21 Dinge, die man in Metz machen kann (Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten)

Metz

Metz ist die Hauptstadt Lothringens und bieten den Besuchern eine ganze Reihe an historischen Sehenswürdigkeiten und viele attraktive Aktivitäten für die ganze Familie an.

Wunderbare Ausflüge mit einem atemberaubenden Blick auf das Moseltal können in den malerischen Dörfern rund um Metz gemacht werden.

Die Kathedrale Saint-Etienne

Eine interessante Sehenswürdigkeit ist ganz sicher die historische Kathedrale Saint-Etienne, zu Deutsch der Stephansdom. Diese Kathedrale gehört mit ihrem 42 m hohen Kirchenschiff zu den größten gotischen Kirchengebäuden in Europa und ist wirklich sehr imposant. Wunderschön und einen Besuch ganz bestimmt wert sind die Kirchenfenster mit einer Gesamtfläche von 6500 m² (aus dem 13. bis 20. Jahrhundert, darunter einige auch von Chagall). Diese herrlichen Kunstwerke aus Glas haben der Kathedrale auch den Beinamen „die Laterne Gottes“ verliehen.

Die zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert errichtete Kathedrale ist das Ergebnis des Zusammenschlusses der Kirche des Bischofs und der Kirche der Kanoniker, Notre-Dame-la-Ronde, worauf ihr etwas ungewöhnlicher Grundriss zurückgeht.

Das Centre Pompidou-Metz

Das Centre Pompidou-Metz in Metz ist eine Dependance des Centre Georges Pompidou in Paris, mit dem es Sammlungen und Gründungsphilosophie teilt. Das Centre Pompidou in Metz besteht seit 2010.

Das eindrucksvolle Museumsgebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs südlich der Innenstadt. Man kann es daher bequem zu Fuß vom Bahnhof und vom Stadtkern über eine neu erbaute Fußgängerbrücke, die die Passage de L’Amphithéâtre überquert, erreichen. Das Museum liegt eingebettet zwischen den Stadtvierteln Quartier de l’Amphithéâtre und Queuleu, und grenzt direkt an den Parc de la Seille, das größte Naherholungsgebiet der Stadt Metz, an.

Die erste Zweigstelle des Pariser Museums für moderne Kunst wurde nach den Plänen des japanischen Architekten Shigeru Ban und Jean de Gastines erbaut. Die beiden Architekten haben für das Museumsgebäude ein Design entworfen, das von Weitem an ein Zirkuszelt erinnert und eine markante geschwungene Dachkonstruktion aus Holz besitzt. Ihre dichte Holzkonstruktion, die auf vier Stützen ruht, besteht aus laminierter Fichte, die mit einer wasserdichten, weißen Membranhaut auf Glasfaser- und Teflon-Basis beschichtet ist. Das nachts beleuchtete Gebäude wirkt auf diese Weise transparent und die darunterliegende Konstruktion wird dem Auge des Betrachters sichtbar.

Eine Besonderheit der Konstruktion im Innenbereich sind drei sternförmig übereinander gestapelte, röhrenartige Galerien, die relativ groß dimensioniert sind (84 Meter Länge, 14 Meter Breite, 5 Meter Höhe). An jedem Ende der Röhren befinden sich großformatige Panoramafenster, die den Besuchern einen atemberaubenden den Blick auf den nahen Stadtkern mit seiner gotischen Kathedrale bieten. Der Eingang wird von einem etwa 20 Meter hohen, imposanten Foyer gebildet. Die gläsernen Rolltorwände lassen sich im Sommer vollständig öffnen und verbinden auf diese Weise geschickt den Innen- mit dem Außenbereich. Überragt wird das gesamte Gebäude von einer Art Mastspitze, welche lediglich eine dekorative – also keine bauliche – Funktion innehat.

Die Ausstellungsäume sind wunderschön und sehr weitläufig, wodurch die moderne Kunst besonders gut zur Geltung kommt. Mit einer zentralen Ausstellungshalle von 1200 Quadratmetern entspricht das Museum den höchsten Präsentationsansprüchen. Die Raumhöhe in diesem Saal variiert von sechs bis achtzehn Meter.

Dem Museum angegliedert ist ebenfalls ein Studio für Theater- und Kinovorführungen, sowie ein Saal für Konferenzen, Vorträge und Ausstellungseröffnungen.

Desweiteren gibt es einen schönen Museumsshop in dem vielerlei Andenken, Drucke und Informationsmaterial kaufen kann.

Zudem gibt es zum Ausruhen und Essen ein schickes Restaurant mit einer großen Dachterrasse. Das großzügige Foyer mit seiner Höhe von 20 Metern kann auch zu Ausstellungszwecken, beispielsweise für die Präsentation von überdimensionalen Plastiken, nutzbar gemacht werden.

Für Kunstliebhaber ist der Besuch dieses architektonischen Juwels mit seiner ausgezeichneten Sammlung an moderner Kunst ein absolutes Muss.

Das Museum Cour d'Or

Das Museum hat seinen Namen von dem Palast der Könige der Merowinger und zeigt in verschiedenen Ausstellungsbereichen eine beeindruckend reiche archäologische Sammlung, eine Sammlung über die Architektur des Mittelalters, eine Sammlung über die Schönen Kunst und ein Museumsbereich widmet sich der Geschichte der jüdischen Gemeinschaft in Metz.

Das Cour d’Or befindet sich im malerischen historischen Stadtzentrum von Metz, genauer gesagt auf dem Hügel Sainte-Croix. Gezeigt wird die Geschichte der Stadt und des Metzer Landes vom galloromanischen Altertum bis in die heutige Zeit.

Gegründet wurde das Museum im Jahr 1839. Eine antike Therme, die im Jahr 1932 entdeckt wurde, dient als Rahmen für die Präsentation der galloromanischen Epoche. Man kann sagen, dass das Cour d´Or eine gekonnte Kombination aus Geschichts-, Architektur- und Kunstmuseum bietet und einen Besuch unbedingt wert ist.

Die Theater-Oper

Die Theater-Oper ist die älteste Oper in Frankreich, die noch in Betrieb ist. Sie wurde zwischen 1738 und 1752 in einer für das 18. Jahrhundert typischen Architektur errichtet.

Die Bauarbeiten des Theaters begannen zwar 1738, wurden jedoch Krieg, Unterschlagung von Geldern usw. verzögert, so dass die erste Theateraufführung erst 14 Jahre später stattfinden konnte.

Die Statuen, die Musen darstellen und sich entlang der Balustrade befinden, sind ein Werk des Metzer Künstlers Charles Pêtre aus dem Jahr 1858.

Der Temple Neuf

Die Architektur der Kirche wurde dem Dom zu Speyer und dem Wormser Dom am deutschen Rhein nachempfunden und verleiht dem Bau einen mittelalterlichen Aspekt, obwohl er zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand. Der Temple Neuf ist eine evangelisch-reformierte Kirche in Metz. Die Gemeinde gehört der Evangelisch-reformierten Kirche von Elsass und Lothringen (Église protestante réformée d'Alsace et de Lorraine) an.

Die Kirche wurde zwischen den Jahren 1901 und 1904 errichtet, als der Nordosten Lothringens noch zum Deutschen Reich gehörte. Der Stadtbaumeister Conrad Wahn war der Verantwortliche für den Entwurf der Pläne und des Baus der wunderschönen Kirche. Der Stil ist im Prinzip den romanischen Bauten am deutschen Rhein, wie etwa der Abtei Maria Laach oder auch dem Dom zu Speyer, nachempfunden. Für den Bau wurden die eher unüblichen grauen Sandsteine der Vogesen verwendet.

Der Bau war bereits 1898 vom Stadtrat beschlossen worden. Baumeister Wahn legte mehrere Pläne vor, bis schließlich der Entwurf im neoromanischen Stil ausgewählt wurde. Die Grundsteinlegung durch den Statthalter erfolgte endlich im Jahre 1901 und es folgte 1904 die Einweihung in Anwesenheit des Kaisers und der Kaiserin. Die Kirche ist 53 m lang, die Höhe des Hauptturms beträgt 55 m. Gemeinhin werden Aspekte wie der rheinisch-romanischen Baustil und das an sich ortsfremde Gestein als politisch motiviert interpretiert. Demnach sei die Idee eine "Germanisierung" des Stadtbildes mit Bezug auf die Tradition des mittelalterlichen deutschen Reiches gewesen.

Die Orgel wurde 1903 von dem Orgelbauer Dalstein-Haerpfer gebaut und 1970 von dem Orgelbauer Ernest Mühleisen (Straßburg) gekonnt und detailliert renoviert. Die Orgel besitzt insgesamt 52 Register auf drei Manualen und Pedal. Die Trakturen sind mechanisch. Das wunderschöne und wertvolle Instrument wird regelmäßig für Wettbewerbe und Konzerte genutzt. Sollte eine dieser Veranstaltungen während Ihres Besuchs stattfinden, raten wir Ihnen zu einem Besuch!

Die Templerkapelle

Die so genannte Templerkapelle in Metz (Region Lothringen) wurde bereits im Jahr 1120 erbaut. Das Gotteshaus ist die einzige achteckige Kirche der Region Lothringen und schon allein deshalb ein echtes historisches Juwel.

Im Laufe der Jahrhunderte hat die Kapelle zwar so einige Beschädigungen erleiden müssen, sie wurde jedoch zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr aufwendig und liebevoll restauriert. Erbaut wurde die interessante und geschichtsträchtige Kapelle vom Templerorden und ist heutzutage leider die einzige Spur des Ordens in der gesamten Stadt Metz.

Ursprünglich gehörte die Templer Kapelle zu einer Burg. Diese ist jedoch heute nicht mehr erhalten. Die Templer Kapelle in Metz diente zu späteren Zeiten als Vorbild für den Bau der Templer Kapelle in der französischen Stadt Laon.

Place Saint-Louis

In Metz gibt es zahlreiche wunderschöne Plätze, die mit ihren Läden zum bummeln und mit ihren netten Straßencafés zum Verweilen einladen. So auch der urige Place Saint Lous, der zunächst unter dem Namen „Place du Change“ bekannte war und erst später in „Place Saint-Louis“ umbenannt wurde. Der Platz ist ein deutliches Zeichen für den Wohlstand und den Status, den die Stadt Metz im Mittelalter innehatte. Er besticht auch heute noch durch die malerische Architektur mit italienischem Einfluss.

Das Arsenal

Der Konzertsaal Arsenal wurde unter Napoleon III. im Jahr 1864 fertiggestellt. Im Jahre 1989 wurde das Gebäude vollständig restauriert und nach den Entwürfen des katalanischen Architekten Ricardo Bofill umgebaut. Der große Konzertsaal ist für seine hervorragende Akustik wohl bekannt und ist Veranstaltungsort für hochrangige Vorstellungen von weltbekannten Künstlern. Neben den Konzerten werden im Arsenal auch zahlreiche andere Veranstaltungen angeboten, wodurch das Arsenal ist ein hochkarätiges Veranstaltungszentrum für alle Kulturen ist, das Begegnung und kulturellen Austausch fördert.

Die Kirche Saint-Maximin

Die Kirche Saint-Maximin in Metz besitzt wundervolle Fenster, die von Jean Cocteau in den 1960er Jahren entworfen wurden.

Die römisch-katholische Kirche Saint-Maximin befindet sich in Metz im Departement Moselle. Sie ist seit 1923 als Baudenkmal (Monument historique) eingestuft.

Die Kirche befindet sich im Viertel Outre-Seille, also auf der anderen Seite der Seille (Mosel). Saint Maximin wurde zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert erbaut. Aus dieser Zeit stammt nur noch der Chorturm mit Halbkreisapsis aus dem ausgehenden 12. Jahrhundert. Das gegenwärtige Eingangsportal entsprang dem Barock und ist offiziell mit 1753 datiert.

Der Name der Kirche kommt übrigens von dem Namen des Bischofs Maximin von Trier, der 347 gestorben ist.

Die Kirche hat eine Orgel, die Register auf zwei Manualen und Pedal hat und 1970 von dem Orgelbauer Haerpfer & Erman erbaut wurde. Die Trakturen sind mechanisch.

Die Kirche Saint-Pierre-aux-Nonnains

Die Kirche Saint-Pierre-aux-Nonnains (deutsch Sankt Peter auf der Zitadelle) liegt im Stadtzentrum von Metz, genauer gesagt an der Rue de la Citadelle. Besonders hervorzuheben ist sicherlich, dass sie als das älteste noch existierende Kirchengebäude Frankreichs gilt und daher einen ganz besonderen geschichtlichen Stellenwert hat.

Die Kirche ist gallorömischen Ursprungs und wurde im 4. nachchristlichen Jahrhundert errichtet, wobei sie zunächst interessanterweise ein Teil römischer Thermen war. Im 7. Jahrhundert wurde der Bau zur Kirche eines Benediktinerinnen-Klosters geweiht, dessen erste Äbtissin Walrada von St. Pierre war. Kurze Zeit später wurde eine Chorapsis angebaut. Auch im 10., 15. und 16. Jahrhundert wurden weitere Veränderungen vorgenommen. Hierbei ist hervorzuheben, dass die Kirche schließlich im 16. Jahrhundert das Kirchenschiff mit gotischem Gewölbe erhielt.

Die Kirche wurde im Jahr 1552, als Metz von Truppen Karls V. belagert wurde, teilweise zerstört. Zudem wurde danach das Kloster aufgelöst. Von diesem Zeitpunkt bis hin ins 20. Jahrhundert diente der Bau lediglich als Lagerraum. Glücklicherweise wurde die Kirche dann endlich, nachdem zu Anfang des 20. Jahrhunderts und im Jahr 1942 mehrere Renovierungsvorhaben gescheitert waren, in den 70er Jahren umfassend restauriert. Heutzutage dient die Kirche nicht mehr religiösen Zwecken, sondern sie bildet einen Saal für Ausstellungen und Konzerte. Hierfür steht sie in organisatorischer Verbindung zum Metzer Veranstaltungsgebäude Arsenal.

Die Architektur der Kirche ist spätantik mit zusätzlichen Veränderungen anderer Stilrichtungen. Das Kirchenschiff hat eine Länge von 36,8 Metern. In östlicher Richtung schließt sich die halbrunde Apsis an, deren äußere Form vieleckig ist. Ihr gegenüber befindet sich der zentrale Eingang.

Das Deutsche Tor

Metz hatte im Mittelalter eine beeindruckende Stadtbefestigung (13. – 16- Jahrhundert), die jedoch leider heute zum größten teil zerstört ist. Das sogenannte Deutsche Tor ist einer der wenigen Überreste der Stadtbefestigung und befindet sich in der Nachbarschaft des Hospitals des Deutschen Ordens – wodurch wahrscheinlich die Namensgebung zustande kam. Eine andere Theorie bezüglich der Namensgebung geht davon aus, dass das Tor nach den Teutonischen Rittern benannt wurde.

Der Bahnhof

Der Bahnhof von Metz ist das schönste Monument im Viertel Nouvelle Ville. Er wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach den Wünschen von Kaiser Wilhelm II. erbaut. Der Bahnhof hat ziemlich gewaltige Dimension und sollte die einfache Beförderung von Waren und Personen sicherstellen. Allerdings sollte er ebenso den Transport einer kompletten Armee mit Material und Tieren in einer Rekordzeit von 24 Stunden bewältigen.

Der Besuch ist sehr interessant und die Dimensionen wirklich beeindruckend.

Das Kloster der Rekollekten

Das sogenannte Kloster der Rekollekten erfreut das Auge des Betrachters gleichzeitig durch seine unbestrittene Eleganz und seine Schlichtheit. Durch diese Kombination wird eine Oase der Ruhe und des Friedens mitten in der Stadt geschaffen.

Der Name kommt daher, dass die Recollets dort von 1603 bis zur Französischen Revolution beheimatet waren. Seit 1972 ist in dem ehemaligen Kloster das von Jean-Marie Pelt gegründete Europäische Institut für Ökologie untergebracht. 2002 kam dann noch das Stadtarchiv von hinzu.

Die Avenue Foch

Diese Avenue ist ein ausgezeichnetes Beispiel für den Eklektizismus der Architekten zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Metz. Sie experimentierten freudig mit verschiedenen Stilen und Materialien, weshalb die Stadt quasi als Versuchslabor für die Architektur des 20. Jahrhunderts gelten kann. Das Ergebnis ist eine städtische Landschaft, die in ihrer Art in Frankreich und Europa wirklich einzigartig und absolut bemerkenswert ist.

Wer einfach mal durch die Straßen von Metz spazieren will und eine kleine Pause von all den Sehenswürdigkeiten einlegen möchte, der ist hier goldrichtig. Die Architektur der Villen in der von Platanen gesäumten Allee ist grandios und man kann praktisch bei jedem Spaziergang etwas Neues entdecken – es kommt garantiert keine Langeweile auf!

Der Jachthafen

Metz besitzt einen Wassersportclub und Jachthafen, der mit dem europäischen Label „Pavillon Bleu“ ausgezeichnet wurde. Er befindet sich mitten im Stadtzentrum und eignet sich schön zum Kaffeetrinken mit Blick auf´s Wasser.

Die Parks und Gärten

Metz gehört zu den grünsten Städten Frankreichs, denn es besitzt über 580 Hektar Grünfläche, was in etwa ganzen 45 m2 pro Einwohner entspricht. Touristen wie Einheimische können in den Zahlreichen Parks und Grünflächen schöne Spaziergänge machen, Drachen steigen lassen, ein Picknick veranstalten oder auf einer Parkbank sitzend die Natur genießen.

Weinbau in Lothringen

Wen es nach all den Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in der Stadt auf´s Land zieht, der kann über einen tollen Ausflug in die Weinregion Lothringens nachdenken.

Auch hier in Lothringen waren es mal wieder die Römer, die dem Land den Weinbau brachten. Hierbei waren es im Mittelalter wie vielerorts Abteien und auch Herzöge von Lothringen die den Anbau von Trauben vorantrieben.

Im 19. Jahrhundert wurde an der französischen Mosel mehr Wein angebaut als im Elsass, wobei die Region besonders für die Herstellung von Champagner geschätzt wurde.

Leider erlitt auch diese Weinregion, wie viele andere in Europa einen Niedergang durch den befall mit der Reblaus. Der große Bestand von fast 10.000 ha ging fast ganz verloren.

Nach dem 2. Weltkrieg begann schließlich ein langsamer Wiederaufbau, der sich in den letzten Jahren deutlich gesteigert hat. So existiert seit einigen Jahren eine AOC-Moselle, wo auf etwa 60ha Rebfläche Wein angebaut wird. Die AOC gilt für Weiß-Rosé- und Rotweine. Hauptrebsorten sind Auxerrois, Pinot Gris, Müller-Thurgau und Pinot Noir. Maschinelle Weinlese ist nicht zulässig.

In den letzten Jahren ist es also zu einer gewissen Wiederbelebung der lothringischen Winzerszene gekommen und insgesamt ca. 1.600 ha sind wieder als Weinbauland klassifiziert.

Wanderung in den Vogesen

Die Vogesen sind ein Gebirge, dass eine Fläche von 17.000 km² umfasst. Bei einem Urlaub in Lothringen sollte diese Region auf jeden Fall für einen Wanderausflug in Erwägung gezogen werden. Es wimmelt geradeso vor gut ausgeschilderte Wanderwege, die nur auf Besucher warten, damit diese Flora und Fauna perfekt erkunden können.

Wer keine Lust hat selbst zu laufen, kann sich origineller Weise auch auf einem Esel oder einem Lama durch die Region tragen lassen. Das Gebiet zwischen den Ardennen und der Gegend der tausend Bäche der Vogesen ist bekannt für seine tollen Aussichten und seine abwechslungsreiche Landschaft. Es gilt Seen, Teiche, Wiesen, Getreidefelder, Obstgärten und Wald auszukundschaften und Naturliebhaber und Wanderer werden begeistert sein. Natürlich laden zahlreiche Ausflugslokale zur Rast ein, so dass man sich ausruhen und erholen kann.

Tierpark Sainte-Croix

Der Tierpark von Sainte-Croix ist einer der beliebtesten französischen Tierparks seiner Art, der jedes Jahr eine große Zahl an Besuchern anlockt – und zwar zu recht! Es handelt sich bei diesem Tierpark um eine gekonnte Mischung aus Zoo und Reservat, in dem ca. 1200 Tieren aus ganz Europa ihr Zuhause gefunden haben. Der Tierpark ist sehr gut konzipiert und bietet eine große Auswahl an pädagogischen Mitteln, die vor allem Kindern dabei helfen sollen, die Tierwelt besser zu verstehen.

Botanischer Garten von Le Montet

Der Botanische Garten von Le Montet ist eine echte Augenweide und ist äußerst beliebt. Er verfügt über Gewächshäuser mit einer Fläche von 2500m² und einem sehr großen Außenbereich. Die Gärten von Callunes sind ungefähr 3 Hektar groß und verkörpern verschiedene Landschaftsgebiete. Durch den botanischen Garten führen Allen mit Stein- oder Holzwegen. Man findet die verschiedensten Gewächse, wie z.B. verschiedene Arten von Rhododendren, Azaleen, Dauerpflanzen, Sträuchern, Heidekraut und Pflanzen der Feuchtgebiete. Erwähnenswert ist auch, dass der Park behindertengerecht angelegt ist du zudem auch für Kinder so einiges zu bieten hat.

Einkaufen in Metz

Und natürlich gehört zu jedem Städtebesuch auch ein kleiner Shoppingtrip. Gerade in Metz, das ja eine wichtige Handelsstadt sowie eine Stätte der Begegnung und des Austauschs war und ist, darf dies nicht fehlen.

Man findet hier Trendboutiquen und Ateliers lokaler Handwerker, Sammlerobjekte und Dekogegenstände, Wäsche und Lederwaren, usw. Kurz in den verschiedenen Stadtvierteln findet man so ziemlich alles, was das Herz begehrt.

Die Straßen rue Serpenoise und rue des Clercs sind ein besonders beliebtes Ziel für alle Shoppingfreunde. Man findet hier Fußgängerzonen, große französische und internationale Läden und alle möglichen Boutiquen für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel. Die rue des Jardins, die sich ganz in der Nähe der Kathedrale befindet, hat beispielsweise viele edle Design- und Trendboutiquen.

Ein ganz anderes Ambiente findet man bei einem gemütlichen Bummel durch das historische Viertel Outre-Seille. Hier wimmelt es von Ateliers vieler Kunsthandwerker, aber man kann auch die meisten Antiquitätenhändler und einige Geschäfte, die bis spät am Abend geöffnet haben und dem Viertel eine kosmopolitische Atmosphäre verleihen, hier finden.

Die malerische rue Taison beherbergt hingegen einige sehr originelle Boutiquen. Die Schaufenster quellen über vor Kreativität und man fragt sich verwundert, welche Schätze sich im Laden verbergen.

In den kleinen Gassen, die von allen großen Hauptstraßen abzweigen, verstecken sich ebenfalls viele Geschäfte und Cafés – ein echtes kunterbuntes Einkaufsparadies.

Auch im Kaiserviertel, dem wilhelminischen Bahnhofsviertel, trifft man auf schöne Boutiquen und Geschäfte, die einen Besuch lohnen.

Wer sich ab Ende November bis Ende Dezember in Metz aufhält, der sollte unbedingt über den wunderschönen und vielseitigen Weihnachtsmarkt bummeln. Abgesehen davon, dass man hier ganz besonders schönes Kunsthandwerk, wie z.B. tollen Weihnachtsschmuck und pfiffige Geschenkideen findet, gibt es auch jede Menge an weihnachtliche Leckereien zu essen. Der Weihnachtsmarkt ist für jung und alt ein echtes Erlebnis und rundet den besuch in metz so richtig schön ab, falls man sich zu dieser Jahreszeit dort aufhält.

Reisetipps

Andere Reisetipps

20 Reise-Gadgets 20 Reise-Gadgets, die auf Ihrer nächsten Reise sehr nützlich sein können
Hotel 14 (geheime) Tricks für bessere und billigere Hotelaufenthalte
Billiger reisen Billiger reisen – 4 Tipps für die Suche nach Reiserabatten

Aktuelle Angebote und Gutscheincodes: