8 Kanaren Urlaub Tipps - Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Kanaren

Die Kanarischen Inseln sind eine spanische Inselgruppe vulkanischen Ursprungs vor der Nordwestküste Afrikas, die für ihre schwarzen und weißen Sandstrände bekannt ist. Das Landschaftsbild der größten Insel Teneriffa wird von dem im Winter schneebedeckten Pico del Teide beherrscht. Auf dem aktiven Vulkan, der Teil des gleichnamigen Nationalparks ist, wurde eine eigene Sternwarte errichtet. In Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife findet jedes Jahr vor Beginn der Fastenzeit ein großes Karnevalsfest statt. Das Klima in der Region ist so günstig und die vulkanische Erde so Nährstoff- und Mineralienreich, dass die Ernte bis zu vier Mal im Jahr eingefahren werden kann.

Teneriffa

Mit einer Fläche von gut 2000km² ist Teneriffa die größte der Kanarischen Inseln. Der Gipfel des Vulkans reicht 3.718 Meter in die Höhe und ist somit der Höchste Berg Spaniens. Die Hauptstadt der Insel ist Santa Cruz, hier steppt nachts der Bär und tagsüber ist dies die beste Gelegenheit für ein ausgedehntes Shoppingerlebnis. Des weiteren lohnt sich ein Besuch der vielen Kathedralen und Kirchen. Die Insel wird geprägt von den beeindruckenden Mondlandschaften und dem Kontrast zu den paradiesischen Stränden aus pechschwarzen Kies. Allerdings hat die Insel auch einige wenige weiße Strände zu bieten: Playa las Teresitas, Playa del Duque, Playa Fanabe und Playa Troviscas. Am Besten ist es die Landschaft selbständig mit einem Mietwagen zu erkunden.

La Orotava – Kultur im bunten Stadtkern

Im Norden Teneriffas liegt der Ort La Orotava. Seine Altstadt mit den historischen Häusern und den alten Getreide-Mühlen, in denen das für die Kanaren typische geröstete Getreide-Mehl Gofio hergestellt wurde, stehen unter Denkmalschutz. Bei einem Spaziergang durch die kleinen Gassen sollte man am besten am Rathaus mit der Plaza del Ayuntamiento vorbeischauen: Im Winter steht hier eine Weihnachtskrippe, während an Fronleichnam ein gigantisches Sandbild den Platz schmückt. Zur gleichen Zeit finden überall im Ort Prozessionen statt, deren Weg bunte Blumenteppiche säumen.

La Laguna – Ehemalige (Kultur-)Hauptstadt

San Cristóbal de La Laguna ist nicht nur Universitätsstadt, Bischofssitz und UNESCO-Welterbe. Bis 1723 trug sie sogar den Titel Hauptstadt Teneriffas. Geblieben sind vor allem historische Gebäude wie das Rathaus am Plaza del Adelantado und das Casa de Los Corregidores mit einem bepflanzten Innenhof und der Touristeninformation. Ein Abstecher auf den traditionellen Wochenmarkt am Plaza del Cristo lohnt sich. Am 14. September findet hier jährlich ein Fest zu Ehren des Schutzpatrons Christophorus statt.

Fuerteventura

Die Trauminsel für Surfer, Kiteboarder und Sonnenanbeter, Fuerteventura, wir den Wünschen ihrer Gäste mit über 150km Sandstrand gerecht. Türkisblaues Wasser und mehr als 300 Sonnentage pro Jahr – nie kälter als 20°C – lassen diese Insel zu einem Paradies werden. Nicht nur Touristen lassen sich von diesen Vorzügen anlocken, sondern auch die Tierwelt: Das Meer an den malerischen Stränden wird von einer reichhaltigen Artenvielfalt bevölkert. Die hohen Temperaturen und der Schutz der Insel sind ideale Voraussetzungen für eine Kinderstube der Meerestiere. Schnorchel und Tauchen sind hier wärmstens zu empfehlen. Surfern ist Fuerteventura dank der perfekten Bedingungen und erstklassigen Wellen als „europäisches Hawaii“ bekannt. Zudem pulsiert das Nachtleben in den vielen, oft strandnahen, Bars, vor allem in Corralejo.

Gran Canaria

Gran Canaria ist die Partyinsel der 7 bewohnten Kanarischen Inseln und zieht als drittgrößte Insel sogar etwas mehr Touristen an, als Teneriffa. Besonders beliebt ist sie bei Reisegruppen im Schul- und Universtätsalter, sowie bei Jungesellenabschieden. Hauptanlaufpunkt ist vor allem Playa del Inglés, hier sind die Bars und Diskotheken bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Eine weitere Partyhochburg ist Maspalomas, auch hier kommen feierlustige Partylöwen in Scharen zusammen, die Auswahl an Clubs und Diskotheken ist schier unermesslich. Auch die größte Stadt er Inselgruppe, Las Palmas, lässt in diesem Sinne nichts zu wünschen übrig. Der Norden der Insel hat hingegen auch etwas Kultur zu bieten, dort lassen sich einige Museen und historische Gebäude erkunden.

Lanzarote

Einen völligen Kontrast zu Gran Canaria stellt Lanzarote dar: Dies ist die Insel für Naturfreunde und Ruhesuchende. Eine Oase für naturverbundene Sonnenanbeter, die im Urlaub der Hektik des Alltags entkommen möchten. Ein Muss bei einem Lanzarote Urlaub ist der Nationalpark Timanfaya. Auf der Fahrt durch die Schlucht sieht man die berühmten Feuerberge. Ein weiteres Naturspektakel ist die Grüne Lagune. Das Wasser des Sees ist grün eingefärbt und ein tolles Fotomotiv. Charakteristisch für Lanzarote sind die Weinanbaugebiete. Im südlichen Teil der Insel, in La Geria, steht die 1775 gegründete, älteste Weinstube Lanzarotes.

La Gomera

Die zweitkleinste Kanarische Insel wurde teilweise vor einigen Jahren zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt: Der Garajonay Nationalpark, der eine Fläche von vier Hektar hat und damit etwa 10 Prozent der Gesamtfläche der Insel ausmacht. Ebenfalls von der UNESCO geschützt ist die Pfeifsprache Silbo Gomero, die nur von den dortigen Einheimischen genutzt wird. Sehenswert sind der Berg Alto de Garajonay, der eine verblüffende Aussicht beschert und ein weiteres natürliches Phänomen: Das Naturdenkmal Los Órganos, eine Steinformation, die wie eine Orgel aussieht. Des weiteren kann die Insel mit vielen malerischen Buchten bestechen, deren feiner schwarzer Sand so charakteristisch für sie ist.

El Hierro

Mit knapp 270km² ist El Hierro die kleinste der Kanarischen Inseln, sie ist nur von den anderen Inseln aus zu erreichen, entweder mit dem Boot oder einer kleinen Propellermaschine. Die Insel gilt als echter Geheimtipp für Erholungssuchende, denn es verirren sich nur wenige Touristen hierhin. Die Insel ist vollständig autark, sozusagen ein Vorzeigemodell der Nachhaltigkeit: Der Energiebedarf wird vollständig von einem Wasserkraftwerk gedeckt und auch ansonsten kann sich die Insel völlig selbst versorgen, Landwirtschaft und Fischerei florieren. Ansonsten lädt die Insel zu ausgedehnten Wanderungen ein, entlang verschiedener Sehenswürdigkeiten: Den Wacholderbaumhain El Sabinar. Die untypische Form der Bäume ist beeindruckend. Der starke Wind hat sie derart ausgepeitscht, dass ihre Baumkronen auf dem Boden liegen und dort seit Jahrzehnten verharren. Weitere sehenswerte Orte auf El Hierro sind die Inselhauptstadt Valverde sowie die naturbelassenen Badeorte und Buchten.

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