11 Sizilien Urlaub Tipps - Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Sizilien

Alcantara Schlucht

Die Felsschlucht liegt unweit von Fondaco Motta und begeistert Wanderlustige und Photographen mit ihren bizarren Basaltsäulen, die meistens eine sechs- oder mehreckige Form haben. Durch die Schlucht schneidet sich der Fluss Alcàntara, entlang dessen viele Wanderwege führen. Direkt an der Brücke nach Castiglione di Sicilia Richtung Taormina findet man eine Informationstafel, sowie Wanderwege. Das Wasser dort ist recht frisch, auch bei hohen Temperaturen, aber immer gut geeignet für eine Abkühlung.

Catania

Catania ist mit 300.000 Einwohnern nach Palermo die zweitgrößte Stadt Siziliens und nahe dem internationalen Flughafen Fontanarossa (CTA) gelegen. Die Stadt gehört bis heute zu den spätbarocken Städten des „Val di Noto“, der historischen Verwaltungseinheit Siziliens, welche im Groben den Südosten Siziliens umfasst. Mehrere dieser spätbarocken Städte sind heute UNESCO-Weltkulturerbe, darunter auch Catania. Der einheitliche Baustil der Region rührt von der dauernden Zerstörung durch Lavamassen des Ätnas und besonders von dem großen Erdbeben im Jahre 1693, der Catania und viele andere Städte der Region nahezu vollständig zerstörte. Danach folgte ein Wiederaufbau im spätbarocken Stil, der den photogenen Charakter der Stadt ausmacht, auch wenn der Verfall mittlerweile Einzug gehalten hat. Dennoch sind der Piazza del Duomo und die umgebenden Gebäude, wie etwa der Dom, wirklich sehenswert.

Castellamare del Golfo

Zwischen Palermo und Trapani befindet sich die Kleinstadt Castellamare de Golfo direkt an der Küste in einer kleinen halbkreisförmigen Bucht, die man von einem angrenzenden Berg wunderbar überblicken kann. Ein kleiner Hafen bietet ein Zuhause für viele Segel- und Sportboote. Eine wahre Perle in Sizilien, gerade, wenn man etwas zurückgezogener Urlaub machen möchte.

Cefalú

In Cefalú ist Sizilien am Schönsten, so sagt man. Es ist nach Taormina die zweitgrößte touristische Stadt Siziliens. Enge gepflasterte Straßen und ein reges Leben bestimmen das Stadtbild der Domäne, die wie zwischen Meer und Felsen eingeklemmt zu sein scheint. Direkt von der Altstadt weg erstreckt sich in Richtung Westen der kilometerlange Sandstrand, auf dem neben den Touristen, auch die Sizilianer selbst sehr gerne urlauben. Nicht nur die riesige normannische Kathedrale und der Burgfels Rocca, der fast die Form eines Kopfes hat und daher der Stadt ihren Namen gab (griechisch Kephalos Haupt), laden herzlichst ein der Stadt verweilen und zum Genießen des sizilianischen dolce vita’s.

Ätna

Der Ätna, manchmal auch Etna geschrieben, ist mit 3369m Höhe der größte und sogar zugleich aktivste Vulkan Europas. Er hat eine beachtliche Gesamtfläche von 1250 Quadratkilometern und misst einen Umfang von etwa 250 Kilometern. Der letzte größere Ausbruch fand zur Jahreswende 2002/2003 statt, der auch größeren Schaden anrichtete und bis heute ins Gedächtnis der Menschen eingebrannt ist. Man kann den Ätna entweder auf eigene Faust bewandern, oder eine geführte Tour buchen. Sehr bequem kann man bis auf 2000 Meter mit dem Auto hinauffahren und die nächsten 500 Höhenmeter mit einer Seilbahn überwinden. Ab einer Höhe von 3000 Metern geht die Tour dann mit einem erfahrenen Guide weiter. Beliebt bei den Touristen am Südhang sind die Vulkankegel Monte Silvestri Superiore und Monte Silvestri inferiore in Fußnähe zum Parkplatz.

Erice

Auf einem mächtigen Felsen, etwas oberhalb der Salinenstadt Trapani, thront die prächtige Festung und Ortschaft Erice. Die engen Gassen, Torbögen und kleinen Piazzas sind ein wahres Juwel mittelalterlicher Baukunst. Man könnte fast meinen die Zeit sei stehengeblieben. Völlig erhaben ist auch die Aussicht auf die darunter liegende Stadt Trapani, die man über eine Seilbahn erreichen kann. Den Photoaparat solltlte man auf einem Ausflug in diese Gemäuer auf keinen Fall vergessen.

Gangi

Auch der Ort Gangi ist charakteristisch von engen Gassen und verwinkelten Straßen geprägt und liegt wie so viele sizilianische Siedlungen strategisch günstig auf einer gut zu verteidigenden Bergkuppe. Das schönste Dorf Italiens 2014 leidet jedoch unter hoher Arbeitslosigkeit und somit hoher Landflucht. Um dem Zerfall der Stadt entgegenzuwirken verschenkt die Stadtverwaltung nun leerstehende Häuser – unter der Bedingung, dass sie binnen drei Jahren wieder aufgebaut und restauriert werden. Nun können viele internationale Investoren Gangi ihr zweites Zuhause nennen.

Isola Bella

Türkisblaues Wasser und weißer Strand umrahmen die malerische Halbinsel unweit der Stadt Taorminas. Wenn man schon einmal in der Nähe ist, sollte man sich einen Besuch an einem warmen und sonnigen Tag nicht entgehen lassen.

Noto

Mittlerweile ist sie Teil des UNESCO Weltkulturerbes – die wunderschöne Barockstadt Noto. Unzählige Paläste und Kirchen reihen sich aneinander, man könnte beinahe denken, man stünden auf dem Set eines Hollywood Streifens. Spaziergänge durch die Stadt sollten unbedingt von einer Kamera begleitet werden. Zwischendurch kann man in einem der netten kleinen Cafés die Beine hochlegen und die Atmosphäre des Ortes in sich aufnehmen, hier entsteht ein richtiges Urlaubsgefühl.

Palermo

Die Hauptstadt Siziliens war einst Hochburg der italienischen Mafia, doch diese Zeiten sind längst vergangen, auch wenn es die Mafia immer noch gibt. Dennoch kann man sich mittlerweile als Tourist ziemlich sicher in der Stadt fühlen. Die Straßen sind geprägt von Kontrasten: Zum Einen gibt es prächtige Straßenzüge mit erhabenen Palästen, antiken Kirchen und gut besuchten Palazzos, zum Anderen gibt es auch heruntergekommene Viertel mit einer hohen Arbeitslosigkeit. Ansonsten lädt die Stadt zu ausgedehnten Shoppingtouren ein, oder auch zum erstklassigen dinieren. Besonders empfehlenswert sind aber auch die Katakomben aus dem 16. Jahrhundert des Kapuzinerklosters in Palermo, wie auch die Aussicht vom Monreale, etwa acht Kilometer außerhalb der Stadt.

Ragusa

Auch Ragusa ist UNESCO Weltkulturerbe und besticht vor allem durch seine typischen Sizilien-Motiven. Leintücher und Wäsche, die vor den antiken Häusern zum Trocknen hängen und eine barocke Architektur, die nach dem schweren Erdbeben im Jahr 1693 wieder aufgebaut wurde. Allerdings konnte man sich nicht einigen, wo die neue Ragusa wieder aufgebaut werden sollte und so bauten die Reichen die prunkvolle Ragusa „Superiore“, während der Rest der Bevölkerung an dem ursprünglichen Ort die alten Gemäuer eher planlos wieder errichteten.

San Vito lo Capo

Erhaben thronen die Berge im Hintergrund des traumhaften Strandes von San Vito lo Capo, eine richtige Touristenhochburg von Sizilien, hier machen auch die Einheimischen Urlaub. Bekannt ist der Ort aber vor allem auch durch das Cous Cous Fest, bei dem allerlei kulinarische Variationen angeboten werden. Des Abend erwacht der Ort immer zu einem turbulenten Leben.

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