20 Dinge, die man in Istanbul machen kann (Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten)

Istanbul

Reisen Sie zurück in die Zeit der Sultane im Topkapi-Palast

Der Topkapi-Palast in Istanbul ist einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der Palast liegt in der Altstadt in der Nähe der Hagia Sophia und 1459 wurde durch Mehmet dem Eroberer mit dem Bau begonnen. 1924 wurde der Palast zum Museum auf Erlass von Präsident Kemal Atatürk, aber davor wurde der Palast 4 Jahrhunderte lang als Residenz und administratives Zentrum für die osmanischen Sultane verwendet. Zur Zeit der Sultane war der Palast wie eine Stadt in der Stadt mit Harem, Palastschule, Schatzkammer, Moschee, Bäckerei, Krankenhaus, Münzamt und Gärten. Während dieser Blütezeit lebten 4000 – 5000 Menschen vor den Mauern. In der Sammlung des Palasts gibt es Kleidung, Juwelen, Kalligrafie, Waffen, Porzellan, ein Uhrenmuseum, Reliquien des Propheten Mohammed und vieles mehr. Rechnen Sie mit einem ganzen Tag, um alles zu sehen und kommen Sie früh, bevor die Warteschlangen zu lang werden.

Sehen Sie sich Fische aus den Gewässern der ganzen Welt im Istanbul Aquarium an

Das Istanbul Aquarium ist eines der größten und modernsten Aquarien der Welt. Das Museum, das seine Türen 2011 öffnete, lässt die Besucher entlang einer 1,2 km langen „Travel Route“ vom Schwarzen Meer bis in den Pazifik durch verschiedene Biosphären reisen, die geformt werden durch Fischarten, Klänge, Licht, kulturelle, geographische, historische und architektonische Merkmale. Das Museum bietet 1500 verschiedenen Arten Platz, wie Haien, Fröschen, Pinguinen, Piranhas, Kugelfischen, Rochen und es wird danach gestrebt, die Umgebung des Aquariums so ähnlich wie möglich zu gestalten, wie der natürliche Lebensraum der Tiere ist. Im Museum gibt es einen Geschenkeladen, ein Kino, drei Cafeterias und ein Restraunt. Istanbul Aquarium ist Mitglied von WAZA (World Association of Zoos and Aquariums).

Erfahren Sie mehr über die Industriegeschichte der Türkei im Rahmi M. Koc Museum

Das Rahmi M. Koc Museum ist der Transport-, Industrie- und Kommunikationsgeschichte der Türkei gewidmet. Das Museum liegt in einem Industriegebäude am Goldenen Horn und umfasst alles von Grammofonnadeln an bis hin zu vollständigen Flugplänen und einem U-Boot. Das Museum ist für Besucher jeder Altersgruppe gestaltet, hier gibt es zum Beispiel einen geschätzten „Hands On“-Raum, in dem Sie alle Objekte anfassen und damit spielen können. In der Umgebung des Museums finden Sie auch ein Planetarium und eine museumseigene Bahn. Durstige und hungrige Besucher können in den Tearoom des Museum, den Barbarossa Pub oder das Restaurant gehen.

Werden Sie gründlich gereinigt in einem türkischen Hamam

Das Hamambad ist eine 1000-jährige Tradition und ein Teil des Lebensstils in Istanbul. Der Hamam ist genauso ein Platz für Hygiene als auch für Entspannung und Geselligkeit. Derjenige, der nicht im Hamam gebadet hat, ist auch nicht wirklich rein, so sieht es die lokale Bevölkerung. In Istanbul gibt es ein großes Angebot an Hamams in unterschiedlichen Preisklassen, beginnend bei einfachen Hamams in den Vierteln bis hin zu größeren, auf Touristen ausgerichteten Spa-Einrichtungen. Männer und Frauen baden separat. In einem Hamambad werden Sie gründlich gereinigt und massiert und danach gehen Sie in die Sauna. Der schöne Çemberlitas Hamam ist der älteste Hamam und sehr wohl einen Besuch wert, aber für diejenigen mit begrenztem Reisebudget ist es nicht schwer, eine billigere Alternative zu finden.

Sehen Sie sich türkische Kunst in einer Umgebung von Herrenhäusern an: Sakip Sabanci Museum

Das Sakip Sabanci Museum ist ein Kunstmuseum, das in einem schönen alten Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert. Das Herrenhaus war der Wohnsitz prominenter Istanbuler bis 1998, als das Haus mithilfe der Sabanci Universität zum Museum umgebaut wurde. In den permanenten Ausstellungen gibt es Kunst von 1850-1954 von lokalen Künstlern wie Osman Hamdi Bey, Nazmi Ziya Güran und Fikret Mualla, aber auch ausländische Künstler wie Fausto Zonaro und Ivan Ayvazovski werden hier repräsentiert. In der Ausstellung des Museums gibt es auch Kalligraphie und andere islamische Kunst, Porzellan, Möbel usw. Im Garten mit der Pferdestatue, die dem Haus seinen Namen Atlı Köşk (Pferde-Herrenhaus) gegeben hat, haben Sie eine fantastische Aussicht über den Bosporus.

Essen Sie ein Fischbrötchen am Eminönü-Pier

Der Eminönü-Pier ist ein gut besuchter Platz, der sowohl bei den lokalen Bewohnern als auch bei Touristen beliebt ist. Von hier aus fahren die Fährboote der Stadt unter anderem zur asiatischen Seiten von Istanbul ab und hier können Sie spazieren und Menschen sehen, die angeln; in einem der vielen Restaurants essen gehen und das berühmte Fischbrötchen Balik Ekmek kaufen, das vor Ort gefangen und gegrillt wird. Der Eminönü-Pier ist zu Fuß erreichbar von der Altstadt und liegt auf der anderen Seite der Galatabrücke. Hier kommen Sie zu Fuß, mit der Straßenbahn oder dem Fährboot hin.

Sehen Sie sich Wikingerkritzeleien in der Hagia Sophia an

Die Hagia Sophia wurde von Kaiser Justinian im Jahr 537 eingeweiht und das gigantische Bauwerk wurde das achte Weltwunder genannt. Die Hagia Sophia ist eines der bestbesuchten kulturhistorischen Gebäude der Welt. 926 Jahre lang war die Hagia Sophia eine Kirche, bevor die Osmanen das Land einnahmen und das Gebäude mit der enormen Kuppel in eine Moschee verwandelten. Nach 482 wurde die Hagia Sophia 1935 ein Museum. Heute wundern sich die Besucher über die interessante Mischung von Christentum und Islam im selben Gebäude und wünschen sich etwas an dem Pfeiler, der weint, und sehen sich dann die Runeninschrift des Wikingers Halfdans auf der Balustrade der zweiten Etage an.

Feilschen Sie in den Labyrinthen des großen Basars

Der große Basar (Grand Bazaar) ist ein 500 Jahre alter überdachter Markt, der im 15. Jahrhundert von Sultan Mehmet II. gebaut wurde. Der große Basar wird für gewöhnlich als die erste Shoppinggalerie der Welt beschrieben und ist mit seinen 90 Millionen Besuchern jährlich einer der wichtigsten Touristenattraktionen der Welt. Hier gibt es 5000 Geschäfte entlang 60 labyrinthgleichen Straßen sowie Restaurants, Moscheen und Springbrunnen. Viele Geschäfte verkaufen Krimskrams, der an die Touristenströme angepasst wurde, aber hier gibt es auch Geschäfte mit einem authentischen Angebot an handgemachten Seifen, Keramik, Schmuck, Gewürzen und Lampen. Feilschen ist ein absolutes Muss.

Flanieren Sie auf der Istiklal Caddesi

Die Istikla Caddesi ist eine allgemein sehr bekannte Flaniermeile in Istanbul und sehr gut besucht von sowohl den Stadtbewohnern als auch Touristen. Die zwei Kilometer lange, elegante Straße ist seit 150 Jahren der Mittelpunkt von Istanbuls Shopping-, Restaurant- und Nachtleben und wurde 1988 eine Fußgängerzone. Die Istiklal erstreckt sich vom Taksim-Platz bis zum Tünelplatz und wird von spätosmanischen Gebäuden vom 19. bis 20. Jahrhundert umfasst. Hier gibt es viele Arkaden, Kirchen, Geschäfte, Restaurants, Theater, Luxushotels, Kinos und Cafés. An den Wochenenden strömen Millionen von Menschen in die Straße.

Blicken Sie vom Galataturm aus über die Wahrzeichen Istanbuls

Der Galataturm wurde 1348 gebaut und liegt auf einem steilen Hügel mit einer einzigartigen Aussicht über Istanbul und den Bosporus. Der neun Etagen hohe Turm wurde ursprünglich als Wachturm verwendet, um Brände in der Stadt zu entdecken. Oben auf dem Turm gibt es einen Panoramabalkon, von dem aus Sie die Galatabrücke, den Topkapi-Palast, die Hagia Sophia, die blaue Moschee und andere Wahrzeichen sehen können. Im Turm gibt es ein Café, Restaurant und auf der obersten Etage einen Nachtclub mit türkischem Tanzprogramm.

Bewundern Sie die 20 000 blauen Kacheln in der Blauen Moschee

Die Blaue Moschee liegt ganz in der Nähe der Hagia Sophia und wurde von Sultan Ahmet zu Beginn des 17. Jahrhunderts gebaut. Die Blaue Moschee erhielt ihren Namen von den circa 20 000 blauen Kacheln mit 50 verschiedenen Tulpenmotiven, die das Innere zieren. Die imposante Kuppel ist 43 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 22 Metern und die Moschee ist die einzige in Istanbul, die sechs Minarette hat. Im Unterschied zum Nachbargebäude Hagia Sophia ist die Blaue Moschee kein Museum, sondern eine aktive Moschee mit Gebetszeiten und die Besucher müssen sich die Schuhe ausziehen (die dann in eine Plastiktüte gelegt werden, die Sie mitnehmen), wenn Sie hineingehen.

Spazieren Sie durch Istanbuls grüne Oase, den Emirgan-Park

Der Emirgan-Park ist einer der ältesten, schönsten und größten Parks von Istanbul. Hier gibt es Spielplätze für Kinder, Trainingsgeräte für Erwachsene, Wanderwege, Springbrunnen, Wasserfälle, Picknicktische und Cafés. Hier wird jedes Jahr ein Tulpenfestival abgehalten, wenn Millionen von Tulpenzwiebeln in verschiedenen Farben aufblühen. Dann gehen die Brautpaare in großen Massen in den Park, um sich bei den Blumen fotografieren zu lassen. Sie kommen mit dem Bus vom Taksim-Platz oder Kabataş zum Emigran-Park.

Sehen Sie wirbelnde Derwische im Hodjapasha Kulturzentrum tanzen

Wenn Sie Istanbuls wirbelnde Derwische tanzen sehen wollen, ist das Kulturzentrum Hodjapasha der richtige Platz. Hodjapasha liegt in einem umgebauten 550 Jahre alten Gebäude, dass früher ein Hamam war und hier werden heute mehrmals in der Woche Tanzveranstaltungen mit Derwischen abgehalten, aber auch Tanzvorstellungen, bei denen man den traditionellen türkischen Tanz mit moderneren Tanzformen mischt. Tickets können Sie vor Ort oder online kaufen.

Bewundern Sie die osmanische Architektur in der Süleymaniye-Moschee

Die Süleymaniye-Moschee ist die größte Moschee von Istanbul und ein wohlbekanntes Touristenziel und Wahrzeichen. Die Moschee, die 1560 fertiggestellt wurde, wurde vom Architekten Mimar Sinan auf Befehl des Sultans Süleyman entworfen. Die Hauptkuppel ist 53 Meter hoch und als sie gebaut wurde, war sie die höchste im Osmanischen Reich. Zum Moscheekomplex gehörten Koranschulen, Bibliotheken und eine Karawanserei, wo die Kaufläute und deren Tiere übernachten konnten. Die Moschee liegt schön oberhalb des Goldenen Horns und ist immer noch eine aktive Moschee. Die Süleymaniye-Moschee ist jeden Tag für Besucher geöffnet, aber Nicht-Gläubige werden gebeten, die Moschee nicht während des Gebets zu besuchen.

Machen Sie eine Kunsttour im Istanbul Modern

Istanbul Modern ist ein im Privatbesitz befindliches Museum für Gegenwartskunst, das 2004 eröffnete. Das Museum liegt in einem Hafenlagerhaus im europäischen Teil von Istanbul mit einer Aussicht über den Bosporus. Istanbul Modern hat eine permanente Ausstellung, eine wechselnde Ausstellung, eine Fotogalerie, eine Bibliothek, ein Kino, einen Museumsladen und ein Restaurant. Das Museum zeigt zeitgenössische Künstler wie Gülsün Karamustafa, Taner Ceylan, Hussein Chalayan, Leyla Gediz und Ipek Duben, aber auch türkische Künstler aus früheren Zeiten wie den Hofmaler der Sultane Fausto Zonara und Abdülmecid Efendi.

Bekommen Sie einen Eindruck vom Überfluss des osmanischen Reiches in Dolmabahçe-Palast

Dolmabahçe bedeutet ungefähr der volle Garten und war das Zentrum des osmanischen Reiches zwischen 1856 und 1922. Hierhin zogen die osmanischen Sultane, als der mittelalterliche Topkapki-Palast zu unmodern wurde. Im Dolmabahçe-Palast können Sie den Raum, in dem die osmanischen Staatsangelegenheiten abgehandelt wurden, besuchen, die spektakuläre hufeisenförmige Treppe, die aus Kristall, Messing und Mahagoni hergestellt wurde, und die Kristallkrone, die Königin Victoria verschenkte, sehen und den Raum, in dem der „Vater der Türken“ Ataturk starb und die Glocken stillstanden, besuchen. Sultan Abd ül-Mecid begann 1843 den Palast zu errichten, der 35 Tonnen Gold für den Bau gekostet haben soll. Der Palast umfasst 285 Räume und beträgt eine Fläche von 45 000 Quadratmetern.

Bewundern Sie die meisterhafte byzantinische Architektur im Chora-Kloster

Das Chora-Kloster, oder Kariye Camii wie es auf Türkisch heißt, wurde bereits im 5. Jahrhundert gebaut und wird als eines der schönsten Beispiele der Welt für die byzantinische Architektur angesehen. Hier können Sie Mosaik und Fresken vom 11. bis 14. Jahrhundert bewundern, die die Jungfrau Maria und das Leben Jesu schildern. Zur Zeit des osmanischen Reiches im 16. Jahrhundert wurde das Kloster umgebaut zu einer Moschee und 1948 wurde das Kloster zum Museum. Es passt ganz gut, dass Restaurant Asitane direkt neben der Kirche zu besuchen, dort wird osmanisches Essen, wie es im 17. Jahrhundert war, serviert.

Besuchen Sie eine der heiligsten Moscheen der Türkei: Die Eyüp-Sultan-Moschee

Die Eyüp-Sultan-Camii (Eyüp-Sultan-Moschee) ist eine der heiligsten und wichtigsten Moscheen der Türkei, da der Begleiter des Propheten Mohammed, Abu Ayyub al-Ansaris, hier begraben liegt. Viele Gläubige kommen hierhin, um das Grab zu besuchen und zu beten. Die erste Moschee am Grab wurde 1453 gebaut, aber durch ein Erdbeben zerstört. 1800 wurde die Moschee im Barockstil wiederaufgebaut. In der Umgebung der Moschee gibt es nette Gässchen zu erkunden, einen kleinen Basar und das Pierre Loti Café, in dem Sie türkischen Tee oder Kaffee trinken können und die fantastische Aussicht über das Goldene Horn bewundern können.

Kaufen Sie türkisches Konfekt auf dem Gewürzbasar

Der Gewürzbasar liegt im Viertel Eminönü und ist der zweitgrößte überdachte Basar von Istanbul nach dem großen Basar. Früher war der Gewürzbasar der letzte Stopp der Karawanen auf der Seidenstraße. Heute bahnen sich Mengen von Touristen und Stadtbewohnern durch den Basar, der mit seinen Farben, Geschmäcken und Dürften eine Freude für die Sinne ist. Trotz seines Namens sind nur 5% des Angebots auf dem Basar reine Gewürze, die übrigen 95% der Stände entlang der Schmalen Gänge besteht aus Baklava, türkischem Konfekt, Tee, Kräutern, Nüssen, getrockneten Früchten, aber auch iranischem Kaviar, Käsesorten, Schmuck, Porzellan, Duftöl, Seifen und Souvenirs. Insgesamt gibt es 85 Geschäfte auf dem Basar, die 1660 gebaut wurden.

Essen Sie eine Ofenkartoffel und blicken Sie über den Bosporus in das gemütliche Viertel Ortakoy

Ortakoy ist eine nette und lebendige Umgebung ganz in der Nähe des Bosporus in Besiktas, Istanbul. Früher war Ortakoy einmal ein kleines Dorf , aber heute wimmelt es hier nur so von Menschen und das Angebot an Cafés, Bars, Pubs, Restaurants, Nachtclubs, Geschäften, Orte, an denen Ofenkartoffeln verkauft werden, führen dazu, dass die Gegend Tag und Nacht gut besucht ist. Ortakoy war immer kosmopolitisch mit einer Mischung aus türkischen, griechischen, armenischen und jüdischen Einwohnern. Die unterschiedlichen Religionen der Einwohner spiegeln sich in den Gebäuden der Umgebung wieder: Die Ortakoy-Moschee, die byzantinische Kirche Ayios Fokas und die Synagoge Etz Ahayim.

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