20 Dinge, die man in Berlin machen kann (Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten)

Berlin

Bekommen Sie ein Ost-/ West-Gefühl im DDR-Museum

Wenn Sie interessiert sind und mehr über das Leben in Berlin während der sowjetischen Besetzung wissen wollen, dann sollten Sie das DDR-Museum in Berlin besuchen. In diesem Museum können Sie Ausstellungen und Veranstaltungen sehen, die zeigen, wie Berlin während der Besetzung aussah. Stasi-Offiziere, verwanzte Telefone und der Trabi sind nur einige der Dinge, die Sie im DDR-Museum antreffen.

Besuchen Sie Checkpoint Charlie und flanieren Sie entlang der Berliner Mauer

Checkpoint Charlie

Die Berliner Mauer wurde fast vollständig nach dem Ende der sowjetischen Besetzung zerstört, aber es gibt heute noch einen Teil der Mauer, der bewahrt und wiederaufgebaut wurde, sodass diese nicht in Vergessenheit gerät. Dieser Teil liegt an der südlichen Grenze zwischen Wedding und Mitte und hier finden Sie auch die klassische Grenzkontrolle zwischen Ost und West, Checkpoint Charlie. Dies ist ein unglaublich beliebter Platz bei Touristen und hier gibt es auch ein Tourismus-Center, in dem Sie mehr über die Mauer und ihre Geschichte erfahren können. Für denjenigen, der einen besseren Überblick bekommen und sich in der Umgebung umsehen will, gibt es die Möglichkeit entlang der Berliner Mauer zu spazieren. Die Strecke, auf der Sie spazieren können, kreuzt die Stadtbezirke Friedrichshain-Kreuzberg.

Gucken Sie über ganz Berlin vom Berliner Fernsehturm aus

Berliner Fernsehturm

Im Jahre 1960 mitten in der Ost/West-Zeit, stand der Berliner Fernsehturm fertig in Ostberlin. Der Turm war gedacht als ein Monument für Ostdeutschland und die Architektur ist stark inspiriert von dem großen Interesse dieser Zeit für den Weltraum in der Sowjetunion. Der Fernsehturm ist insgesamt 368 Meter hoch und ist Deutschlands höchstes Gebäude. Heute wird das Gebäude vor allem zum Aussenden von TV- und Mobilfunksignalen verwendet, aber es ist auch eine beliebte Aussichtsplattform für Touristen. Außerdem gibt es auch das Telecafé für diejenigen, die etwas essen oder trinken wollen. Wenn Sie eine fantastische Aussicht und einen Überblick über ganz Berlin bekommen wollen, dann sollten Sie diesen besonderen Fernsehturm besuchen. Tickets können Sie vor Ort kaufen, aber auch online reservieren.

Gehen Sie unter die Stadt

Berlin ist eine Stadt, die voll von bewahrten unterirdischen Gängen und Räumen ist. Unter der Stadt gibt es Bunker aus dem zweiten Weltkrieg, Fluchttunnel aus der Zeit, in der die Stadt in Ost und West aufgeteilt war, Überbleibsel aus dem kalten Krieg, unterirdische Fabriken, sowie vieles mehr. Für denjenigen, der hinuntersteigen will zu Berlins Geheimnissen, werden verschiedene geführte Touren organisiert, bei denen Sie an allen historischen Überresten unter der Erde teilhaben können. Mehr Informationen über diese Touren finden Sie im Internet oder an den Orten mit Touristeninformationen in Berlin.

Besuchen Sie einen der schönen Seen um Berlin herum

Um Berlin herum gibt es Tausende von Seen und viele von ihnen sind wunderschön und sicher einen Besuch wert. Abhängig von der Jahreszeit gibt es unterschiedliche Aktivitäten, um die Seen herum oder auf ihnen zu tun. Im Winter oder Herbst kann ein entspannter Spaziergang eine angenehme Aktivität sein, im Frühling oder Sommer dahingegen gibt es viele Möglichkeiten, zu baden oder ein Kano oder Kajak zur Rundfahrt auf dem Wasser zu mieten. Egal was Sie vorhaben, es kann sehr entspannend sein, den zentralen Vierteln Berlins zu entfliehen, um frische Luft zu tanken und sich in der deutschen Natur umzusehen. Shoppen Sie los auf dem Kurfürstendamm.

Shoppen Sie auf dem Ku’damm

Der Kurfürstendamm oder Ku’damm, sowie die Berliner ihn nennen, ist Berlins bekannteste Einkaufsstraße und kann mit den Champs-Élysées von Paris verglichen werden. Auf dem Ku’damm finden Sie viele Kaufhäuser und Geschäfte mit allem Möglichen, von Kleidern und Mode bis zu Unterhaltungselektronik, aber auch Cafés, Restaurants und Hotels. Insgesamt ist der Kurfürstendamm 3,5 Kilometer lang.

Essen Sie regional hergestelltes Essen in Markthalle 9

Am Ende des 19. Jahrhunderts wurden mehrere unterschiedliche Markthallen in Berlin gebaut, um die Hygieneprobleme in den Griff zu bekommen, die auf den gewöhnlichen Märkten im Freien entstanden. Insgesamt gab es 13 verschiedene Markthallen, aber heute bleiben nur noch 2 von ihnen übrig und eine von diesen ist die Markthalle Neun (9), die 1891 gebaut wurde. In Markthalle Neun können Sie als Besucher die Möglichkeit ergreifen, regional hergestelltes Essen aus der Umgebung um Berlin zu essen. Wenn Sie an einem Donnerstag in Berlin sind, sollten Sie nicht den „Street Food Thursday“ verpassen, dann finden Sie besonders viele zubereitete Spezialitäten zum Probieren in Markthalle 9.

Sehen Sie oder nehmen Sie am Schauspiel im Tempelhofer Freiheit Park teil

Tempelhofer Freiheit

Sie erhalten ein sehr heftiges und andersartiges Erlebnis, wenn Sie den Tempelhofer Freiheit Park besuchen. Der Tempelhofer Freiheit Park ist der ehemalige Flughafen Tempelhof Airport, der umgebaut wurde zu einem großen Freizeitpark, zu dem Sie kommen können, um unterschiedliche Sportarten auszuprobieren. Insgesamt gibt es mehrere Kilometer Landebahn, auf der Sie joggen, Inline skaten, Rad fahren, Kiteboard fahren, spazieren gehen können und noch vieles mehr. Wissenswert: Der Flughafen wurde in den 1930er gebaut und war zu dieser Zeit einer der fortschrittlichsten Flughäfen der Welt. Während der sowjetischen Blockade von 1949 wurde der Flughafen von den Amerikanern verwendet und spielte eine wichtige Rolle für die Sicherung von Westberlin.

Besuchen Sie den Reichstag

Reichstag building

Einen Ort , den Sie komplett gratis in Berlin besuchen können, ist der Reichstag. Der Reichstag ist das deutsche Parlament und hier kommt die gesetzgebende Versammlung zusammen, um die wichtigsten Beschlüsse zu fassen, die Deutschland betreffen. Das Gebäude wurde 1894 errichtet und war über die Jahre unter anderem ein Teil des 2. Weltkriegs und der Teilung Deutschlands während der sowjetischen Besetzung. Als Besucher können Sie für eine wunderschöne Sicht über Berlin auf das Dach des Reichstages gehen. Es gibt auch die Möglichkeit, auf die neu gebaute Glaskuppel zu gehen, um auch von dort über Berlin oder hinunter zum Plenarsaal sehen zu können. Interessieren Sie sich für Kunst, gibt es mehrere Gemälde und Werke von aktuellen Künstlern im Gebäude zu betrachten.

Besuchen Sie die schöne Museumsinsel

Die Museumsinsel ist eine Insel mit fünf verschiedenen Museen, die im Herzen Berlins liegt. Eigentlich ist die Museumsinsel keine selbstständige Insel, außer dem nördlichen Teil der Spreeinsel, der in der Spree liegt. Die fünf Museen auf der Insel werden als einige der bedeutendsten der Welt angesehen und umfassen das Alte Museum, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum und das Pergamonmuseum. Der ganze Komplex gehört zum UNESCO-Welterbe und ist schon an sich eine Sehenswürdigkeit. Sollten Sie nicht daran interessiert sein, in eines der unterschiedlichen Museen zu gehen, können Sie dennoch dort hingehen, um die schöne Umgebung und Architektur zu sehen. Unten finden Sie Informationen über jedes Museum auf der Musemsinsel:

Das Alte Museum

Das Alte Museum ist das älteste auf der Museumsinsel und wurde schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts von Friedrich Wilhelm III. von Preußen erbauen lassen. Das Museum ist in zwei Geschosse eingeteilt und draußen gibt es einen großen Garten. Es werden vor allem ägyptische, griechische und römische Skulpturen gezeigt.

Das Neue Museum

Das Neue Museum wurde 1859 errichtet, was ungefähr 60 Jahre nach der Fertigstellung des Alten Museums ist. Während des 2. Weltkriegs wurde im Grunde das ganze Museum zerstört, aber es wurde später wieder neu aufgebaut und 2009 wiedereröffnet. Vieles, was Sie im Neuen Museum finden, ähnelt dem, was es im Alten Museum gibt und hier gibt es vor allem ägyptische und vorgeschichtliche Sammlungen.

Die Alte Nationalgalerie

Die Alte Nationalgalerie öffnete ihre Pforten im Jahre 1876 und bestand zu dieser Zeit lediglich aus Kunst, die vom Bankier Joachim H.W. Wagener gespendet wurde. Auch dieses Museum wurde während des 2. Weltkrieges zerstört und hat über die Jahre eine Reihe von Restaurationen durchlaufen und ist jetzt komplett fertiggebaut. Im Museum finden Sie eine große Sammlung von Gemälden aus dem 19. Jahrhundert.

Das Bode-Museum

Das Bode-Museum wurde im Jahre 1904 fertiggestellt und trug zu dieser Zeit den Namen Kaiser-Friedrich-Museum nach Friedrich III. von Deutschland. 1956 wurde der Name zu Ehren des ersten Kurators im Museum, Wilhelm von Bode, in Bode-Museum geändert. Wilhelm von Bode war bekannt für seine Vorliebe, verschiedene Kunsttypen auf Ausstellungen zu vermischen und so kommt es, dass das Museum eine breitaufgestellte Sammlung hat. Hier gibt es unter anderem verschiedene Skulpturen, byzantinische Kunst, gotische Kunst, Renaissancekunst und Barockkunst. Es gibt auch eine Munz- und Medaillensammlung.

Berlins bekanntestes Wahrzeichen, das Brandenburger Tor, fotografieren

Das Brandenburger Tor am Pariser Platz ist ein gigantischer Torbogen im klassischen Stil, der an den Troumphbogen in Paris erinnert. Seit dem Baujahr 1791 ist es eines der meistbesuchten Monumente der Stadt gewesen und ist zu einem Symbol für das wiedervereinte Berlin geworden. Viele bekannte Politiker wie etwa die amerikansichen Prösidenten Barack Obama und Bill Clinton haben das Brandenburger Tor zu einem Ziel ihres Berlinbesuches gemacht. Unter den mächtigen Bögen des Brandenburger Tores herzuschreiten ist fast Pflicht, wenn man die deutsche Hauptstadt besucht.

In Unter den Linden spazieren gehen

Unter den Linden ist eine der bekanntesten Spaziergängerstraßen Berlins und streckt sich vom Pariser Platz mit dem bekannten Brandenburger Tor bis in den Park Lustgarten. Von Anfang an war der Weg ein Reitpfad für Adel und königliche Hohheiten in das Jagdrevier im Tiergarten, der Weg ist aber seit 1647 für die Öffentlichkeit zugänglich. Links und rechts ist der Pfad von schönen Linden umkreist, daher der Name. Es ist eine hervorragende Art und Weise, zwischen den zentralen Sehenswürdigkeiten Berlins herumzuspazieren, ist aber auch sehr entspannend, einfach herumzutrödeln und sich in einem der Cafés eine Tasse Kaffee zu gönnen.

Die ganzen Tiere im Zoologischen Garten sehen

Der Zoologische Garten von Berlin ist der älteste Zoo Deutschlands und hat seine Tore bereits im Jahre 1844 geöffnet. Wie so viele andere bekannte Wahrzeichen wurde auch der Zoo während des zweiten Weltkrieges vollständig zerstört und wurde seitdem wieder aufgebaut und erweitert. Heute tummeln sich über 1600 verschiedene Tierarten im Park. Als Hauptattraktionen des Parkes können die Volerie und das Aquarium genannt werden, welches eines der größten in ganz Europa ist und viele Haiarten beherbigt - es ist bei Besuchern sehr beliebt. Für echte Zooenthusiasten gibt es noch einen weiteren, kleineren Zoo in Berlin: der Tierpark Berlin.

Grünewald besuchen

Obwohl Berlin eine moderne Großstadt ist, gibt es einen riesigen Wald innerhalb der Stadtsgrenzen. Grünewald ist mit ganzen 32 Quadratkilometern die größte Grünanlage Berlins. Einige Teile des Waldes sind Naturreservat und es ist verboten, sie zu betreten, aber es gibt viele Spazierpfade und dank der Lage des Waldes grenzen verschiedene S- und U-Bahnhaltestellen an den Wald, was einen Besuch offensichtlich sehr vereinfacht. Hier findet man einige kleine Seen und den Grünewaldsturm, ein Jagdschloss aus dem 19. Jahrhundert. Wenn man den Turm und seine 19. Jahrhundert Kunstausstellung besuchen will, muss man in jedem Fall im Voraus buchen.

Die einzigartige Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche besuchen

Die Kaiser Wilhelm-Gedächtniskirche, die sich im Kurfürstendamm befindet, ist sowohl eine Kirchenruine als auch eine moderne Kirche. Anfangs war es eine Kirche, die zu Ehren für Kaiser Wilhelm II 1890 errichtet wurde. 1943 wurden große Teile der Kirche von einer Fliegerbombe zerstört, und lange danach stand nur noch der Kirchturm an der alten Stelle. Seit 1960 wurde die Kirche aber restauriert, indem ein neuer, moderner Teil angebaut-und der alte Turm erhalten wurde. Dadurch dient die Kirche nicht nur als evangelische Kirche, sondern auch als Denkmal für den zweiten Weltkrieg. Man kann hier an einer geführten Tour teilnehmen oder die Sonntagsmesse besuchen. An einigen Abenden finden auch Konzerte in der Kirche statt.

Einen echten deutsche Biergarten besuchen

Wenn man ein echt deutsches Erlebnis haben will, kommt man um den Besuch eines Biergartens nicht herum. Die Biergärten in Berlin sind generell zwischen April und September geöffnet und außer gutem deutschen Bier wird auch deutsche Hausmannskost serviert. Es gibt viele Biergärten über ganz Berlin verteilt, die sowohl Touristen als auch Berliner anziehen. Im schönen Park Tiergarten findet man das Café am Neuen See, das von vielen Touristen besucht wird, um sich nach einem Sightseeing-Tag zu entspannen. Als etwas mehr lokalen Biergarten kann man den etwas versteckten Prater im Stadtteil Prenzlauer Berg nennen. Egal, wo man in Berlin wohnt, gibt es immer einen gemütlichen Biergarten in der Nähe zum entspannen.

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