11 Island Urlaub Tipps - Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Island

Das Land mit der nördlichsten Hauptstadt der Welt

Island hat mehr zu bieten als nur die bezaubernden Polarlichter und den vorbeiziehenden Walen – auch wenn beides für sich schon Grund genug ist dieses außergewöhnliche Land zu bereisen.

Reyklavík

Mit nur etwas 120.000 Einwohnern ist Reyklavík keine wirklich große Hauptstadt, doch sie ist tatsächlich die größte Stadt der Insel. Der Name bedeutet frei übersetzt „rauchende Bucht“ und ist wahrscheinlich auf die nahe gelegenen heißen Quellen zurückzuführen. Alten Aufzeichnungen nach wurde die Stadt von dem Wikinger Ingólfur Arnarson gegründet, bestand bis ins 18. Jahrhundert allerdings nur aus ein paar Bauernhöfen. Seitdem genießt sie jedoch beständigen Aufschwung und brachte international bekannte Künstler und Bands wie zum Beispiel „Monsters of Men“ hervor.

Blaue Lagune

Es ist vielleicht der einzige von Menschenhand geschaffene Heißwassersee der Welt: Die Blaue Lagune wird mit 240°C heißem Wasser aus dem nahe Gelegenen Geothermiekraftwerk gespeist, das ein Gemisch aus Meer- und Süßwasser aus 2km Tiefe an die Tagesoberfläche befördert. Der so in dem Lavafeld entstandene See hat das ganze Jahr über hinweg eine konstante Temperatur von 37 – 42°C – eine Idealvoraussetzung für Kieselalgen, die dem Wasser die berühmte blaue Farbe verleihen. Das Baden hilft nachweislich gegen Hautkrankheiten, wie etwa Schuppenflechte. Der Ort ist sowohl unter Touristen, als auch unter Einheimischen beliebt, vor allem im Winter.

The golden Circle

Der golden Circle ist nur einen Tagesausflug von der Hauptstadt entfernt, zu ihm gehören Þingvellir, Geysir und Gullfoss. Þingvellir ist das alte Parlament und liegt direkt am beeindruckenden Graben zwischen den tektonischen Platten Amerikas und Europas, frei übersetzt bedeutet der Name „Ebene der Volksversammlung“. Hier fanden circa 930 n.Chr. die gesetzgebenden Versammlungen der norwegischen Wikinger statt, doch erst 1000 Jahre später, im Jahr 1944 wurde die unabhängige Republik Island ausgerufen. Nicht weit davon befindet sich der „große Geysir“, Namensgeber für alle Geysire, der allerdings nur selten ausbricht. Sein kleiner Bruder, der Strokkur, speit jedoch im regelmäßigen Abstand von fünf bis zehn Minuten eine bis zu 35 Meter hohe heiße Wasserfontäne in die Höhe. Eine weitere Station ist der Gullfoss, der „goldene Wasserfall“, der durchschnittlich 110m³ Wasser pro Sekunde 30 Meter hinabstürzen lässt.

Westmänner Inseln

Von den 14 Inseln 20km südlich des isländischen Festlandes sind vulkanischen Ursprungs ist nur eine einzige bewohnt: Auf Heimaey leben etwa 4.000 Einheimische. Des weiteren wird die Inselgruppe von Papageientauchern bewohnt. Zuletzt brach der Vulkan der Insel, Eldfell 1973 aus, zum Glück konnten alle Einwohner rechtzeitig evakuiert werden. Die Insel lädt mit ihren einmaligen Aussichten zu ausgedehnten Wanderungen ein, selbst der Vulkan lässt sich sicher besteigen.

Landmannalaugar

Die farbenprächtigen Berghänge sind schon oft die Kulisse von beeindruckenden Photos gewesen, die anmuten als hätte man sie mit Photoshop bearbeitet. Ihren Ursprung haben dir unnatürlich wirkenden Berge von einem Vulkan, wie so vieles auf Island. Die farbigen Akzente werden durch verschiedene Mineralien in den Schichten gebildet, wie etwa weißer Kalk, gelber Schwefel und schwarzes Obsidian. Die Gegend ist beliebt fürs Trekking, die wohl am meisten bewanderte Route ist der Laugavegur, der sogar – wen überrascht es – an einer heißen Quelle vorbeiführt, in der man sogar baden kann, sowie an einem Wasserfall.

Wasserfälle

Skógafoss & Seljalandsfoss sind die zwei berühmtesten Wasserfälle Islands. Der Skógafoss, frei übersetzt „Waldwasserfall“ fällt auf einer Breite von 25 Metern etwa 60 Meter in die Tiefe und lässt sich über den Laugavegur Trekkingpfad erreichen. Der Sage nach haben Wikinger hinter dem Wasserfall einen Schatz vergraben, man fand jedoch nur einen Griff einer Kiste, der jetzt in einem Museum ausgestellt wird.

Der Seljalandfoss stürzt aus einer ähnlichen Höhe über die ehemalige Küstenlinie Islands in die Tiefe und wird von dem Gletscher Eyjafjallajökull gespeist. Diesen Wasserfall können Sie sogar von hinten begehen und ist nicht weit vom Gulfrafoss entfernt.

Der Dettifoss, zu Deutsch „stürzender Wasserfall“ ist einer der größten Wasserfälle Islands. Er stürzt zwar nur aus einer Höhe von 45 Metern in die Tiefe, doch werden dabei 200m³ Wasser pro Sekunde bewegt. Damit zählt er zu einer der Leistungsstärksten Wasserfälle Europas. Die Wasserfälle Selfoss und Hafragilsfoss befinden sich nur unweit des Dettifoss.

Snæfellsnes

Schneeberghalbinsel lautet der Name Snæfellsnes frei übersetzt, diese ist zum Teil ein Nationalpark, durch den es geführte Wanderungen gibt. Außerdem sind Wanderungen entlang der Küste und durch die erkalteten Lavafelder zu empfehlen. Im Norden bringt Sie eine Fähre vom Hafen Stykkishólmur auf die idyllische Insel Flatey, welche als Kulisse für die Fernsehserie Nonni und Manni diente. Blicke auf den Gletscher, Steilklippen bei Lóndranger oder Sandstrände bei Budir lassen diesen Landstrich unvergesslich werden.

Mývatn

„Mückensee“ heißt der Mývatn zu Deutsch und verdankt seinen Namen den 40 Mückenarten, die es in dieser Gegend gibt, doch keine Sorge, die wenigsten von ihnen sind Stechmücken. Zu empfehlen ist eine Rundfahrt rund um den See entlang vieler Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel die Lavaburgen von „Dimmuborgir“, der Ringwallkrater „Hverfjall“, das Geothermiegebiet „Námaskarð“, der Kratersee „Víti“, der Pseudokrater „Skútustaðir“ und die Bademöglichkeit „Mývatn Nature Bath“.

Jökulsárlón

Jökulsárlón, die Gletscherflusslagune, ist der populärste isländische Gletschersee mit einer Größe von 18km². Gespeist wird er durch den Gletscher Vatanajökull. Er wurde durch viele Filmproduktionen, wie etwa durch die James Bond Filme „Stirb an einem anderen Tag“ und „Im Angesicht des Todes“, „Tomb Raider“, „Beowulf“, und „Batman Begins“ berühmt.

Nord- und Polarlichter

Eines der bewegendsten Erlebnisse in Island ist für jeden Besucher eine Nordlichter-Tour. Doch man kann sie natürlich auch selbst entdecken gehen, denn zum Glück sind sie acht Monate im Jahr, von April bis September zu sehen dann braucht man eigentlich nur etwas Glück mit dem Wetter und der Solaraktivität. Die Polarlichter sehen aus wie tanzende Lichter am Nachthimmel. Sie sind meist grün gefärbt, können aber verschiedene Farben annehmen - von lila über rot, pink, orange oder blau. Ihre Farbe hängt von den Elementen ab, die ionisiert werden. Am Besten sind sie bei Neumond zu sehen, wenn der Himmel klar ist. Um die Aurora in voller Pracht zu sehen sollte man sich etwas von den Städten und Dörfern entfernen, da diese mit ihrem künstlichen Licht die Polarlichter abschwächen lassen.

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