19 Dinge, die man in Breslau machen kann (Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten)

Breslau

Breslau liegt im Südwesten Polens – genauer gesagt in Niederschlesien – und ist die Hauptstadt der Provinz. Breslau liegt direkt an der Oder und hat eine Entfernung von etwa 310 km zu Warschau und 200 km zum deutschen Dresden.

Breslau ist eine bemerkenswerte Stadt und besitzt zwölf Inseln, die miteinander durch 120 Brücken verbunden sind.

Bis in die heutige Zeit hinein hat sich diese schöne polnische Stadt die mittelalterliche Architektur oder barocke Schönheiten bewahrt.

Breslau ist die viertgrößte Stadt Polens und hat eine Bevölkerung von rund 700 000 Einwohnern. Die bemerkenswerte Stadt ist ein Zentrum der Industrie, der Infrastruktur, der Wissenschaft und der Kunst, und man findet hier die größte Mühle im Land, Maschinenbaufabriken, viele Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie.

Die Stadt verfügt über eine ausgezeichnete Verkehrsverbindung, wobei der internationale Flughafen, zwei große Eisenbahn-Entflechtungen, Autobahnen und 2 Flusshafen besonders erwähnt werden sollten.

Für den interessierten Touristen gibt es hier eine große Anzahl an historischen Sehenswürdigkeiten und interessante Aktivitäten zu erleben.

Besuch in der Oper

Für Liebhaber der Musik und der Oper ist der Besuch in der Oper Breslau, die im ehemaligen Breslauer Stadttheater Opern spielt, ein Muss. Das Opernhaus steht im Breslauer Stadtbezirk Stare Miasto nahe der Dorotheenkirche.

Im Jahr 1841 ersetzte dieses prachtvolle Gebäude des Stadttheaters in Breslau einen erheblich kleineren und zu diesem Zeitpunkt bereits ziemlich heruntergewirtschafteten Theaterbau von Carl Gotthard Langhans aus dem Jahr 1782.

Leider verursachte das Hochwasser der Oder und des benachbarten Stadtgrabens im Jahre 1997 starke Schäden, die dann bei der 2005 abgeschlossenen Renovierung und Brandschutzsanierung zum Glück repariert wurden.

Seit 1995 wird das Haus von der Dirigentin Ewa Michnik (geb. 1943) geführt, die von 1980 bis 1995 an der Oper Krakau angestellt war.

Durch spektakuläre Groß Produktionen machte die Breslauer Oper in jüngerer Zeit von sich reden.

Nationales Forum für Musik

Ebenfalls für Musik Liebhaber ist das Nationale Forum für Musik (Narodowe Forum Muzyki) interessant. Es handelt sich hierbei um ein Konzerthaus für Klassische Musik, das am 4. September 2015 eröffnet wurde. Insgesamt beherbergt es vier Säle, wobei der größte bis zu 1800 Personen Platz bietet.

Das Gebäude wurde auf dem Platz der Freiheit errichtete und von Kuryłowicz & Associates entworfen. Anlass für die Errichtung des Nationalen Forums für Musik war die Ernennung Breslaus zur Kulturhauptstadt Europas 2016.

Nationalmuseum Breslau

Das Nationalmuseum Breslau ist ein Museum für bildende Künste und ging aus deutschen Museumsgründungen des 19. Jahrhunderts und aus polnischen Sammlungsbeständen in Lemberg hervor. Gezeigt wird als Schwerpunkt Kunst aus Schlesien und Polen. 120.000 Kunstobjekte vom Mittelalter bis zur Gegenwart umfasst die umfangreiche Sammlung. Darunter befinden sich Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafik, Skulpturen, Kunsthandwerk und Fotografien. Insbesondere die Abteilung mit Arbeiten polnischer Künstler des 20. Jahrhunderts gehört zu den bedeutendsten Sammlungen ihrer Art.

Mit zum Museum gehören die beiden Zweigstellen Panorama von Racławice und Ethnographisches Museum Breslau sowie der Vier-Kuppel-Pavillon.

Breslauer Stadtschloss

Einen Besuch ist natürlich auch das Breslauer Stadtschloss wert. Dieses war nach 1750 die Breslauer Residenz der preußischen Hohenzollern. In dem Gebäude befindet sich heute das Stadtmuseum von Breslau.

Der älteste Teil des Schlosses stammt aus dem Jahr 1719 und wurde als Residenz des bischöflichen Hofkanzlers Heinrich Gottfried von Spätgen erbaut.

Zur Schloss Anlage gehört auch die Hofkirche, die ein baulich separates Gebäude ist, sich jedoch in unmittelbarer Nähe befindet.

Das Schloss wurde mit einer Kombination aus Mitteln der Stadt, der Woiwodschaft sowie Privatspenden in den Jahren 2010–2012 aufwendig renoviert. Im Zuge der Renovierungsarbeiten wurde auch eine Anzahl von inneren Räumlichkeiten wiederhergestellt und restauriert.

Das Panorama von Racławice

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist unumstrittener Massen das Panorama von Racławice. Dieses befindet sich als einziges polnisches Kunstwerk seiner Art in Breslau und ist 15m × 114m = 1710m² groß. Das Panoramabild stellt den Sieg der polnischen Armee über die russische 1794 in der Schlacht bei Racławice unter Führung des polnischen Generals Tadeusz Kościuszko dar.

Lange war das beeindruckende Bild ein touristischer Höhepunkt der Stadt Lemberg. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde es im Jahr 1946 unter höchster Geheimhaltung in Einzelteilen nach Breslau verbracht, wo es viele Jahre in einem Versteck verschwand. Denn da es eine Niederlage der russischen Armee zeigt, hatten die Behörden Angst vor einer Verschlechterung der sowjetisch-polnischen Beziehungen. Erst nach der Entspannung der politischen Lage wurde es aus dem Versteck geholt.

Ausgestellt wird es heute in einem neuen Gebäude, welches seit 1968 nach den Entwürfen des Architekten Marek Dziekoński gebaut und erst in den 1980er Jahren fertiggestellt wurde. Verzögert hatten die Bauarbeiten vor allem finanzielle und politische Gründe. Seit der offiziellen Eröffnung am 14. Juni 1985 zählt das Panorama zu den meistbesuchten Ausstellungen in Polen.

Botanischer Garten (Breslau)

Für Gartenliebhaber ist der Botanische Garten der Universität Breslau auf der Breslauer Dom Insel ein wahrer Magnet.

Der Botanische Garten in Breslau wurde 1811 als Forschungsanstalt zeitgleich mit der Universität Breslau gegründet. Angelegt wurde der prachtvolle Garten auf einer Fläche von fünf Hektar auf dem ehemaligen Grundstück der Befestigungsanlagen. Bereits im ersten Jahr wurden 427 verschiedene Pflanzenarten gepflanzt. Nur fünf Jahre später, nämlich im Jahr 1816, konnte man bereits über 2000 Pflanzen verschiedener Art im Botanischen Garten der Universität bewundern.

1933 wurde der Garten dann um einen zusätzlichen Hektar erweitert. Leider wurde der Botanische Garten dann im Zweiten Weltkrieg schwer in Mitleidenschaft gezogen. So wurden beispielsweise die Gewächshäuser nahezu vollständig zerstört, genauso wie ca. 50 % des Pflanzenbestands.

Nach dem Krieg wurde der Garten dann allmählich wiederhergerichtet und liebevoll und fachmännisch bepflanzt. Der Wiederaufbau des Gartens zog sich bis Ende der 1950er Jahre hin, wobei Im Zuge dessen auch neue Bauwerke hinzugefügt wurden, wie zum Beispiel eine große Holzbrücke über den Teich.

Der Botanische Garten selbst steht seit 1974 allein unter Denkmalschutz und seit 1991 als Gesamtanlage mit dem angrenzenden Breslauer Dom. Mittlerweile verfügt das Gelände über eine Gesamtfläche von 7,4 Hektar und mehr als 7.500 verschiedene Pflanzenarten.

Aula Leopoldina

Eine weitere Sehenswürdigkeit der Universität ist die Aula Leopoldina (Auditorium Academicum) – eine unglaublich beeindruckende barocke Aula.

Erbaut wurde die Aula Leopoldina zwischen 1728 und 1732 zu Ehren des Gründers der Universität zu Breslau, des Römisch-deutschen Kaisers Leopold I. Sie ist Polens größter und einen der größten Barocksäle Europas.

Entworfen wurde der prachtvolle Saal von Christoph Tausch. Wunderschön anzusehen sind die detaillierten Stuckdekorationen des Bildhauers Franz Joseph Mangoldt sowie die Deckenmalerei von Johann Christoph Handke. Die Holzskulpturen wurden von Krzysztof Hollandt geschaffen.

Auf wundersame Weise blieb die Aula Leopoldina während des Zweiten Weltkriegs vollkommen unversehrt. Allerdings wurde sie unverständlicher Weise kaum genutzt und musste Ende der 90er Jahre deshalb umfangreich saniert werden. Ein großer Teil des Geldes hierfür kam übrigens aus Deutschland u.a. aus Mitteln des damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau.

Wiedereröffnet wurde die Aula Leopoldina offiziell mit einem klassischen Konzert eines deutsch-polnischen Orchesters, dem Wroclaw Chamber Orchestra, am 17. November 2001.

Heute ist die Aula zum einen ein Teil des Universitätsmuseums. Zum anderen ist sie auch Austragungsort für offizielle, jährlich stattfindende Zeremonien, z. B. für Immatrikulationen. Natürlich wird die Aula wegen ihrer hervorragenden Akustik auch häufig für Konzerte genutzt. Im Jahr 2008 feierte dort das Corps Borussia Breslau zu Köln und Aachen sein 189. Stiftungsfest.

Die Wände sind mit sechzehn Porträts von Persönlichkeiten des Jesuitenordens Order of Merit, der anfangs maßgeblich am Bau und Betrieb der Universität beteiligt war, geschmückt. 1997 wurden acht dieser Porträts geraubt, und leider nur eines davon wiedergefunden. Deshalb wurden die restlichen sieben Porträts durch Kopien ersetzt.

Mathematischer Turm

Weiter geht es mit dem einzigen der drei geplanten Türme des barocken Hauptgebäudes der Universität Breslau, der auch tatsächlich realisiert wurde – dem Mathematischen Turm.

1790 richtete Longinus Anton Jungnitz (1764–1831) im Mathematischen Turm eine Sternwarte ein, die über 100 Jahre genutzt wurde. Dabei wurde im Obergeschoss des Turms ein Gnomon installiert.

Ein weiteres interessantes Merkmal des Turms ist die durch den Boden des Raums in Nord-Süd-Richtung verlaufende 15,40 m lange Linie auf dem Meridian mit der geographischen Länge 17° 2′ 0,4936″. Im Moment des astronomischen Mittags fällt das Sonnenlicht durch ein 3,5 mm großes Loch in der Kuppel des Raums genau auf diese Linie.

Saniert wurde der historische Turm in der Zeit zwischen November 2013 bis Januar 2014, da die Bausubstanz durch einsickerndes Regenwasser gefährdet war. Nun kann er wieder bis zur früheren Beobachtungs- und heutigen Aussichtsterrasse erklommen werden.

Übrigens war die Ausstattung der Sternwarte mit astronomischen Instrumenten zunächst ziemlich bescheiden und bestand aus Newton-Teleskopen, Hohlspiegeln, einem Mikrometer zum Messen von Sternabständen, einem Quadranten, einer Luftpumpe und einigen elektrischen Geräten. Erst in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, nach der Zusammenlegung der Leopoldina mit der Frankfurter Viadrina, wurden eine große Zahl an modernen Geräte angeschafft, z. B ein 68-mm-Dollond-Passageninstrument und ein 72-mm-Fraunhofer-Heliometer.

Breslauer Dom

Der Breslauer Dom, auch als Kathedrale St. Johannes der Täufer des Erzbistums Breslau bekannt, wurde in den Jahren von 1244 bis 1341 im gotischen Stil errichtet. Er besitzt zwei Türme, die mit knapp 98 Metern die höchsten Kirchtürme der Stadt sind.

Unter der Kathedrale befinden sich immer noch die Mauerreste der Vorgängerkirchen. Außerdem wird allgemein vermutet, dass sich vor der Errichtung der ersten christlichen Kirche an diesem Standort eine heidnische Kultstelle in der Form eines Brunnens befand.

Das Grabmal des Kardinals Adolf Bertram, der letzte deutsche Erzbischof von Schlesien, befindet sich seit 1991 im Dom. Obwohl der Kardinal bereits 1945 verstorben war.

Der Dom verfügt über zahlreiche Kapellen:

Die Elisabethkapelle im Süden aus den Jahren 1682–1700, welche als Stiftung des Kardinals und Breslauer Bischofs Friedrich von Hessen-Darmstadt als sein Mausoleum errichtet wurde.

Die gotische Marienkapelle direkt hinter dem Chor, welche vom Baumeister Peschel als Stiftung des Bischofs Preczlaw von Pogarell 1354–1365 erbaut wurde.

Die barocke Kurfürstenkapelle im Norden wurde 1716–1724 nach Plänen von Johann Bernhard Fischer von Erlach als Mausoleum für Bischof Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg errichtet.

Die Erlöserkapelle am vierten Joch des südlichen Seitenschiffs dient als Sakramentskapelle. Sie wurde 1671–1672 aus der Stiftung des Kanonikers Johann Jacob Brunetti nach einem Entwurf von Carlo Rossi als barocker Backsteinbau erbaut.

Die Auferstehungskapelle am zweiten Joch des nördlichen Seitenschiffs, die auch als Totenkapelle bezeichnet wird, wurde 1749 als Stiftung des Domdechanten Johann Christoph von Rummerskirch vermutlich vom Baumeister Bartholomäus Wittwer entworfen und gebaut.

Im Dom befindet sich der größte Teil der ehemals größten Orgel der Welt. Das Instrument war 1913 von der Orgelbaufirma Wilhelm Sauer (Frankfurt/Oder) erbaut worden, die sich damals im Besitz des Orgelbauers Paul Walcker befand.

Die ursprüngliche Orgel besaß 200 Register (15.133 Pfeifen) auf fünf Manualen und Pedal. 187 Register waren auf Hauptorgel (Manuale I–III und Pedal) und Gegenorgel (V. Manual) verteilt; die „Gegenorgel“ war eine Fernorgel, und hatte 31 Register. Zusätzlich gab es ein Hochdruckwerk mit 13 Registern, das vom IV. Manual aus anspielbar war. Das Taschenladen-Instrument hatte elektro-pneumatische Trakturen. Der Spieltisch war mit 911 Kombinationszügen, 156 Druckknöpfen zwischen den Manualen, 25 Pedaltritten, vier Schwelltritten und einer Registerwalze bestückt. Insgesamt erstreckte sich die beeindruckende Orgel auf eine Fläche von sage und schreibe 260 m², war 22 m breit, 15 m hoch und 15 m tief, und wog insgesamt 51 Tonnen. Die Einweihung fand im September 1913 statt.

Im Jahr 1937 wurde die Orgel dann umgebaut und nochmals um 20 Register erweitert. 1946 wurde das Instrument abgebaut und aufgeteilt. Das Pfeifenmaterial wurde in drei „neuen“ Instrumenten untergebracht. Der größte Teil, ca. 85 Register, wurde in der neuen Orgelanlage im Breslauer Dom wiederverwendet. Die Anlage bestehend aus der Hauptorgel auf der Westempore und der Chororgel. Die gesamte Orgelanlage hat 152 Register (13.207 Pfeifen) und ist damit die größte Orgel Polens.

St. Maria auf dem Sande

Auf der kleinen Oderinsel nördlich der Altstadt befindet sich die Kirche St. Maria auf dem Sande, auch Sandkirche genannt. Die Kirche gehört zu den ältesten gotischen Kirchen Polens.

Der Bau wurde Ende des 12. Jahrhunderts durch die Familie des Statthalters Peter Włast ermöglicht, der eine romanischen Basilika auf der Insel errichten wollte. Die Własts waren wohlhabend genug und außerdem stets bemüht, das Christentum in Schlesien zu verbreiten. Deshalb stifteten sie der Stadt Breslau mehrere bedeutende Bauwerke, darunter auch das an die Sandkirche angrenzende Augustinerkloster, in dem sich heute Teile der Universitätsbibliothek Breslau befinden.

Den Namen der Gottesmutter Maria erhielt die Sandkirche zu Ehren der Frau des Statthalters, Maria Włast.

Der alte romanische Bau wurde dann in der Frühphase der böhmischen Periode, gegen Anfang des 14. Jahrhunderts, abgerissen und an seiner Stelle von 1334 bis 1430 durch den Baumeister Peschel eine größere gotische Hallenkirche aus Backstein errichtet, die die Basis des heutigen Bauwerks bildet. Die Kirche sollte ursprünglich zwei Türme bekommen, der Nordturm wurde jedoch leider nie vollendet. Der große Innenraum ist im Gegensatz zu dem düsteren Äußeren der Kirche lichtdurchflutet, freundlich und relativ hell.

Marktplatz mit Rathausgebäude

Der alte Marktplatz, auf dem sich das wichtigste Baudenkmal von Breslau – das Rathausgebäude befindet, ist in der Regel der Ausgangspunkt für Erkundungstouren der Altstadt. Der Bau des Rathauses begann 1327 und dauerte fast 200 Jahre. In einem Teil der Räumlichkeiten befindet sich heute das Historische Museum, in der Besucher Sammlungen von Dokumenten, Kunstgegenständen und Antiquitätensammlungen bewundern kann.

Ein romantischer Volksglauben ist übrigens auch mit dem schönen Baudenkmal verbunden. Wenn Verliebte ihre Hände auf die mächtigen Mauern des Gebäudes legen, soll angeblich nichts mehr ihre Gefühle zerstören.

Kirche St. Elisabeth

Auch die St. Elisabeth Kirche ist eine bemerkenswerte religiöse Sehenswürdigkeit. Sie besitzt einen schönen, 90 Meter hohen Glockenturms, den die eifrigen Touristen über eine Wendeltreppe erklimmen können. Als Belohnung für die Strapazen bietet sich den Augen eine wundervolle Aussicht über die Stadt von der schönen Aussichtsplattform aus. Zudem sollten die Besucher auf jeden Fall auch die schöne Gestaltung der Innenräume besichtigen.

Japanischer Garten von Breslau

Wer sich jetzt nach etwas Natur sehnt, der ist im Japanischen Garten gut aufgehoben. Dieser wurde 1913 vor der Weltausstellung gegründet und ist eine der wichtigsten Naturattraktionen von Breslau. In den Kriegsjahren litt leider auch dieser wunderschöne Garten und wurde vollständig verlassen. Erst 1994 wurde dann endlich entschieden, ihn zu restaurieren. Hierbei halfen erstklassige Gärtner aus Japan, so dass die Gestaltung des Gartens auch wirklich stilecht erfolgte. Heute findet man außer exotischen und heimischen Zierpflanzen und Blumen auch Brücken, Laternen und Skulpturen im japanischen Stil. Ein echtes Juwel, das man unbedingt besuchen sollte!

Fluss Odra

Wer echte unverfälschte Natur sucht, der sollte einen Ausflug an den Fluss Odra machen – ein echter Geheimtipp für die Fans der Erholung in freier Natur. Vor allem Angelfans kommen voll auf ihre Kosten und an der Uferzone können zudem herrliche Picknicks gemacht werden. Eine willkommene Abwechslung nach den vielen historischen du religiösen Sehenswürdigkeiten. Gerade auch für Familien mit Kindern kann das eine schöner Tagesausflug sein.

Breslauer Zoo

Ebenfalls für die Urlauber mit Kindern interessant ist der Besuch im Breslauer Zoo. Dieser befindet sich in der Nähe des Stadtzentrums. Der Zoologische Garten ist nicht nur für die große Sammlung von exotischen Tieren und Vögeln bekannt, sondern auch für die einzigartige Landschaftsgestaltung. Besondere Mühe haben sich die Gründer mit den Volieren für die Vögel gemacht, die allesamt in voller Übereinstimmung mit den Bedingungen des natürlichen Lebensraums der Tiere eingerichtet sind. Täglich finden für die Besucher interessante Exkursionen und Führungen statt.

Breslau Aqua Park

Der Breslauer Aqua Park ist sicher auch ein echter Hit für Kinder – und eigentlich auch für die ganze Familie. Denn ob jung oder alt, hier kommt jeder auf seine Kosten. Hier kann man hervorragend den kompletten Tag verbringen. Es gibt zahlreiche und interessanten Vergnügungseinrichtungen, die zum Toben und Spaßhaben einladen, sowie einen Schwimmbad-Bereich zum Entspannen. Nach der aktiven Erholung kann man in einem der lokalen Cafés wieder zu Kräfte kommen.

Gnom Skulpturen

Berühmt und originell sind ganz sicher auch die Gnom Skulpturen, die in verschiedenen Teilen der Stadt zu finden sind. Zum ersten Mal schmückten diese Miniaturbronze-Skulpturen im Jahr 2001 die Straßen der Stadt. Heute hat die Stadt mehr als 270 Miniaturskulpturen, die an den unerwarteten Orten zu finden sind. Die Suche nach den kleinen Gnomen wurde eine unglaublich beliebte Unterhaltung unter großen und kleinen Reisenden. Es wurden sogar spezielle Reisführer veröffentlicht, die die Suche erleichtern sollen. Auch diese Aktivität ist hervorragend für Familien mit Kindern geeignet.

Musikfestivals

Bekannt ist Breslau schließlich auch für seine zahlreichen Musikfestivals, die hier so ziemlich das ganze Jahr hindurch stattfinden. So fängt das Festival-Jahr im Februar mit dem Festival für zeitgenössische Musik an, an dem die bekanntesten polnischen Sänger teilnehmen.

Im Mai folgt das berühmte Jazz-Festival das jedes Jahr Ströme von Jazz Fans in der Stadt versammelt.

Im Sommer findet dann in der Stadt das Festival „Non Stop“ statt, das immer von vielen interessanten Veranstaltungen begleitet wird. Das ist eine tolle Zeit für einen unvergesslichen Urlaub, denn die Besucher können ihren Urlaub mit vielseitigen Musik- und Theateraufführungen, Ausstellungen und verschiedenen Veranstaltungen ergänzen.

Nachtleben in Breslau

Und wer jetzt auch noch Lust auf ein bisschen Nachtleben hat, dem empfehlen wir einen Besuch im Nachtclub Alibi, der als die populärste Einrichtung seiner Art in der Stadt gilt. Jede Nacht finden in diesem Trend Club heiße und aufregende Partys statt.

Musik- und Tanz Fans kommen im Alibi auf ihre Kosten, für die Bierliebhaber empfehlen wir lokale Bars in denen eine große Auswahl an Biersorten, sowie viele originelle Snacks angeboten werden. In diesem Zusammenhang ist der Club Metropolis eine Empfehlung wert, denn hier gibt es im Erdgeschoss ein gemütlicher Pub, in dem man ein Glas Bier trinken und sich in einer zurückgezogenen Atmosphäre entspannen kann. Und auf der ersten Etage befindet sich dann der stilvolle Nachtclub, wo die Musik bis zum frühen Morgen nicht verstummt und man ausgelassen das Tanzbein schwingen kann.

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