Der Monolith ist fast genauso hoch und die Aussicht mindestens ebenso prächtig, allerdings ist der Aufstieg eine größere Herausforderung.

Polonnaruwa

Polonnaruwa ist eine der drei historischen Königsstädte im Kulturdreieck von der heutzutage nur noch die nicht minder beeindruckenden Ruinen stehen. In dem riesigen Areal befinden sich auch die riesigen Buddha-Statuen, die aus einem Stück direkt aus dem Fels gemeißelt wurden. Das Gelände ist so groß, dass man sich im Idealfall mehr als einen Tag Zeit dafür nimmt.

Anuradhapura

Eine weitere der Königsstädte ist die am nördlichsten gelegene Anuradhapura, die die Heimat des ältesten, komplett dokumentierten Baumes der Welt ist: Eine Pappelfeige, die im Jahr 249 vor Christus gepflanzt wurde. Unter diesem Baum hatte Siddharta, also Buddha höchstpersönlich seine Erleuchtung. Das Gelände der alten Stadt ist gespickt mit einigen Dagobaren (Stupas) und den Ruinen verfallener Tempel. Es empfiehlt sich auf Grund der Größe der Königsstadt auf ein Fahrrad aufzusatteln, oder ein Tuk Tuk anzuheuern, wenn man alles sehen möchte.

Kandy

Den südlichen Abschluss des Dreiecks bildet die Königsstadt Kandy, die weitaus moderner und weltlicher anmutende Stadt im Vergleich zu den anderen beiden. Sie ist sozusagen die Kulturhauptstadt des Landes. Hier steht auch der heiligste aller Tempel Sri Lankas: Der Zahntempel, der einen Eckzahn Buddhas birgt. Auch der Kandy Lake ist einen Besuch wert, er liegt inmitten der Stadt. Kandy ist zudem ein Knotenpunkt des öffentlichen Bahnverkehrs in Sri Lanka.

Das Hochland

Die Teeplantagen in dieser etwas kühleren Region können bewandert werden, besonders beliebt ist die Wanderung auf den Adams Peak in Ella, dessen kleiner Bruder, der Little Adams Peak, auch sehr sehenswert ist. Es gibt auch sehr informative geführte Touren mit anschließender Verköstigung auf den Plantagen. Oftmals kann man sogar den dort angebauten Tee anschließend direkt vom Farmer erwerben. Ebenso dem kleinen Ort Nuwara Eliya sollte man mal einen Besuch abstatten, wenn man in der Gegend ist.

Galle

Etwa 100 Kilometer südlich von Colombo ist das beschauliche Städtchen Galle gelegen, eines der schönsten Sri Lankas. Die koloniale Altstadt ist durchsetzt mit kleinen Geschäften und Restaurants und lädt somit zu einem ausgedehnten Sonntagsbummel ein.Vor allem Photographen wird diese Stadt sehr angetan sein, denn die Komposition der kleinen Häuschen und Gassen wirkt einfach stimmig und urig.

Trincomalee

Wer den Touristenscharen entkommen möchte ist im Osten Sri Lankas gut aufgehoben, denn diese Region ist noch nicht so touristisch erschlossen, wie die anderen. Nichtsdestotrotz ist sie nicht minder interessant. Die Gegend um Trincomalee erlitt im Laufe ihrer Zeit mehrere Schicksalsschläge, zuletzt wurde sie 2004 von einem Tsunami heftig getroffen. Mittlerweile können die meisten Tempel und Sehenswürdigkeiten jedoch wieder besichtigt werden. Namentlich sind besonders zwei davon zu empfehlen: Der Sri Pathrakali Tempel und der wesentlich größere und weitaus beeindruckendere Thiru Koneswaram Tempel, der mit einer großen Shiva-Statue auf einem Hügel über der Stadt thront.

Uppuveli

Uppuveli mag zwar als Dorf klein und beschaulich sein, doch dafür ist der nahe gelegene Strand umso größer. Zum Glück ist der Ort noch nicht von Touristen überrannt, sodass man sich hier getrost für ein paar Tage niederlassen kann um mal die Füße hochzulegen, baden zu gehen und die vielen kleinen Restaurants durchzutesten. Nicht weit davon kann man von Mai bis Oktober Wale vorbeiziehen sehen, darunter Blau- und Pottwale, aber auch viele Delphine. Touren können an vielen Stellen vor Ort gebucht werden.

Colombo

Es ist zwar die Hauptstadt Sri Lankas, doch Colombo wird von den meisten Touristen oft gemieden. Das hat einen einfachen Grund: Colombo ist nicht wie die meisten Hauptstädte auch gleich Kulturhauptstadt. Allerdings gibt es auch hier einiges zu entdecken, wenn man nur genau genug hinsieht: Das Basarviertel Pettah ist brechend voll mit kleinen Ständen, die alle nur erdenklichen Güter an den Mann bringen wollen. Des weiteren ist hier die Rote Moschee, die Jami Ul-Alfar Moschee zu finden, von der man sich einen Schnappschuss machen sollten. Die laute und rege Stadt zu Fuß zu erkunden ist zwar möglich, doch eine Stadtrundfahrt ist einem wärmstens ans Herz zu legen. Auch kulinarisch hat die Stadt natürlich einiges zu bieten, von schicken Rooftop Restaurants bis hin zu den kleinen Ständen am Straßenrand, hier findet wirklich jeder etwas. Wer dann doch genug von der ungemütlichen Großstadt hat, der kann ihr am schnellsten und günstigsten mit ein Flug von Helitours entkommen. Diese Agentur ist ein direkter Abkömmling der örtlichen Navy.

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