15 Dinge, die man als Tourist in Reykjavik tun sollte (Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten)

Reykjavik

Eine Reittour auf einem Islandspony

Islandspony Eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten auf Island ist die Reittour auf einem Islandspony. Die Islandsponies sind im 9. Jahrhundert mit den Wikingern nach Island gekommen und waren lange das einzige Fortbewegungsmittel auf der Insel. Die allseits populären Pferde sind stark, kräftig, freundlich und klein und seine perfekt sowohl für Beginner als auch für erfahrene Reiter jeden Alters geeignet. In Reykjavik gibt es mehrere Ställe, die Touren und Ausflüge organisieren, und man kann zwischen kurzen und langen Touren wählen. Eine Reittour in das unbewohnte Hochland, Islands Strände, Vulkanreittouren, Outdoor-reittouren oder Touren zur Blauen Lagune oder zum Goldenen Kreis sind eine ausgezeichnete Art und Weise, Islands fantastische und märchenhafte Natur zu entdecken.

Wale bei einer Walbeobachtung sehen

Island ist eines der Hauptreiseziele für diejenigen, die gerne Wale sehen würden – und das wollen viele. In den letzten zehn Jahren ist das Interesse für Walbeobachtungen lawinenartig gestiegen. Im Meer rund um Island hat man gute Chancen, Buckelwale, Pottwale, Delfine und Schwertwale zu sehen, und wenn man Glück hat kann man sogar einen Blick auf den enormen Blauwal erhaschen. Von Reykjavik aus laufen mehrmals täglich Walbeobachtungen in verschiedene Richtungen aus. Die Walbeobachtungen finden generell auf Katamaranen, Schnellbooten oder Schiffen mit allen möglichem Komfort statt. Im Angebot der Walbeobachtungen gibt es zum Beispiel Reittouren auf Islandsponies und eine Walbeobachtung in einer kleinen Gruppe auf einem RIB Schnellboot, drei Stunden Tour mit Wahlbeobachtungsgarantie, Wahlbeobachtung mit Hochseefischen und anschließender Verkostung der Tagesbeute.

Schwimmen und arktische Gewächse im Freilichtcenter Laugardalur sehen

Laugardalur ist ein Freilichtcenter in Reykjavik mit Schwimmbecken, einem botanischen Garten, Zoo, Eishalle, Fünf-Sterne-Campingplatz, Fußballfeld, Konzertarena und Familienpark mit Karusells. Eine der Hauptattraktionen ist das warme Schwimmbecken, welches das größte geothermische gewärmte Becken der Stadt ist und das ganze Jahr öffnet. Jedes Jahr wird Laugadalur von Menschenmengen besucht, die im angenehmen Wasser baden wollen, die Temperatur beträgt zwischen 29 und 38 Grad. Im Tierpark sind heimische Tierarten wie Füchse, Rentiere, Seehunde und Pferde zu bestaunen. Im botanischen Garten gibt es eine schöne Sammlung arktischer Pflanzen und das beliebte Café Flora. In Laugardalur findet auch jedes Jahr Secret Solstice, eines von Reykjaviks größten Musikfestivals, statt.

Die Aussicht von der Hallgrimskirche erleben

Hallgrimskirkja Hallgrimskyrkan ist eine Kirche und ein Wahrzeichen, das sich auf dem höchsten Punkt in Reykjavik, bei Skólavörðurholt, befindet. Die Hallgrimskirche wurde von Architekten Guðjón Samúelsson im Jahre 1937 entworfen und der Bau hat etwa 40 Jahre in Anspruch genommen. Als die Kirche im Jahr 1986 fertig war, wurde sie dank ihrer Architektur schnell zu einem wichtigen Besucherziel, da sie so geformt ist, das sie Basaltlavaflüssen ähnelt. Mit dem 74,5 Meter hohen Turm ist sie außerdem das zweithöchste Gebäude auf Island. Vom Turm aus kann man nach dem Aufzug die fantastische Aussicht über ganz Reykjavik genießen. Vor der Kirche steht eine Statue von Leif Eriksson, dem erstem Europäer, der Nordamerika erreichte, ein Geschenk aus den USA an das Allting, dem isländischen Parlament, das im Jahr 1930 1000 Jahre alt wurde.

Sich raus auf Wanderschaft begeben

Derjenige, der der unfassbaren isländischen Natur richtig nahe kommen will, kann sich entweder auf eigene Faust oder als Mitglied einer der vielen organisierten Wanderungen der Insel auf Wanderschaft begeben. Verschiedene Touristenbüros organisieren Wanderungen mit verschiedenen Themen wie etwa Gletscherwanderung mit Polarlicht, Gletscherwanderung mit Eisklettern, Wanderungen mit Bad in heißen Quellen oder Wanderungen in unterirdischen Lavatunnels. Wenn man auf eigene Faust hin wandern will, kann man sich auch einfach alleine auf einen der vielen Wanderwege begeben. Ein bekannter Wanderpfad ist Landmannavegur, ein 55 Kilometer langer Pfad auf Islands zentralem Hochplateau der durch Lavafelder, grüne Täler und heiße Quellen führt. Die ganze Tour dauert normalerweise vier Tage und es gibt Übernachtungsstätten und Zeltplätze über den ganzen Pfad verteilt. Der Pfad ist von Anfang Juni bis Ende August geöffnet, und während dieser Zeit laufen täglich Busse aus Reykjavik sowohl zum Start- als auch zum Zielpunkt des Pfades aus.

Den goldenen Wasserfall Gullfoss besuchen

Gullfoss, ”der goldene Wasserfall”, ist ein Wasserfall im Fluss Hvítá in Suðurland, 125 km von Reykjavik. Das Wasser fällt in zwei Etappen, erst 11 Meter und dann 21 Meter runter in eine tiefe Schlucht, die 20 Meter breit und 2,5 Kilometer lang ist. Wenn die Sonne auf den Strom scheint erstrahlt dieser in allen Regenbogenfarben. Von Reykjavik aus kann man selber mit einem Mietwagen nach Gullfoss fahren oder an einer Rundtour mit Bus oder Jeep teilnehmen. Gullfoss gehört zu der klassischen Route mit Sehenswürdigkeiten der Natur, die zusammen mit Geysir und Thingvellir als ”Goldener Kreis” bezeichnet wird.

Das ganze Jahr über in der Blauen Lagune draußen baden

Blauen Lagune Die Blaue Lagune ist ein blaues Außenschwimmbad, welches sein Wasser aus geothermischen Quellen bekommt. Das Außenbad ist vermutlich die bekannteste Attraktion von Island und für viele Besucher ein Muss beim Besuch der Insel. Die Blaue Lagune liegt mitten in einer schwarzen Lavalandschaft zwischen Keflavík International Airport und Reykjavík und ist zu jeder Jahreszeit per Bus sowohl von Keflavik als auch von Reykjavik aus zu erreichen. Die Temperatur der Blauen Lagune beträgt das ganze Jahr zwischen 36-39 Grad und das türkisblaue Wasser ist Mikroorganismen zu verdanken. Das mineralangereicherte Wasser soll einen guttuenden Effekt für die Haut haben und während des Bads kann man sich aus den weißen Kristallen in der Lagune eine Lehmmaske machen. Es gibt vorort auch eine Innenlagune, eine geothermische Sauna, Duschen, Umkleidekabinen, Spa, Lounge und ein Café.

Die Fähre zur Miniinsel Viðey nehmen

Die kleine Insel Viðey liegt fünf Minuten in der Fähre von Reykjavik. Die tausendjährige Geschichte der Insel, eine der ältesten Kirchen Islands, Islands erstes Steinhaus, die fantastische Natur und die Waffeln im Restaurant Videvarstofa haben die unbewohnte Insel zu einem sehr beliebten Reiseziel für die ganze Familie gemacht. Auf der Insel gibt es auch Statuen von Richard Serra, Olafur Eliassons und ”Imagine Peace Tower”, - ein Denkmal für John Lennon, von seiner Witwe Yoko Ono geschaffen. Im Sommer laufen täglich Fähren aus, im Winter nur Samstags und Sonntags.

Das Welterbe Thingvellir (Tingvalla) besuchen

Thingvellir Der Nationalpark Tingvalla, ”das Symbol für das isländische Bewusstsein”, ist auf der Welterbesliste von UNESCO und auf einen historisch und geologisch hochinteressanten Platz, 45 km nordöstlich von Reykjavik. Hier haben sich die Wikinger schon im 9. Jahrhundert zum ersten Parlament der Welt, dem sogenannten Alltinget, versammelt. Tingvalla liegt bei Islands größtem See, Tingvallavatn, genau bei der Bruchstelle zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen Kontinentalplatte. Die Bruchbildung zwischen den Kontinentalplatten ist weiterhin aktiv und der Sprung erweitert sich jährlich um etwa 5 mm. Tingvalla ist der einzige Ort in der Welt, an dem man in der Schlucht zwischen zwei Weltsteilen tauchen kann. An dieser wunderschönen Stelle sind sowohl Die Brüder Löwenherz als auch Game of Thrones gefilmt worden. Im Rahmen von Tingvalla gibt es außerdem ein Informationsstand, Wanderpfade, Reitmöglichkeiten, Fischereigewässer und einen Campingplatz.

Hochseekajak in der Fjordlandschaft paddeln

Wenn man der einmaligen Fjordlanschaft von Island mal richtig nahe kommen will, kann man im schönen Hvalfjördur (Walfjord) Hoochseekajak paddeln gehen. Die Kajaksaison ist zwischen April und Oktober und organisierte Touren mit Kajakguides finden normalerweise zwischen dem ersten Juni und Ende August statt. Valfjördur (Walfjord) liegt 40 Minuten nördlich von Reykjavik und ist ein 30 Kilometer langer, friedlicher Fjord, umgeben von tausend Meter hohen Bergen und flauschigem Grün. Längst dem Fjord gibt es Sehenswürdigkeiten wie eine alte Walfangstation, Überbleibsel einer Marinebasis aus dem zweiten Weltkrieg, wo die Alliierten ihre Schlachtschiffe versteckten und viele Rastplätze, an denen man sich satt essen kann. Mit etwas Glück kann man sogar Wale beobachten.

Wie ein Reykjaviker Party machen und die Kneipenrunde gehen – pub crawl

Reykjavik ist für sein nettes und intensives Nachtleben bekannt, das am Wochenende die ganze Nacht bis zum Morgengezwitscher stattfindet. Die kleine isländische Hauptstadt ist wie gemacht für Kneipentouren, da der Fußweg zwischen den beiden am weitesten entfernten Bars nur 10 Minuten ist. Die meisten Bars befinden sich im zentralen Teil von Reykjavik bei Laugavegur und bei Wochenendabenden füllen sich die Straßen mit Leuten in Festlaune. Am Wochenende finden sogar organisierte Kneipentourenstatt, eine gute Art und Weise Reykjavik beste Bars zu besuchen und mit der Lokalbevölkerung in Kontakt zu kommen und außerdem einen Rabatt in den Kneipen zu kriegen.

Auf Shoppingtour gehen

Reykjavik ist eine spannende Einkaufsstadt, in der man alles von schönen Islandspullis bis zu isländischen Delikatessen finden kann. Die besten Einkaufsmöglichkeiten gibt es bei Laugavegur und Skolavörustigur, wo man echte Islandspullis im eigenen Geschäft des Heimstickereivereins von Island kaufen, sich die angesagten isländischen Künstler mit einer Tasse Kaffee im Musikgeschäft 12 tonar anhören oder Freiluftskleidung vom klassischen isländischen Markt 66° North kaufen kann. Am Wochenende findet der Flohmarkt Kolaporti bei Reykjaviks altem Hafen statt, wo man neben Trödel auch isländische Delikatessen wir fermentierten Hai und getrockneten Fisch kaufen kann. Außerhalb von Reykjavik liegt die Einkaufsgallerie Kringlan, Reykjaviks größtes Einkaufszentrum mit 170 Geschäften, mehreren Restaurants, einem Kino und Theater.

Die isländische Kunstszene in Listasafn Íslands auschecken– Islands Nationalgallerie

Islands Nationalgallerie Islands staatliches Kunstmuseum befindet sich in einem ehemaligen Eishaus. Die jetzigen Lokalitäten der Nationalgallerie wurden 1987 eingeweiht und von Guðjón Samúelsson entworfen. Das Museum wurde später nach Zeichnungen Garðar Halldórsson ausgebaut. Im Museeum gibt es die größte Kunstsammlung des Landes, die aus ungefähr 10000 Kunstwerken von größtenteils isländischen Künstlern besteht. In den vier Austellungshallen wird einheimische Kunst zusammen mit ausländischen Künstlern gezeigt. Im Vasulka Chamber im Tiefgeschoss wird moderne isländische Video- und Multimediakunst gezeigt. In der Nationalgallerie gibt es auch eine Kunstbibliothek, einen Geschenkeladen, ein Buchgeschäft und ein Café mit Aussicht auf den See Tjörnin. Listasafn islands ist Montags geschlossen, Mittwochs ist der Eintritt gratis und Kinder unter 13 können immer umsonst rein.

Das kulinarische Reykjavik probieren

Reykjavik ist eine der besten Städte zum Essen der Welt – egal, ob es um Essen in der Straße oder feine Restaurants geht. Trotz der geringen Größe wurden fünf Restaurants der Stadt im diesjährigen Michelinguide erwähnt und das Restaurant Dill hat Islands ersten Michelin-stern erhalten. Isländische Spezialitäten wie fermentierter Hai, Schafskopf, und eingelegte Schafshoden sagen vielleicht eher den abenteuerlustigen Reisenden zu, aber der isländische Kaffee, die Milchprodukte Skyr und Kleina und ähnliches entspricht dem Geschmack der Meisten. Wenn man während des alljährigen ”Food and Fun Festival” in Reykjavik ist, kann man ein Spezialmenu aus isländischen Rohwaren probieren, die von isländischen Sternköchen in Zusammenarbeit mit Reykjaviks besten Restaurants erstellt wurden. Wenn man den Clintons oder Metallicas James Hetfield nachahmen will, kann man Bæjarins beztu pylsyr besuchen, ein kleiner Wurststand, der seit 1937 die besten heißen Würstchen Europas serviert.

Thrihnukagigur – das Innere eines Vulkans besuchen

Thrihnukagigur Kurz außerhalb von Reykjavik liegt der schlafende Vulkan Thrihnukagigur, der einzige Vulkan der Welt in den Menschen reinklettern können. Der seit 4000 Jahren inaktive Thrihnukagigur wurde 1974 von einem Grottenforscher entdeckt und 2012 wurde der erste Tourist in die schimmernde, farbenfrohe Magmskammer des Vulkans niedergelassen. Zwischen Mai und Oktober finden täglich Touren statt, die mit einer etwa 3,2 Kilometer langen Wanderung durch ein Lavafeld bis zum Krater beginnen, und von der Krateröffnung fährt man dann 120m Fahrstuhl runter in den Vulkan. Im Preis für die Tour sind Helm, Taschenlampe, Handschuhe, Fleischsuppe und Transport zum Hotel in Reykjavik einbegriffen. Die Altergsrenze für die Touren ist 12. Wenn die Saison vorbei ist, wird der Aufzug abgebaut und via Hubschrauber weggebracht, um bei Beginn der nächsten Saison wieder aufgebaut zu werden. So wird die empfindliche Natur weitmöglichst geschont.

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