11 Irland Urlaub Tipps - Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Irland

Die Faszination Irlands

Das Land der Mythen, Sagen und Märchen besticht mit seinen weitläufigen Wäldern und Feldern, die namensgebend für die wunderschöne Insel sind: Der Name Irland stammt aus dem keltischen Wort „Erin“, frei übersetzt „Grünland“. Besonders empfehlenswert ist es das Land zu den wärmeren Jahreszeiten mit dem Rad zu bereisen oder zu Fuß zu bewandern. Hervorragend für die Streckenführung eignet sich eine Route entlang der vielen kleinen Destillerien, die das Land durchsetzen. Auf dem Weg kommt man an den meisten der berühmtesten Sehenswürdigkeiten dieser kleinen Nation vorbei:

Dublin

Fast jede Reise Irlands startet in der Hauptstadt Dublin. Dort lässt sich nicht nur die bekannte Dublin Bridge bestaunen, sondern auch zum Beispiel eine der schönsten Bibliotheken der Welt, die sich im Trinity College finden lässt, oder etwa das berüchtigte Kilmainham Gaol, das Gefängnis in dem der Osteraufstand sein blutiges Ende nahm. Damit nicht genug, die Hauptstadt ist voller geschichtsträchtiger Sehenswürdigkeiten, die man sich bei einem Besuch nicht entgehen lassen sollte, so ist es ratsam einen großzügigen Zeitrahmen für die Erkundung der Gassen, Winkel, Wirtshäuser und Museen einzuplanen.

Guinness Storehouse

Irland steht für gute Butter, Kobolde - und dunkles, kräftiges Bier. Das Guinness. Echte Genießer und Liebhaber sollten sich also einen Besuch des Guinness Storehouses nicht entgehen lassen. Hier kann man den Herstellungsprozess kennenlernen, etwas über die Geschichte der Brauerei erfahren und bei einer herlichen 360° Aussicht über Dublin ein frisches Pint des berhühmten Bieres verköstigen.

Glendalough

Die Reise könnte schon ein paar Tage später etwas südlich von Dublin weitergehen, im mystischen Glendalough, einer ehemaligen Mönchssiedlung, die in einem einsamen Tal eingerahmt von zwei dunklen Seen die letzten Jahrhunderte überdauert hat. Davon übrig geblieben ist ein majestätischer 33m hoher Turm und angrenzende Klosteranlagen aus dem 7. Jahrhundert. Von dort aus lassen sich verschiedene Wanderrouten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden wahrnehmen. Eine davon führt bis hinauf auf die „Spinc“, von der man eine herrliche Aussicht über das Tal hat. Auch der Schlafplatz des Heiligen Kevin, der Gründervater des Klosters, lässt sich erwandern.

Cliffs of Moher

Die charakteristischen Klippen der grünen Insel entlang dieses 7,5km langen Abschnitts der Küste fallen bis zu 200 Meter hinab in die Tiefe, wo sie auf das rauschende Meer stoßen, das sich mit weißer Gischt gegen sie wirft. Die Gegend ist nicht nur für viele Touristen anziehend, sondern bietet Heimat für viele Vogelarten, die hier ein ideales Biotop gefunden haben. Darunter sind Papageientaucher, Kormorane und Alke. Die Szenerie wurde übrigens für den Dreh des 6. Harry Potter Films (Harry Potter und der Halbblutprinz) genutzt und dürfte also den meisten bekannt sein.

Die Burren

Nicht weit von den Cliffs of Moher erstrecken sich die Burren, ganz in wanderweite. Die Burren sind ein steiniges Karstplateau, das von vielen Erdspalten durchzogen ist. In den wärmeren Jahreszeiten sind die Burren von Blumen übersät, die man sonst eher in den Alpen entdecken kann. Unterhalb der Burren befindet sich ein großflächiges Höhlensystem und unterirdische Flüsse. Die bekannteste unter ihnen wird wohl die Bärenhöhle sein, eine Tropfsteinhöhle, die sich als eine von vielen anderen besichtigen lässt. Sie befindet sich in Ballyvaughan.

Newgrange

Das wohl bekannteste Ganggrab Irlands wurde etwa 2500 v.Chr. Erbaut, 1962 restauriert und ist seit 1993 eingetragenes Weltkulturerbe. Es liegt inmitten des malerischen Boyne Tal, etwas weiter westlich von Drogheda. Der 19m lange Gang führt, immer schmaler werdend, in eine kleine Grabkammer – ein Erlebnis allemal, doch eventuell nicht zu empfehlen für Besucher mit Platzangst.

Ring of Kerry

Eine der verlockendsten Strecken Irlands ist die 179km lange Straße, die zu gut zwei Dritteln entlang der Küste der Halbinsel Iveragh verläuft. Die Ausblicke sind atemberaubend – zum Glück ist die Straße so schmal, dass man sie getrost langsam befahren kann. Busse und andere breite Wagen dürfen aus diesem Grund nur gegen den Uhrzeigersinn fahren. Von der Straße ebenfalls aus zu entdecken ist die Insel Skellig Michael, die in dem Film „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ Luke Skywalker ein Zuhause bietet. Allerdings muss man frühzeitig ankommen, denn pro Tag dürfen nur 180 Gäste die Insel besuchen.

Dingle Halbinsel

Wer im Urlaub auf lange Sandstrände und abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten nicht vermissen möchte, ist auf der Halbinsel Dingle gut aufgehoben: Das Angebot reicht von Golfplätzen und Fahrradtouren bis hin zu Mini-Golf. Die Küstenstraßen erinnern an die des Ring of Kerry und stehen ihr in wunderschönen Aussichten in fast nichts nach. Der bekannteste Einwohner der Gegend mag wohl der zutrauliche Delphin Fungi sein, um den sich seit seiner Ankunft 1984 viele Lieder, Gedichte und Fernsehdokumentationen ranken.

Rock of Cashel

Die Ruinen aus dem 12. und 13. Jahrhundert liegen heutzutage in der Grafschaft Tipperary und zeugen noch heute von der Macht und dem Reichtum des Königs der südlichsten der drei Grafschaften Irlands, dessen Festung, die auf einem einsamen Felshügel über der Landschaft thront, später zu einem Bischofssitz wurde, bevor sie dem zermalmenden Zahn der Zeit überlassen wurde. Ein herrlicher Ausflugsort für die ganze Familie.

Giants Causeway – Der Damm der Riesen

Vor etwa 60 Millionen Jahren entstand er, der Damm der Riesen: Aus erkalteter Lava entstanden über 37.000 unterschiedlich hohe Basaltsäulen mit einer sechs- bis zehneckigen Form. Der Eindruck entsteht, es habe sich hier eine Treppe gebildet - der Sage nach hat sich der Riese Fionn mac Cumhaill hier einen Zugang zum schottischen Reich gebaut. Streng genommen gehört dieser beeindruckende Küstenstrich nicht mehr zu Irland, ist aber unweit der nordirischen Stadt Derry gelegen. Seit 1987 zählt dieser zum Weltkulturerbe.

Blarney Castle

Es mag etwas merkwürdig anmuten, wenn man die ehemalige Holzburg nördlich von Cork betritt und dort auf eine Schlange von Menschen stößt, die darauf wartet einen Stein zu küssen. Um diesen Stein, so muss man wissen, ranken sich so manche Legenden und man sagt das dieser, der Stein der Sprachgewandheit, einem die Gabe des freien Sprechens verleiht. Von diesem Stein her rührt die der englische Begriff „Blarney“ - unnötiges Gerede.

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