17 Dinge, die man in Brüssel machen kann (Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten)

Brüssel

Im friedlichen Forêt des Soignes wandern gehen

Forêt des Soignes ist ein großer und schöner Wald südöstlich von Brüssel, in dem man viele Stunden verbringen kann. Eine willkommene Pause vom Stadtleben und Sightseeing! Hier kann man ruhig joggen, ein Picknick machen oder einfach mal in Ruhe die Natur genießen. Früher war der Wald ein Jagdrevier für die Reichen, und später haben sich sogar ein paar Kloster im Wald angesiedelt. Im 18. Jahrhunderts wurden große Teile des Waldes abgeholzt, aber spätere Könige haben den Bestand mit der Pflanzung von Rotbuchen wieder aufgestockt. Rotbuchen werden sehr alt und bis heute kann man die 200 Jahre alten Rotbuchen sehen, die ein schönes ”Dach” bilden. Heutzutage wird sich mit verschiedenen ökologischen Projekten gut um den Wald gekümmert. All das macht den Forêt des Soignes zu einem der besten Orte, um die Natur zu genießen, selbst wenn man sich in der Nähe von Brüssel befindet.

Lerne den bekanntesten Künstler des Surrealismus im Magrittemuseum kennen.

Das Magrittemuseum ist ein Muss für denjenigen, der an moderner Kunst interessiert ist. René Magritte (1898-1967) war ein belgischer Maler, der oft als Vater des Surrealismus bezeichnet wird. Das Museum wurde in einem Haus eingeweiht, in dem er zwischen 1930 und 1954 arbeitete und wohnte. Viele seiner wichtigeren Werke werden leider nicht hier, sondern in Museen auf der ganzen Welt verteilt ausgestellt, was für einige eine Enttäuschung sein kann. Vor dem Besuch sollte man auch sicherstellen, dass die bekanntesten Stücke des Museums nicht gerade einem anderen Museum oder einer Ausstellung ausgeliehen wurden. Es gibt aber viele Gemälde und Manuskripte aus seinem ganzen Leben, und man kann sehen, wie er sich von seiner Jugend bis zur Spitze seiner Karriere entwickelt hat. Ein nettes und gut organisiertes Museum für denjenigen, der einen tieferen Blick in das Leben von Belgiens modernsten Künstler ergattern will.

Die beeindruckende Notre Dame du Sablon sehen

Notre Dame du Sablon ist für Religiöse und nicht-religiöse ein beliebtes Besuchsziel. Diese fantastische Kirche ist in gotischem Stil gebaut, mit spitzen Türmen und Zinnen. Manche vergleichen diese Kirche mit Sacre Coeur in Paris – vor allem wegen der weißen Fassade. Die Kirche wurde im 15. Jahrhundert gebaut, es befand sich aber bereits im 14. Jahrhundert eine Vorgängerkappelle an dieser Stelle. Viele belgische königliche Hoheiten sind in Notre Dame du Salon begraben worden. Im Inneren der Kirche kann man die schönen Glasmalereien und die Statuen bewundern. Viele schätzen das Gefühl von Frieden, das hier herrscht, und besuchen diesen Ort auch, um ein bisschen runterzukommen. Die Kanzel ist aus geschnitzten und feinen Hölzern gemacht. Am Eingang kann man mehr Information über die Geschichte der Kirche erhalten. Wenn man während seines Brüsselbesuchs eine Kirche oder Kathedrale besuchen möchte, sollte man sich die Notre Dame du Sablon nicht entgehen lassen.

Das Zentrum der Macht sehen und alle EU-Gebäude besuchen

Die EU macht einen großen Teil von Brüssel aus. Mit 950 000 Einwohnern in der Stadt geht man davon aus, dass fast 25% bzw. 250 000 auf irgendeine Art und Weise für die EU arbeiten. Man hört alle möglichen Sprachen auf der Straße und die gemischten Bevölkerung hat die Kultur der Stadt fühlbar beeinflusst. Es kann richtig interessant sein, eines dieser Gebäude zu besuchen und etwas mehr über die EU zu lernen. Jeden Donnerstag gibt es Führungen für Privatleute. Man bestellt einen Rundgang via Internet bevor man kommt, Buchungen sind am liebsten 10 Tage im Voraus zu tätigen. Bei Eintritt ist der Reisepass oder der Personalausweis vorzuzeigen. Die EU bestimmt über viele europäische Angelegenheiten, und in den Korridoren der Macht spazieren zu gehen und einen besseren Einblick zu bekommen, wie und wo Entscheidungen eigentlich getroffen werden, ist ein lehrreiches Erlebnis.

Alles über Musikinstrumente im Musikinstrumentenmuseum lernen

Das Instrumentenmuseum kann für die Meisten, aber vor allem für Musikliebhaber, interessant sein. Das Museum hat eine Sammlung von über 8000 Instrumenten, und der Fokus liegt besonders auf dem belgischen Erbe in der Musik. Man bekommt Audio-guides, sodass man hören kann, wie die Insturmente eigentlich klingen, was ziemlich cool ist. Es gibt eine große Instrumentensammlung und die meisten sind recht überrascht, wenn sie hier reinkommen. Hier sollte man sich Zeit lassen, es ist ein interaktives Museum, in dem es viel zu sehen und zu tun gibt. Ganz oben in dem gemütlichen Gebäude liegt ein Restaurant mit einer fantastischen Aussicht. Es finden verschiedene Spezialaustellungen statt, die auch sehr ungewöhnliche Instrumente umfassen, sodass es sich lohnen kann vor dem Besuch zu schauen, was es so gibt wenn man dahin geht.

Den Leuten auf dem Grand Place beobachten

Grand Place ist ein Sammelpunkt für ganz Brüssel. Dieser große Platz hat eine uralte Geschichte, die zurück bis ins weit entfernte 15. Jahrhundert reicht. Außerdem ist der Platz sehr schön anzusehen, mit Dekoration wie beispielsweise Statuen und hübschen Gebäuden rundherum. Der Platz ist seit langer Zeit als UNESCO-Welterbe anerkannt. Die meisten Gebäude wurden 1695 zerstört, wurden aber schnell wiederaufgebaut und der Platz hat sich seitdem erholt. Hier passieren immer interessante Dinge und es ist immer was los, Leute kommen und gehen. Rund um den Platz gibt es viele einladende Restaurants. Jedes zweite Jahr wird hier am 15. August ein großer Blumenteppicch ausgelegt, was ein wunderschöner Anblick ist. Wenn man im Dezember nach Brüssel kommt, darf man sich den Weihnachtsmarkt nicht entgehen lassen. Draußen bei einem Restaurant auf dem Grand Place im Sommer zu sitzen kann leicht zu einem Höhepunkt der ganzen Brüsselreise werden.

Europas bekannteste kleine Statue Manneken Pis sehen.

Nicht weit vom Grand Place entfernt steht eine 60 Zentimeter kleine Bronzestatue. Es ist vermutlich eine der meistfotografierten Statuen der Welt und stellt einen kleinen Jungen dar, der im stehen pinkelt. Man sagt, dass Manneken Pis im 17. Jahrhundert als Denkmal an einen Jungen entstanden ist, der einen Brand überlebt hat, indem er auf die Flammen pinkelte. Egal ob das wahr ist oder nicht ist diese kleine Statue zu einem Wahrzeichen für Brüssel geworden. Die Statue, die man heutzutage sieht, ist eine Kopie des Originals, welches im 19. Jahrhundert fabriziert wurde. Bei Festlichkeiten werden dem Jungen Kleider angezogen, es wurden mehrere Hundert verschiedene Kostüme genäht. Je nach Anlass ist das eine Uniform, ein Volkskleid, Koboldanzug und so weiter. Im September findet ein Festival mit Paraden und anderen Feierlichkeiten zu seinen Ehren statt. Im Unterschied zu anderen bekannten Statuen steht Manneken Pis auf Bodenhöhe und genau das hat diese kleine Statue so allseits beliebt gemacht.

Das riesige Atomium sehen

Das Atomium hat seit seinem Baujahr 1958 viele Besucher angelockt. Es ist eine enorme Vergrößerung eines Atoms mit neun Kugeln als Teilchen. Das Atom ist ganze 165 Million mal vergrößert und aus Eisenkristall gebaut. Vor ein paar Jahren hat eine ordentliche Renovierung am Atomium stattgefunden. Es wurden unter anderem die 6000 Aluminiumplatten ausgetauscht, die die Kugeln bedeckten, und mit 48 Tafeln rostfreiem Stahl ersetzt. Das Modell ist über 100 Meter hoch, und innerhalb der Kugeln finden verschiedene Aktivitäten statt. In einer kann man die Kinder lassen, in der höchsten Kugel gibt es ein Restaurant. Hier finden 80 Gäste Platz und bewundern die herrliche Aussicht. Es werden auch verschiedene Ausstellungen im Inneren der Kugeln organisiert. Das Atomium ist einen Besuch wert, wenn man an Naturwissenschaft interessiert ist oder einfach nur die Aussicht genießen will.

Alles über Brüsseler Comics lernen

Brüssel ist für die vielen Comics bekannt, die hier entstanden sind. In der ganzen Stadt sind auf Hauswänden und in U-Bahnstationen Comiczeichnungen verteilt. Man kann häufig Gebäude sehen,die man aus irgendeinem bekannten Comic wiedererkennt. Am meisten Spaß macht es, wenn man eine geführte Tour mit einem Comicexperten macht, denn so wird das ganze viel lebendiger. Außerdem sollte man sich das Comic Strip, ein Comic-zenter, nicht entgehen lassen. Hier werden sowohl neue Serien geschaffen als auch Alten gehuldigt. Mit die Bekanntesten sind Tim und Struppi sowie die Schlümpfe. Jedes Mal, wenn man hierhin kommt, gibt es etwas neues, für Comic-Interessierte ist es jedes Mal den Besuch wert. Belgien ist eines der vorstehenden Länder in der Comicszene und diese ist ein wichtiger Teil der örtlichen Kultur, den man nicht verpassen sollte.

Über das königliche Schloss (Palais Royal) staunen

Das königliche Schloss (Palais Royal) liegt in Laken, nicht so weit weg vom Zentrum. Es ist leicht zu erreichen und in der Umgebung gibt es viel zu sehen. Das Schloss ist während einer kurzen Periode bei Spätsommer und Herbst für die Allgemeinheit geöffnet. Gleichzeitig gibt es schon seit Jahrhunderten die Tradition, die königlichen Gewächshäuser für drei Wochen jedes Jahr für Jedermann zugänglich zu machen. Das Gewächshaus wurde 1873 vom Architekt Alphonse Balat für König Leopold II gebaut. Man kann immernoch einige Pflanzen aus der Originalsammlung sehen, was ein sehr spezielles Gefühl ist.Darüber hinaus gibt es dort viele ungewöhnliche und wertvolle Gewächse, sodass man die Wochen, in denen das Gewächshaus geöffnet ist, nicht verpassen sollte. Für alle, die während der offenen Periode des Schlosses oder der Gewächshäuser in Brüssel sind, lohnt sich definitiv ein Besuch dieser historischen und schönen Gebäude.

Etwas über den größten Art Nouveau-Architekten im Hortamuseum lernen

Das Hortamuseum ist in zwei Gebäude aufgeteilt. Diese waren früher das Studio und Wohnhaus des Designers und Architekten Victor Horta. Er war einer der Pioniere des Art Nouveau oder Jugendstil, der am Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts so beliebt war. Dieser Kunststil breitete sich über viele verschiedene Bereiche aus, sowohl Gebäude als auch Einrichtung und Haushalsgeräte folgten diesem Stil. Da das Museum ursprünglich ein privates Zuhause war, ist es nicht so groß, aber man kann hier spannende Architektur, Möbel und andere Einrichtungsgegenstände betrachten. Es ist nur Nachmittags geöffnet und es kann sein, das man lange anstehen muss. In der direkten Umgebung kann man weitere Gebäude im Jugendstil (oder Art Nouveau) sehen.

Parc du Cinquantenaire

Der Parc du Cinquantenaire ist ein großer, schöner Park mit einem enormen Triumphbogen in der Mitte. Dieser erinnert an seinen etwas bekannteren Cousin in Paris. Zu beiden Seiten des Bogens gibt es Museen. Auf der nördlichen Seite findet man ein militärhistorisches Museum und auf der Südseite ein Kunstmuseum. Gegenüber dem Ganzen gibt es eine schöne Fontäne. Der Park und der Bogen wurden von Leopold II als Andenken an die 50 jährige Selbstständigkeit Belgiens erbaut. Man kann den Bogen besteigen und von der Spitze aus hat man eine sehr schöne Aussicht. Heutzutage gehen die Leute hier gerne spazieren, genießen die Somme und die hübschen Blumen, die überall im Park gepflanzt wurden. Er ist voll mit Wiesen und Parkbänken. An schönen Tagen ist der Park voller Menschen, sowohl Brüsseler als auch Touristen. All das macht den Parc du Cinquantenaire zu einem ausgezeichneten Platz, um sich für eine Weile zu entspannen und das örtliche Freizeitleben ein bisschen besser kennenzulernen.

Die belgischen Meister im königlichen Kunstmuseum sehen

Belgien ist ein Land mit einem reichen Kunsterbe und das königliche Kunstmuseum, welches in einem schönen 1900-Jahrhundertgebäude zu finden in der Rue du Musée zu finden ist, wird als eine der wichtigsten Kunstgallerien der Welt angesehen. Die Sammlung ist in zwei Teile aufgeteilt. In der Abteilung für ältere Kunst findet man belgische und flämische Kunst vom Mittelalter und Renaissance. Die Region war ein wichtiges Handelszentrum und hier gibt es nicht nur schöne Kunstwerke, sondern auch Gemälde, die einen einmaligen Blick in die lokale Kultur gewähren. In der Abteilung für moderne Kunst findet man belgische Kunst aus dem 19. und dem 20. Jahrhundert.

Über das belgische Bier lernen (und es probieren)

Bier ist ein wichtiger Teil der belgischen Kultur und seit Hunderten von Jahren ist das Land eines der angesehensten Produzenten in der Braukunst gewesen. Viele spezielle Stile wie etwa das belgische Klosterbier, Lambic und das Kirschbier Kriek haben hier ihren Ursprung. In Brüssel gibt es viele alteingeschworene Bars und Biercafés, in denen man lokale Biersorten in alten Lokalen probieren kann, in denen sich örtliche Politiker und Künstler einst ein Glas gönnten. Für die richtig Interessierten gibt es die Möglichkeit, an einer geführten Biertour teilzunehmen, bei der mehrere örtliche Kneipen und Brauereien besucht werden und man viel über die besonderen Eigenschaften des belgischen Bierstils lernen kann.

Die historische Brauerei Cantillon besuchen

Für diejenigen, die nicht nur gerne Bier trinken, sondern auch am Brauprozess interessiert sind, ist die Cantillonbrauerei eine echte Perle. Seit 1900 hat die Familie Cantillon in vier Generationen das sogenannte Lambicbier gebraut. Dieses Bier wird durch wilde Hefestämme in der Luft gegärt. Cantillon ist die älteste noch betreibende Brauerei in Brüssel, und man kann ihre Räumlichkeiten im Rahmen einer geführten Tour besuchen. Natürlich ist in dieser Tour auch eine Verkostung des besonderen, leicht säuerlichen Bieres und anderer Sorten enthalten. Das Probierpaket mit verschiedenen Bieren in kleinen Schälchen ist außerdem ein ausgezeichnetes Souvenir (oder ein Mitbringsel) für Bierbegeisterte.

Im Belgian Chocolate Village über belgische Schokolade lernen

Schokolade ist eines der bekanntesten Exportprodukte Belgiens, und für diejenigen, die sich für die Produktion der qualitativ hochwertigen belgischen Schokolade interessieren, gibt es nicht weit von Brüssels Innenstadt entfernt das kleine Schokoladenmuseum Belgian Chocolate Village. Hier gibt es Ausstellungen über den Herstellungsprozess der Schokolade von der Kakaobohne bis zur fertigen Tafel. Außerdem gibt es eine Sammlung mit Werbeplakaten für Schokolade aus der Jahrhundertwende sowie die Möglichkeit zu sehen, wie belgische Pralinen hergestellt werden. Außerdem sollte man den Besuch mit dem Erwerb eines Souvenirs in Form einer Auswahl belgischer Schokolade verbinden. Für alle, die das Belgian Chocolate village besuchen wollen, lohnt es sich, den Besuch mit einer anderen Sehenswürdigkeit zu kombinieren, da das Museum recht klein ist und die Meisten nur ein paar Stunden dort verbringen.

Das afrikanische Museum sehen

Das königliche zentralafrikanische Museum wurde 1896 von König Leopold II gebaut, um Belgiens Kolonie im belgischen Kongo zu zeigen. Die Kolonie ist heute allgemein als Ort der blutigsten Kolonialhöllen überhaupt bekannt, und im Museum sind viele Gegenstände zu betrachten, die in der Kolonie gestohlen worden sind. Das afrikanische Museum hat aber auch eine große Sammlung von historischen afrikanischen Objekten aus anderen Teilen Afrikas, die im Jahrhundert nach der Zeit von belgisch Kongo gesammelt worden sind. Das Museum ist in einem großen und schönen Gebäude angesiedelt, das 2013 für eine fünfjährige Renovierung geschlossen worden ist. Auch wenn das Museum beim Brüsselbesuch noch nicht geöffnet hat, lohnt sich der Besuch zur Bewunderung der schönen Fassade des historischen Gebäudes des Museums.

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