9 Polynesien Urlaub Tipps - Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Polynesien

Französisch-Polynesien ist eine Ansammlung vieler kleiner Inseln, Atolle und Archipele im südlichen Pazifik. Insgesamt gibt es 118 polynesische Inseln, die wiederum in fünf Atolle eingeteilt sind, nur 67 der Inseln sind jedoch bewohnt. Dabei verteilen sich die Inseln auf sage und schreibe 5,5 Millionen Quadratkilometer, wovon allerdings nur rund 3500 Quadratkilometer tatsächlich reine Landfläche sind – Tahiti allein nimmt als größte Insel bereits ein Drittel der Fläche ein, sie ist außerdem die Hauptinsel von Französisch-Polynesien

Tauchen gehen

Einmal schwerelos durch die Unterwasserwelt zu gleiten sollte ein jeder in seinem Leben einmal gemacht haben. Durch das endlose blau schwerelos wie ein Vogel zu gleiten ist ein einzigartiges Erlebnis, das auf einer so schönen Insel wie zum Beispiel Tahiti einfach traumhaft ist. Hier ist die Artenvielfalt weitaus stärker ausgeprägt als im europäischen Raum und zudem sind die Korallen und Meerestiere vehement farbenprächtiger. Zu sehen sind hier etwa beeindruckenden Stachelrochen und kunterbunte Papageienfische. Ein Probetauchgang dauert nur einen halben Tag und ist verhältnismäßig günstig. Wer einen richtigen Tauchkurs absolvieren möchte, dem ist angeraten drei bis fünf Tage dafür einzuplanen. Für so manchen Urlauber ist das Tauchen ein lebensveränderndes Erlebnis.

Wassersport

Wellensurfen ist der Traum eines jeden Touristen, wenn er die Einheimischen und andere Profis über das Wasser flitzen sieht. Zum Glück gibt es hier verschiedene Strände mit unterschiedlichen Bedingung – da ist auch für Anfänger etwas dabei. Profi-Surfer zieht es vor allem nach Teahupoo, dem Surfspot schlechthin, der für seine hohen und gefährlichen Wellen bekannt ist. Alternativ bietet sich noch Parasailing, Jet-Ski und eine Kanu- oder Segelfahrt an. Aber auch Kiteboarding wird immer populärer, genauso wie das Stand-up Paddelboarding, das sich gerade unter Frauen immer größer werdender Beliebtheit erfreut. Oft sieht man sie abends auf dem spiegelglatten Ozean dem Sonnenuntergang entgegenpaddeln – manchmal sogar mit einem eisgekühlten Getränk in der Hand.

Wanderungen

Das grüne Landesinnere Tahitis lädt zu ausführlichen Wanderungen ein, gerade eine Wanderung auf den Berg Orohena, der 2241 Meter in die Höhe ragt ist aktuell sehr beliebt. Des Weiteren ist ebenfalls eine Wanderung durch die üppige Landschaft der Insel entlang der vielen botanischen Gärten auf den Aorai Berg mit einer Höhe von 2066 Metern zu empfehlen, sowie die Wanderpfade durch das Papenoo Tals. Unterwegs erwarten einen unberührte Buchten mit schroffen Felshängen, aber auch malerische Täler und Flüsse, die teils von faszinierenden Wasserfällen unterbrochen werden. Es ist ratsam einen einheimischen Führer zu buchen, der sich mit Flora, Fauna und mit der polynesischen Kultur auskennt. Viele Strecken lassen sich allerdings auch mit einem Geländewagen erkunden.

Bora Bora

Bora Bora ist nur knapp 40 Flugminuten von Tahiti entfernt und nicht minder schön: Das Wasser ist azurblau, die weißen Sandstrände paradiesisch und die grünen Berghänge runden alles harmonisch ab. Vom Strand aus kann man wunderbar schnorcheln gehen. Hier gibt es nebst den legendären Wasserbungalows, die auf Pfählen über dem Wasser schweben auch günstigere Alternativen, wie etwa Bungalows am Strand oder im Dschungel. Es gibt sogar einen Campingplatz, so könnt ihr direkt unter dem Sternenhimmel übernachten. Bora Bora sollte man sich also nicht entgehen lassen, die Bootsreise dahin kostet auch nur etwa 50€.

Moorea

Die 133km² große Insel liegt nur etwa 50 Minuten mit der Fähre von Tahiti entfernt, lässt sich aber auch mit dem Flugzeug erreiche – und das sollte man auch tun, denn von oben betrachtet sieht das Kleinod französisch Polynesiens wie ein Herz aus. Kein wunder also, warum die Insel so beliebt bei Reisen in den Flitterwochen ist. Auch hier gibt es viele Resorts an den schneeweißen Traumstränden, in denen man einen Überwasserbungalow mieten kann. Des Weiteren gibt es hier natürlich auch wunderschöne blaue Lagunen, wie etwa der Motu Coco Beach, der nur mit einem Wassertaxi zu erreichen ist. Die Insel hat sich im Laufe der Zeit einen Namen gemacht und wird mittlerweile als drittschönste Insel der Welt gehandelt.

Huahine

Die drittgrößte Gesellschaftsinsel Huahine, liegt etwa 175 Kilometer westlich von Tahiti und ist das östlichste Atoll der Inseln. Von den Einheimischen auch Matairea genannt, verzaubert Huahine vor allem durch seine üppige Landschaft und die abwechslungsreichen Gärten, deren Existenz zum Beinamen der Insel „Garten Eden“ beitrug. Huahine besteht aus zwei Inseln, der größeren, Huahine Nui mit dem Verwaltungszentrum Fare sowie der kleineren Huahine Iti, auf der schöneren Strände zu finden sind. Die beiden Hauptinseln sind über eine 50 Meter lange Brücke miteinander verbunden. Beide Teile sind vollständig von einem Korallenriff umgeben. Man findet innerhalb der Lagune zahlreiche winzige Motus, die Urlauber zu einem Bootsausflug an ihre feinsandigen Strände einladen.

Raiatea

Raiatea (unter Polynesiern auch als Hawaiki Nui oder Havai`i bekannt) liegt etwa 190 Kilometer nordwestlich von Tahiti und ist die zweitgrößte Insel Französisch-Polynesiens. Sie gehört zu den Gesellschaftsinseln und fungiert als Verwaltungszentrum der „Inseln unter dem Winde“. Die Insel ist gemeinsam mit der drei Kilometer entfernten kleineren Schwesterninsel Tahaa von einem Korallenriff umgeben, das nur an zwei Durchgänge passierbar ist. Im Zentrum der vulkanischen Insel kann man spektakuläre Wasserfälle und atemberaubende Landschaften entdecken. Außerdem beherbergt die Insel die wichtigste Gedenkstätte Polynesiens, die Marae Taputapuatea.

Maupiti

Auf Grund ihrer ähnlichen Form wird diese Insel mit ihren 5 vorgelagerten Motus auch gerne als kleine Schwester Broa Boras genannt. Auf Maupiti gibt es nur eine Straße und kaum Autos. Man bewegt sich auf der Hauptinsel daher vor allem zu Fuß, per Fahrrad oder Moped, zu den Motus gelangt man mit dem Boot in nur wenigen Minuten. Obwohl Maupiti mittlerweile über einige kleine Gasthäuser verfügt, ist es noch weit vom Glamour und den High Class Resorts Bora Boras oder Tahitis entfernt. Die Einheimischen leben hier noch etwas mehr im Einklang mit der Natur, Besucher, die wirkliches Südsee-Feeling suchen, sind hier genau richtig.

Maupihaa

Abenteurer aufgepasst! Auf diesem kleinen Atoll lebten 2008 nur noch 10 Menschen, doch zur Zeit des ersten Weltkrieges nannten etwa 100 Schiffbrüchige diesen acht Kilometer langen Landstreifen ihr Zuhause: Der deutsche Hilfskreuzer des Kapitäns Luckner strandete hier mitsamt Gefangen und Kriegsbeute, die bis heute dort noch vergraben sein soll. Mehrere Monate verbrachten hier beide Seiten friedlich miteinander, bis die Mannschaft ein anderes Schiff kapern und auf eine andere Insel entkommen konnten – wo sie dann selbst in Gefangenschaft geriet.

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