15 Dinge die man als Tourist in Marseille tun kann (Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten)

Marseille

Da Marseille im Jahr 2013 zur europäischen Stadt der Kultur ernannt wurde, ist sie mit mehr als zweitausend Jahren und Kultur und Geschichte, die zweitbeliebteste Stadt in Frankreich. Als ein Besucher dieser Stadt werden sie ganz sicher viele Dinge finden die es zu erkunden gibt. Es ist nicht besonders schwer von der Stadt Marseille und all den Dingen die Sie zu bieten hat, hingerissen zu sein. Hier ein paar Tipps was Sie in Marseille tun können:

Besuchen Sie Notre Dame de la Garde

Notre Dame de la Garde ist eine massive Kirche mit byzantinischer Architektur und befindet sich auf der Spitze eines Hügels der Stadt. Es ist möglich sich die Kirche von innen anzusehen und die prachtvolle Architektur, sowie all die Verzierungen, von der Innenseite zu bestaunen. Der Blick von hier oben ist ebenso fantastisch und es ist ein großartiger Ort um Ihren Aufenthalt in Marseille zu beginnen, da Ihnen ein Besuch in dieser Kirche gleich einen Überblick über die Stadt verschafft. Um zur Notre Dame De LaGarde auf 162 Höhenmeter zu gelangen, ist es wahrscheinlich eine gute Idee, wenn Sie einen der Touristenzüge nehmen, die sie schnell und einfach auf den Berg bringen. Diese Attraktion in Marseille ist ein Muss für jeden der sich für Architektur und Geschichte interessiert, aber auch für alle, die einfach nur einen wunderschönen Überblick über die Stadt haben möchten.

Entspannen Sie im Parc Borely

An der Küste Marseilles finden Sie den Parc Borely. Ein großer Park in einer wunderschönen Küstenumgebung. Für all jene, die müde vom herumspazieren zwischen den Gebäuden und Schnellstraßen der Stadt sind, ist dies ein großartiger Ort für einen entspannten Spaziergang oder einfach nur um sich niederzulassen und auszuruhen. Im Großen und Ganzen ist der Park siebzehn Hektar groß und besitzt eine große Bandbreite an grünen Landschaften und Brücken die es zu entdecken gilt.

Sehen Sie sich ein Fußballspiel im Stade Vélodrome an

Stade Vélodrome ist genau der richtige Ort für all jene, welche die Leidenschaft einer der echten Fußballstädte Frankreichs erleben möchten. Obwohl Olympique de Marseille nicht mehr so gut sind, wie sie einmal waren (sie gewannen die Champions League in den 90er Jahren), sind sie noch immer eines der besten Teams in Frankreich und selbst wenn Sie kein Fußballfan sind, ein Spiel kann für jeden Besucher der Stadt zu einem speziellen Erlebnis werden. Die Bewohner von Marseille sind wohl die leidenschaftlichsten Fußballfans in ganz Frankreich und die Atmosphäre in der Arena ist im Normalfall sehr gut. Zusätzlich ist die Arena riesig und damit selbst eine Attraktion für sich.

Besuchen Sie das Musée d'Archéologie Méditerranéenne

Eines der interessantesten Museen in Marseille ist das Musée d'Archéologie Méditerranéenne. Hier können Sie einiges über die ersten Zivilisationen der Welt lernen. Mit Hilfe fantastischer Ausstellungen können die Besucher sich mit dem Leben vor mehr als tausenden von Jahren identifizieren. Wenn Sie nach der perfekten Art suchen um Ihren Aufenthalt in Marseille zu beenden, dann ist dies hier der beste Ort dafür. Nachdem Sie sich all das angesehen haben, was das Museum zu bieten hat, dann haben Sie bereits viel über einige unserer ältesten Vorfahren gelernt und wie viel von deren Wissen noch immer in unseren Gemeinden vorhanden ist.

Parc National des Calanques

Wenn Sie sich bereits die besten Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Marseille angesehen haben, dann können Sie sich nach Dingen umsehen die man sich außerhalb der Stadt ansehen kann. Einer der beliebtesten Orte außerhalb von Marseille ist Parc National des Calanques. Dieser Nationalpark ist wunderschön und steht weit oben auf der Bestenliste, wenn es um die besten Attraktionen Marseilles geht. Parc National des Calanques befindet sich an der Küste und etwas südlich von Marseille. Um dorthin zu gelangen können Sie sich entweder ein Auto mieten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren oder sich einer Führung anschließen. Die beste Art um sich den Nationalpark anzusehen ist wahrscheinlich mit dem Boot. Vom Boot aus erhalten Sie die Möglichkeit vom Meer aus in den Nationalpark einzusehen und Sie können sich die atemberaubende Küste auf eine Art und Weise ansehen, die auf dem Land unmöglich wäre. Weitere Informationen über verschiedene organisierte Bootstouren in Marseille, können Sie in Ihrem Hotel oder in Touristeninformationszentren anfordern.

Die Gefängnisinsel Château D’If

Die Festung Château D’If liegt auf einer Insel vor der Küste von Marseille. Bis zum 16. Jahrhundert war diese unbewohnt und wurde nur gelegentlich von Fischern besucht, die sich dort ausruhen wollten. Ab 1689 wurden vor allem Protestanten in Massen in die nassen Verließe der Insel gesperrt. Viele von ihnen starben. Nach der Zeit um 1848 verlor die Festung ihre Bedeutung als Gefängnis und wurde schließlich im Jahr 1890 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine erwähnenswerte Person ist Edmond Dantes, der Graf von Monte Christo, der im Roman von Alexandre Dumas im Château D’If gefangen gehalten wurde und anschließend durch einen selbstgegrabenen Tunnel floh. Ein Vorlage für viele Hollywoodfilme.

Arc de Triomphe Marseille

Der kleine Bruder des Arc de Triomphe in Paris steht auf dem Place d'Aix in Marseille. Nachdem im Jahre 1784 die Galeeren einen Gewinn von 200.000 Pfund für das Wohl der Stadt brachten, beschlossen die Stadträte, die Summe für den Bau eines Triumphbogens zu nutzen. Dieser sollte außerdem zur Ehrung von Louis XIV. dienen und an den Frieden nach dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg erinnern. Als Ort für den Triumphbogen wählte man den Place d'Aix. Auf dem Triumphbogen gibt es viele Inschriften, die von geschichtlichen Ereignissen berichten. Den Bau zieren auch viele Skulpturen, die von dem Pariser Bildhauer Marneuf Glück kreiert wurden. Trotz seiner Prächtigkeit wird diese Wahrzeichen von Touristen oft übersehen.

Ein Spaziergang durch den Boulevard Longchamp

Der berühmte Boulevard Longchamp mit seinen unverkennbaren Platanen ist bei Touristen sehr beliebt und lädt zum Entspannen ein. Erstmals wurde der Boulevard Longchamp der Stadt in den 1830er Jahren zugänglich gemacht, nun stehen dort einige private Villen. Das ist einer der vielen Gründe, weshalb das Viertel so berühmt geworden ist. Am Boulevard findet man ansonsten auch die typischen "Drei Fenster Gebäude". Diese Art von Architektur kann in mehreren Stadtteilen Marseilles bewundert werden. Je nach Geschmack der Eigentümer sind die Gebäude mehr oder weniger verziert, vor allem rund um die Eingangstüren und die Fensterrahmen. Die meisten dieser Gebäude haben verfügen über einen hübsch gestalteten Garten.

Kathedrale de la Major

Die alte Cathédrale de la Major stammt aus der Mitte des 12. Jahrhunderts. Sie setzt sich aus einer Reihe von älteren Gebäuden zusammen, die im sechsten Jahrhundert errichtet wurden. Sie ist ein schönes Beispiel der provenzalisch-romanischen Architektur und besteht aus Sandstein aus dem Steinbruch von Couronne. Den prägnanten Glockenturm gab es allerdings bis in das 16. Jahrhundert nicht. Napoleon Bonaparte legte den Grundstein der neuen Kathedrale am 26. September 1852 und die Kirche wurde am 6. Mai 1896 neu eröffnet. Die neue Kathedrale wurde im byzantinischen Stil gebaut und verdeutlicht die Form eines lateinischen Kreuzes mit einem Chorumgang. Sehenswert ist die Innenausstattung und die reich verzierte Fassade des geschichtsträchtigen Gebäudes.

Vieux Port – der Yachthafen

Ganz unten in der Canabière befindet sich der alte Hafen „Vieux Port“ in Marseille. Der größte Yachthafen Frankreichs ist bekannt für seine wundervolle Aussicht, für das Geschrei der Fischhändler und seine lange Geschichte denn schon 600 Jahre vor Christus war dieser Ort ein Knotenpunkt. Die Kaianlagen wurden von König Ludwig dem zwölften. Diese waren zu der Zeit eine weitere wichtige Modernisierung für die Stadt. Bekannt wurde der Hafen später für zahlreiche französische und internationale Filme, wie Marius, Fanny und César, die kurz vor dem Zweiten Weltkrieg gedreht wurden. Ein sehr romantisches Ziel für die Abendstunden.

Die Kirche von Saint Cannat

Die Kirche von Saint Cannat liegt auf der Straße der „Vier Prediger“, in der Nähe der Unterseite der Rue de la République und wurde von den Anhängern des Ordens des heiligen Dominikus gegründet. Teile der Fassade wurde im Jahre 1926 zerstört. Sie liegen heute unter der Rue de la République. Nur noch acht dorische Säulen sind in der Kirche übrig. Zwei geschnitzte Statuen von Duparc, die die dominikanischen Päpste Pius V. und Benedikt XI zeigen, sieht man ebenfalls. Im Kirchenschiff kann man eine aus Walnussholz geschnitzte Kanzel aus dem siebzehnten Jahrhundert bestaunen sowie das prächtige Himmelbett über dem Altar. Am Haupteingang steht eine große Orgel, ein Werk von Bruder Isnard aus dem Jahr 1746, mit herrlichen Kunstschmiedearbeiten. In der ersten Kapelle auf der linken Seite des Eingangs sind Taufbecken aus weißem Marmor und ein Gemälde der Taufe Christi. In der zweiten Kapelle steht ein Altar aus weißem Marmor mit dem Grab Simons. Hier sieht man auch die Jungfrau mit Kind und das Fegefeuer von Michel Serres.

Die Saint Jean Festung

Das Gebiet rund um die Festung wurde wahrscheinlich schon vor und um die Antike herum bewohnt. Aber erst ab dem 13. Jahrhundert brachten die Ritter des Ordens des heiligen Johannes von Jerusalem (später die Ritter von Malta) der Festung ihren Namen und ließen sich hier nieder. Der Lichtturm der Festung wurde im Jahre 1644 unter der Leitung von Chevalier de Clerville gebaut. Der Plan der Festung entstand nach Anweisungen von Louis XIV., der große Pläne für Marseille hatte.Die Festung wurde zunächst als Garnison und während der Revolution als Gefängnis genutzt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Saint Jean von deutschen Soldaten genutzt um Munition zu lagern. Im Jahr 1944 explodierte die Festung was große Schäden an der Burg selbst und an der Pont Transbordeur hinterließ. Die Festung wurde 1964 zum nationalen Kulturerbe erklärt.

Eine Tour mit dem Elektrofahrrad

Radeln Sie ganz entspannt und schweißfrei durch die Gassen und Straßen Marseilles – und das auch an heißen sonnigen Tagen – mit einem eBike. So können Sie viele der Touristenattraktionen abklappern und sich völlig unabhängig zwischendurch in eines der kleinen Cafés setzen und bei einer Tasse Tee und einem Stück Kuchen die Beine hochlegen. Auch eine kleine Tour entlang der Küste ist zu empfehlen, man trifft sogar zuweilen auf einige einheimische Fahrradfahrer. Aber Achtung, es herrscht Helmpflicht. Sportliche schaffen es wahrscheinlich sogar bis zum Nationalpark Calanques, der nicht weit von Marseille entfernt ist.

Der Thiars Platz

Der Thiars Platz gehört zu den bekanntesten Plätzen Marseilles und ist für seine vielen Künstler und prickelnde Atmosphäre bekannt. Er liegt hinter der Südseite des Vieux Port und war für das Arsenal an Galeeren des Königs Ludwig XIV. damals wie geschaffen . Heute befinden sich auf dem Place Thiars viele Restaurants, Bars und Kneipen, Kunstgalerien und einige Theater. Auf dem Thiars befindet sich außerdem die Ecole du Péano, die von dem Künstler Ambrogiani geführt wird, eine Schule die Heute viel Ansehen genießt. Der Platz ist ein Paradebeispiel für französische Kultur und Architektur.

Eine Hop on Hop off Tour durch die Stadt

Mit einer Einwohnerzahl von über 850.000 ist Marseille die zweitgrößte Stadt in Frankreich und bietet eine große Menge an Sehenswürdigkeiten. Gründe als Tourist die Stadt zu besuchen gibt es viele: Die maritime Atmosphäre wird immer wieder lobend erwähnt, die Geschichte der Stadt ist sehr interessant und das Nachtleben lädt zu langen Nächten und spannenden Partys ein. Da die Stadt zudem an der sonnigen Küste Südfrankreichs liegt, ist sie perfekt als Urlaubsziel während der warmen Monate geeignet, kann aber auch zur kalten Jahreszeit mit einigen Vorzügen locken. Am Besten erkundet man die Stadt mit einer Hop-On/Hop-Off Tour: In einem klassischen Doppeldeckerbus werden insgesamt 13 verschiedene Stationen angefahren, bei denen man beliebig ein und aussteigen kann.

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