17 Dinge, die man in Krakau machen kann (Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten)

Krakau

Erkunden Sie das Salzbergwerk in Wieliczka

Eine sehr populäre Touristenattraktion, die ein klein wenig außerhalb von Krakau liegt, ist das Salzbergwerk in Wieliczka. Hierhin kommen jährlich über eine Million Besucher, um eines der ältesten Salzbergwerke der Welt zu sehen mit einer Geschichte, die in den Beginn des 11. Jahrhunderts zurückreicht. Offiziell wurde das Bergwerk im 13. Jahrhundert eröffnet, aber es gibt tatsächlich Beweise, die darauf hindeuten, dass man schön im Jahre 1040 Salz begann abzubauen. Das Bergwerk hat über die Jahrhunderte Tausende von Jobs für mehrere Generationen von Polen geschaffen und dem Monarchen von Polen große Einkünfte beschert. Das Bergwerk war faktisch bis 1996 in Gebrauch, dann wurde es aufgrund der viel zu niedrigen Salzpreise geschlossen. Was vielleicht äußerst besonders für die Besucher zu erfahren ist, sind die faszinierenden Überbleibsel, die es noch heute gibt. Die Meisten die unten im Salzbergwerk arbeiteten waren Katholiken und da man einsah, dass es für die Bergarbeiter viel zu lange dauerte, um jedes Mal nach oben und unten zu gehen für die verschiedenen Gottesdienste und anderen religiösen Aktivitäten, entschied man sich stattdessen dafür, das Kirchliche mit nach unten in den Bergbau zu nehmen. Unter anderem bohrte man eine große Kathedrale, Statuen und vieles mehr aus. Dank der architektonischen und kulturellen Bedeutung, die noch heute existiert, steht das Salzbergwerk auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

Besuchen Sie das jüdische Viertel

Ein Stadtteil von Krakau, den Sie während Ihres Besuches nicht verpassen sollten, ist das jüdische Viertel. Das jüdische Viertel ist ein wichtiger Teil der Geschichte Polens, da das Land lange einen große jüdische Bevölkerung hatte, die den Städten und der ganzen polnischen Gesellschaft ihren Stempel aufgedrückt hat. Es gibt viel zu sehen und darüber zu erfahren, wie die jüdische Bevölkerung gelebt hat und noch heute in Polen lebt. Wenn Sie im Viertel sind, können Sie die Izaak Jakubowicz Synagoge besuchen, die die älteste des Landes ist (1638 gebaut). In der Synagoge können Sie eine nette Präsentation über das Leben und die Geschichte der Juden des Landes sehen. Wissenswert ist, dass das jüdische Viertel sehr beliebt bei der jüngeren Bevölkerung von Krakau ist und dass es viele Nachtclubs und nette Restaurants gibt, die gutes Essen servieren. Die Preise für das Essen sind für gewöhnlich niedriger als in anderen Stadtteilen.

Gehen Sie umher und lassen Sie sich von der Altstadt (Stare Miasto) faszinieren

Nach dem zweiten Weltkrieg war Krakau eine der Städte von Polen, die die Bomben und große Zerstörung am besten überstanden hatte. Es ist Tatsache, dass das Einzige, das während des Krieges zerstört wurde, Brücken und Flughäfen in der Umgebung der Stadt waren. Der Stadtkern selbst überstand den Krieg gänzlich. Dadurch, dass die Stadt dem Krieg völlig entkam, gibt es heute das ganze historische Erbe, das in der Stadt bewahrt blieb. Stare Miasto oder die Altstadt ist der älteste Teil von Krakau und wurde schon im 13. Jahrhundert gegründet. Hier können Sie in einer gemütlichen Umgebung spazieren und die unglaublich schöne mittelalterliche Architektur aus den früheren Zeiten der Stadt erkunden. Überall gibt es die eindrucksvolle Architektur, aber ebenso verschiedene kleine Souvenirlädchen, Museen, Bars und Restaurants mit großen Außenterrassen. Wenn Sie diesen Stadtteil besucht haben, ist es nicht schwer zu verstehen, warum Krakau als eine der schönsten Städte Europas angesehen wird. Die Altstadt steht auf der Lister des UNESCO-Weltkulturerbes. Es gibt mehrere Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, die Sie nicht verpassen sollte, etwas näher zu erkunden, wenn Sie in der Altstadt sind. Hierunter kommen drei Tipps zu historischen Sehenswürdigkeiten.

Der Markt (Rynek Główny)

Es ist sehr schwer, diesen riesigen Marktplatz Rynek Główny zu verpassen, der sich in der Altstadt ausbreitet. Dieser Markt ist einer von Europas größten und der bei weitem größte, der aus dem Mittelalter stammt. Die Oberfläche beträgt insgesamt 40 000 Quadratmeter. Rynek Główny ist Krakaus Treffpunkt und hier trifft man täglich die Bewohner der Stadt auf dem Markt, in einer der Bars, Restaurants oder Cafés.

Die Krakauer Tuchhallen

Die Tuchhallen sind ein großes Gebäude, das im polnischen goldenen Zeitalter im 15. Jahrhundert ein großes Zentrum für internationalen Handel war. Hier wurden exotische Waren wie Seide, Gewürze, Leder und Wachs, die aus dem Osten importiert wurden, verkauft und gekauft. Noch heute können Sie im Erdgeschoss des Gebäudes dieses Gefühl erfahren, wie es war, Waren in diesem historischen Handelszentrum zu kaufen, gleichwohl gibt es anstatt der exotischen Waren aus dem Orient nun Geschenke und Souvenirs, die zum Verkauf stehen. Im Obergeschoss liegt das Nationalmuseum, das eine große Sammlung polnischer Gemälde und Skulpturen hat. Der Eingang zum neuen und spektakulären Museum Rynek Underground liegt auch in den Tuchhallen. Die Oberfläche des Museums liegt unter dem Marktplatz und es werden fantastische Ausstellungen über das Leben im Mittelalter gezeigt.

Die Marienkriche

Die Marienkirche liegt mitten in der Altstadt und ist eine Backsteinkirche im gotischen Stil, die am Ende des 13. Jahrhunderts gebaut wurde. Das ganze Gebäude ist unglaublich schön und ist eines von Krakaus wichtigsten Wahrzeichen. In der Kirche gibt es den ältesten Holzaltar Europas im gotischen Stil, der schon an sich eine faszinierende Sehenswürdigkeit ist. Sie sollten auf die Melodie achten, die jede Stunde einmal von der Spitze des höchsten Kirchturmes gespielt wird. Mitten im Lied wird die Melodie unterbrochen, um einen Trompeter zu ehren, der erschossen wurde, als er im Turm während des Einfalls der Mongolen in Krakau spielte.

Sehen Sie sich den spektakulären Wawel an

Der Wawel ist ein Komplex von Gebäuden auf einem Hügel der genau südlich der Altstadt liegt. Auf dem Hügel gibt es noch zwei von Krakaus wohlbekannten Wahrzeichen, die Burg mit dem königlichen Schloss und die Kathedrale. Das königliche Schloss ist ein erstaunliches Gebäude, das bis ins 16. Jahrhundert Polens Machtzentrum war, in dem die polnischen Könige saßen und das Land über mehrere Jahrhunderte führten. Interessant zu wissen ist, dass das Schloss teilweise im 17. und 18. Jahrhundert zerstört wurde, als Schweden in Polen einfiel. Die Kathedrale ist auch ein sehr schönes Gebäude, das vor allem bekannt ist wegen aller Regenten und historisch wichtiger Personen, die hier begraben liegen, aber auch für alle Krönungen, die vor den Toren der Kirche stattfanden. Die Besucher können den Kirchturm besteigen, um so eine fantastische Aussicht über Krakau zu bekommen, gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit, die 10 Tonnen schwere Glocke Sigismund zu bewundern. Unten vor dem Hügel fließt die Weichsel und hier können Sie sich in einer geselligen Umgebung hinsetzen und Energie tanken für die weiteren Abenteuer auf Krakaus Straßen.

Rynek Underground

Wenn man auf dem Rynek Marktplatz steht ahnt man nicht, dass wenige Meter unter einem ein 4000m² große, historisch bedeutsame Gruft liegt, die einen Vampir-Friedhof anmuten lässt. Mit zur Ausstellung gehören interaktive Hologramme und 37 Touchpads. Die Sehenswürdigkeit wurde erst 2005 bei Ausgrabungen entdeckt und erfreut sich seit 2010 einem breiten Publikum. Zu den Funden gehörten Kleidung, Alltagsgegenstände, natürlich mehrere Skelette und sogar mittelalterliche Folterinstrumente. Es ist ratsam sich im Voraus ein Ticket zu organisieren, denn es sind nur 300 Besucher pro Tag zugelassen.

Die Höhle des Drachen – Wawels Dragon Den

Vor der sagenumwobenen Höhle des berühmten Drachen, steht eine bronzene Replikation des Monsters, die sogar hin und wieder Feuer speit – eine echte Touristenattraktion, die vor allem jüngere Gemüter staunen lässt. Welche der Sagen die echte ist? Nun, darum streiten sich die Geister. Die Figur steht seit 1972 vor dem Eingang der Kalksteinhöhle, die am Rande des Flusses, unterhalb der Burg gelegen ist. Auf jeden Fall einen Besuch wert, und der Ideale Ort für ein Picknick, bei dem sich die Kleinen etwas austoben können.

Der Liban Steinbruch

Für Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ diente der Liban Steinbruch 1992 als Kulisse. Das Team baute damals ein altes Nazilager originalgetreu nach – die gut erhaltenen Überreste lassen sich noch heute bestaunen. Es liegt nicht weit vom jüdischen Viertel entfernt, etwa 25 Minuten zu Fuß, und ist eigentlich von einer Palisade umgeben, doch wenn Sie dieser südöstlich entlang der Friedhofsmauern folgen, finden Sie einen Durchgang. Der Podgorski Novwy Friedhof selbst ist ebenfalls eine Besichtigung wert, wenn Sie schon einmal da sind.

Der Kościuszko Hügel

Zur Krakauer Skyline gehören auch vier beeindruckende Hügel, die zu den Ehren der Herrscher des Landes errichtet wurden. Die Erde wurde aus dem gesamten polnischen Reich zusammengetragen. Der Kościuszko Hügel ist zwar der jüngste unter ihnen, doch nicht minder atemberaubend. Das 1823 erbaute Monument sollte an die alten Traditionen erinnern und wird heute mit einer Backsteinmauer vor dem Verfall bewahrt. Es steht für die Unabhängigkeit Polens.

Collegium Maius

Im 15. Jahrhundert wurde das Collegium Maius, aus dem Lateinischen „die große Universität“, als Teil der Krakauer Akademie gegründet und war seit dem Zentrum für Wissenschaft und Forschung. Der berühmteste Student war sicherlich Nicholas Kopernikus, dessen Instrumente noch Heute zu sehen sind. Exponate aus dem 16. Jahrhundert und die historische Architektur werden Sie begeistern. Mittlerweile ist das Collegium Maius Teil der Jagiellonian Universität.

Nowa Huta

Kurz nach dem Ende des zweiten Weltkrieges hatte die Sowjetunion ein zerrüttetes und zerstörtes Polen vor sich und sah so die Aufgabe und Möglichkeit dem Wiederaufbau Struktur zu geben. Ergebnis unter anderem ist die Nowa Huta, eine proletarische Symbolstadt des Kommunismus. Jedes Detail dieser Stadt wurde sorgfältig geplant, mit ihren breiten Alleen, Straßen und Mehrfamilienhäusern, deren Erdgeschosse Geschäfte beherbergten. Nicht zuletzt bildet das Design allerdings auch eine gut zu verteidigende Festung. Heutzutage jedoch ist die Nowa Huta eher ein Symbol des Widerstands Polens gegen den von der Sowjetunion aufgedrängten Kommunismus. Nicht weit von Krakau gelegen, kommen Sie am Besten mit der Tram 4 oder 10 dorthin.

Elvis Presley

Es gibt tausende Gedenkmäler des King of Rock'n'Roll, doch keines ist vergleichbar mit dem, das sich im Krakauer Stadtpark verbirgt. Sie ist am Ende eines eigens geschaffenen Pfades, der sich wiederum selbst am Ende des Skały Twardowskiego Parks befindet. Er mag etwas schwierig zu finden sein, doch der Anblick des vom Elvis Presley Fanklubs Krakaus ist wirklich einzigartig. Die zum 30sten Todestages des Kings geschaffene Büste, in Kunstharz eingelassen und von einem goldenen Stein umrahmt, wurde zum gemeinschaftlichen Kunstprojekt der Stadtbevölkerung, denn immer wieder erlaubt es sich jemand die prächtige Mähne mit Schuhcreme schwarz zu färben.

Die Arche des Herr – Lord's ark

Nach heftigen Protesten gestattete das kommunistische Regime die Errichtung einer katholischen Kirche – allerdings wurden vom Staat keine Mittel bewilligt, weder für Baumaterial, noch für Equipment. Trotzdem wurde 1969 der Grundstein gelegt. Von Hand. Durch Anwohner. Aus eigenen Mitteln. Das Design erinnert an die symbolträchtige Arche, gestrandet nach der großen Sintflut. Neben vielen interessanten Figuren ist vor allem eine bemerkenswert: Sie wird „Our Lady the Armoured“, unsere gepanzerte Dame. Sie ist vollständig aus Schrapnellstücken gefertigt, die polnischen Soldaten entfernt wurden.

Konzentrationslager Auschwitz

Unweit von Krakau, etwa 70km ist das historisch schwer belastete Konzentrationslager Auschwitz gelegen, das mittlerweile zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Die akribisch aufgearbeitete Gedenkstätte bietet sehr lehrreiche Ausstellungen, die einen guten Einblick in die Grausamkeiten des Holocausts ermöglichen. Es ist ratsam eine geführte Tour zu begleiten, doch es gibt auch etwas außerhalb einen Teil des Lagers, das man kostenfrei besichtigen kann. Dort sind noch Teile der alten Baracken erhalten, oder zum Beispiel auch eine riesige Glasbox mit Besteck der Häftlinge. Allemal eine sehr prägende Erfahrung, gerade auch für die kommenden Generationen.

Kulinarischer Geheimtipp

Zapiekanka – Wer in Krakau ist und sich durch die polnische Küche probiert, kommt an den knusprig-ofenfrischen Baguettes, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen nicht vorbei. An kleinen Straßenständen oder in Restaurants werden die Brote, bestrichen mit Pilzcreme, Käse und Ketchup verkauft. Einer der bekanntesten Zapienka-Läden ist Endzior, die polnische Spezialität gibt es aber auch an anderen Orten in der Stadt an der Weichsel. Das beste und vor allem sahnigste Eis der Stadt soll es übrigens in der Ulica Starowislna geben.

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